Facebook Lead Ads, hast du davon schon mal gehört? Dabei handelt es sich um – wenn ich das mal so salopp formulieren darf – verdammt clevere und ausgefeilte Werbeanzeigeformate von Facebook. Ihr Zweck ist das schnelle und vor allem komfortable Sammeln von Leads. Es geht also darum, Kontakte von potenziellen Kunden auf Facebook zu besorgen, denen du dann später etwas verkaufen oder auch zum gratis Download anbieten kannst. Was du mit diesen Leads machst, bleibt am Ende dir überlassen. Wichtig zu wissen für dich ist, dass du mit Facebook Leads die meiner Meinung nach einfachste und effektivste Methode hast, genau die Kundenkontakte zu bekommen, die so am besten konvertieren kannst. Das glaubst du nicht? Dann lies dir den folgenden Artikel durch…

Facebook Lead Ads: Wie du optimal von ihnen profitierst

Facebook Lead Ads: Wie du optimal von ihnen profitierst (Quelle)

Facebook kennt dich gut und nimmt dir Arbeit ab

Facebook Lead Ads sorgen dafür, dass du neue Kundenkontakte bekommst, ohne dass die potenziellen Kunden auf Facebook irgendwelche Daten eingeben müssen. Kein Witz, wenn du als User auf Facebook eine Lead Ad siehst, dann reicht mobil zweimaliges Drücken mit dem Finger – und schon bist du im Funnel des Advertisers. Für dich als User eine unschlagbar einfache Lösung, denn du musst wie gesagt selbst wirklich überhaupt keine Daten von dir eingeben.

Das funktioniert natürlich nur auf Facebook, denn dort sind genau die Daten, die du normalerweise eingeben müsstest, schon längst vorhanden. Facebook kennt dich ganz gut und genau deswegen sind Facebook Lead Ads auch ein so großer Erfolg. Daten wie Vorname, Nachname, E-Mail Adresse, Anschrift, Telefonnummer, Stadt und sogar der Name deines Arbeitgebers und deine Berufsbezeichnung (sofern du das bei Facebook angegeben hast) können genutzt werden.

Das Prinzip ist simpel: Facebook hat die Daten und zeigt dir eine Lead Ad. Wenn dir die Werbung gefällt und du das Angebot wahrnehmen willst, dann musst du die Daten, die für Inanspruchnahme der betreffenden Facebook Lead Ad genutzt werden sollen, nicht selbst eingeben. Facebook macht das alles im Hintergrund, so dass die richtigen Daten (und nur die, sonst nichts) beim Advertiser landen. Du selbst merkst davon nichts und musst einfach nur auf „Submit“ oder „Absenden“ klicken – und schon bekommst du zum Beispiel die Gegenleistung, wie zum Beispiel ein paar nützliche eBooks.

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Facebook Lead Ads für viele Zwecke geeignet

Der Advertiser kann solche durch Facebook Lead Ads eingesammelten Kundenkontakte im Rahmen seines Customer Relationship Managements dann zum Beispiel für seinen Sales Funnel verwenden. Du siehst, dass beide Seiten profitieren: Für dich als Facebook User fällt die nervige Eingabe deiner Daten weg – denn Facebook hat diese Daten ja schon.

Für den Advertiser von Vorteil ist die Tatsache, dass eben dieser Effekt bei dir die Hemmschwelle absenkt, die Werbung überhaupt in Anspruch zu nehmen. Folge: Advertiser bekommen viel mehr neue Kundenkontakte durch Facebook Lead Ads und können so ihr Werbebudget deutlich besser nutzen, oder ganz einfach ausgedrückt… du zahlst weniger Geld für erfolgreichere Werbung. Und nicht nur deswegen sind Facebook Lead Ads so verlockend!

Es gibt diverse Szenarien, für die du Facebook Lead Ads einsetzen kannst. Das klassische Abonnieren zum Beispiel eines Newsletters ist dabei eine der eher einfachen Maßnahmen, weil für einen effektiven E-Mail Newsletter meiner Meinung nach ohnehin nur die E-Mail Adresse selbst und maximal noch der Name abgefragt werden muss – das würde also eventuell aufgrund der niedrigen Hemmschwelle auch noch ohne Facebook Lead Ads funktionieren.

In 7 Schritten zur erfolgreichen Lead Ad

Bei diversen anderen Möglichkeiten werden die Vorteil von Facebook Lead Ads aber wirklich deutlich – denk bitte nur mal an die Promotion zum Beispiel eines Webinars, oder an die Durchführung von Gewinnspielen. Doch auch für spezielle Angebote mit Sonderangeboten und Rabatten sind Facebook Lead Ads sinnvoll… und zudem ist auch die Einrichtung (sprich die Nutzung für Advertiser) sehr schnell erledigt:

Schritt 1: Öffne den Power Editor
Schritt 2: Wähle „Leads für dein Unternehmen erstellen“ als Ziel deiner Kampagne
Schritt 3: Bau deine Anzeige mit passenden Texten und dem richtigen Bild
Schritt 4: Wähle deinen Call To Action („Registrieren“,“Downloaden“, etc.)
Schritt 5: Erstelle das Formular für deine Facebook Lead Ad
Schritt 6: Entscheide, welche genauen Daten du abfragen willst
Schritt 7: Verbinde deine Lead Ad mit deinem CRM (wenn möglich)

Das ist der Weg zur Erstellung von Facebook Lead Ads, ganz simpel, einfach und exemplarisch. Detaillierte Anleitungen zu dem Thema gibt es natürlich auch, unter anderem zum Beispiel hier. Facebook arbeitet daran, die Synchronisierung mit immer mehr CRMs möglich zu machen und viele sind auch schon dabei – doch eben nicht alle. Wenn du kein CRM benutzt, dann musst du dir keine Sorgen machen. Du kannst die via Facebook Lead Ads generierten Kundenkontakte auch einfach direkt von Facebook exportieren und dann entsprechend in deinen eigenen Kampagnen außerhalb von Facebook für dich nutzen.

Fazit

Facebook Lead Ads sind eine sehr einfach und gleichzeitig extrem effektive Methode, um neue Kundenkontakte zu erzeugen. Der Vorteil liegt wie auch bei vielen anderen Bereichen von Facebook im großen und detaillierten Datenbestand des weltweit größten sozialen Netzwerks. Trotzdem werden natürlich nur solche Daten im Rahmen einer Facebook Lead Ad genutzt, die du selbst auch an- und freigegeben hast. Auf diese Weise hast du die Kontrolle über die Daten, die bei der Inanspruchnahme einer Lead Ad durch dich an den Advertiser übermittelt werden. Allerdings: Wenn bestimmte Daten zur Inanspruchnahme erforderlich sind und du diese Daten nicht freigegeben hast, wird die Lead für dich nicht funktionieren – und folglich konsequenterweise gar nicht erst angezeigt. Advertiser profitieren von Facebook Lead Ads, weil sie genau die Daten bekommen, die sie haben wollen – nicht mehr und nicht weniger. Auf diese Weise lassen sich die neuen Kundenkontakte optimal für künftige Kampagnen einsetzen, zum Beispiel für Marketing Automation und E-Mail Kampagnen.