Man könnte es als einen symbolischen Akt verstehen: Facebook kauft Karma. Und Karma, das kann der Netzwerkanbieter gut gebrauchen, nachdem die Aktienkurse bereits kurz nach ihrem Start abgefallen sind. Doch mit Karma (getkarma.com) ist in diesem Falle etwas anderes gemeint: Eine mobile App, mit der man Freunde und Familie beschenken kann.

Facebook kauft Karma

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Wie das funktioniert? Mit Karma als Apps für iPhone und Android kann man Geschenke an andere verschicken lassen. Wer beschenkt wird, erhält eine Information darüber, beziehungsweise über den Vorgang. Nun kann es durchaus sein, dass dem- oder derjenigen das Geschenk gar nicht gefällt – es lässt sich aber noch rechtzeitig umtauschen. Der Beschenkte muss dann nur noch seine Adresse angeben, damit das Präsent ihn auch erreicht.

Getkarma.com gründete sich erst 2011 in San Francisco. Die Köpfe dahinter: Lee Linden und Ben Lewis. Der Dienst, so die Vorstellung des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg, soll komplett in das soziale Netzwerk integriert und auch noch weiterentwickelt werden. Karma ist nicht der erste Appanbieter, den Facebook übernommen hat. Und ziemlich sicher werden weitere folgen. Erst kürzlich wurden mit Instagram und Glancee zwei Startups ins Facebook-Imperium eingekauft.