Facebook Comments im eigenen Blog nutzen

Kommentare im Blog sind wichtig. Nicht nur, dass jeder Blogbetreiber natürlich Feedback haben und wissen will, was seine Leser über die Artikel denken. Auch die Möglichkeit, einen Blog so mit Interaktivität anzureichern, sollte nicht unterschätzt werden. Zusätzlich zur Interaktivität kann man seinen Blog oder seine Website aber auch noch mit einem wichtigen zweiten Faktor ergänzen – der Viralität. Abseits des Facebook Like Buttons, des Twitter Buttons und anderer Social Media Buttons gibt es die Möglichkeit, Facebook Comments zu nutzen.

Facebook Comments haben den großen Vorteil, dass ein so in einem Blog hinterlassener Kommentar auch auf der Pinnwand des Kommentators bei Facebook erscheint. Das kann für einen großen viralen Effekt sorgen. Mit der Verbreitung der einzelnen Kommentare auf verschiedenen Pinnwänden bei Facebook Nutzern werden so weitere User angelockt – die dann eventuell auch kommentieren, usw.

Der Effekt kann sich also sehr stark vervielfachen. Die Einbindung von Facebook Comments auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website ist dabei denkbar einfach. Wir erklären die Vorgehensweise nachfolgend in 5 Schritten:

1. Facebook App erstellen

Der Weg zur Facebook App führt über die Facebook Developers. Hier kann man in wenigen Schritten die App initiieren.

Nach Erstellung der App bekommt man eine App ID. Diese App ID muss man in den Quellcode für Facebook Comments integrieren, damit das Plugin läuft. Außerdem ist eine App ID wichtig, wenn man die Kommentarfunktion auf mehreren Unterseiten eines Blogs oder einer Website betreiben will. Sofern man nur eine einzelne Seite mit Facebook Comments ausrüsten will, reicht ein Blick auf die Social Plugins von Facebook.

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2. Meta-Tags editieren und mit Facebook verbinden

Um Facebook Comments nutzen zu können, muss man im <head> Bereich der Website oder des Blogs auf jeden Fall die App ID unterbringen, damit die jeweilige Zuordnung klappt:

<meta property=“fb:app_id“ content=“AppID“ />

Sinn macht es auch, die Facebook User ID des Administrators der dazugehörigen Website einzutragen (hat man mehrere Admins, können die unterschiedlichen User IDs durch Kommata getrennt eingetragen werden):

<meta property=“fb:admins“ content=“FacebookUserID“ />

Wie man die Facebook User ID ermittelt, falls man sie nicht (mehr) zur Hand hat oder falls sie in der URL des eigenen Profils nicht angezeigt wird, wird hier erklärt.

Danach wird für die Verbindung mit Facebook gesorgt (auch hier an die App ID denken):

<script src=“http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#appId=AppID&amp;xfbml=1″></script>

3. Kommentar Template ändern

Damit Facebook Comments überhaupt eingeblendet werden darf natürlich der eigentliche Integrationscode nicht fehlen:

<div id=“fb-root“></div><fb:comments href=“<?php the_permalink(); ?>“ num_posts=“10″ width=“610″></fb:comments>

Dieses Beispiel orientiert sich an WordPress, wo die entsprechende URL zu der Seite, auf der kommentiert werden soll, über die Permalink Funktion von WordPress mitgeliefert wird. Bei der Integration in eine Seite, sich nicht mit WordPress läuft, muss entsprechend anders verfahren werden. Wichtig ist die Integration der URL des Artikels oder Beitrag, für den die Facebook Comments zur Verfügung gestellt werden sollen.

4. Kommentare moderieren/ändern/löschen

Natürlich bieten die Facebook Comments auch Funktionen zum Moderieren und Editieren. Sinnvoll ist diese Funktion vor allem, weil man alle Kommentare auf einen Blick sehen kann. Zudem erfolgt eine chronologische Sortierung. Via Facebook Comments gepostete Kommentare können übrigens auch geliked werden. Das kann zu einer weiteren Verstärkung des viralen Faktors führen.

5. App wiederfinden

Die jetzt installierten Facebook Comments sind wie schon erwähnt nichts weiter als eine herkömmliche Facebook App. Um nachträglich Einstellungen zu ändern oder die App anderweitig zu bearbeiten (auch die Löschung ist möglich), besucht man die Seite unter http://www.facebook.com/developers/. Dort kann findet man die eigenen Apps wieder, wenn man eingeloggt ist.