Der Kauf von Instagram scheint Facebook nicht ausgereicht zu haben. Parallel zum Einkauf der App, die hauptsächlich dazu da war/ist, mit einem Smartphone gemachte Fotos nachträglich oder schon während der Aufnahme „aufzuhübschen“, hat Facebook wohl an einer eigenen Lösung gewerkelt, die jetzt veröffentlicht wurde und sich schlicht und ergreifend „Facebook Camera“ nennt.

"Facebook Camera" verzichtet auf Instagram

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Alleingang ohne Instragram

„Facebook Camera“ wurde scheinbar im Alleingang realisiert und ist doch so eine Art Clon einer Instragram-Idee. Eigentlich als gemeinsame Sache angelegt, sind die Verträge mit der Firma, die die Foto-Sharing-App ins Leben gerufen hat, noch nicht unter Dach und Fach – Facebook wollte Instragram mit seinen zwölf Mitarbeitern für einer Milliarde US-Dollar (etwa 760 Millionen Euro) übernehmen, von denen ein Teil in Facebook-Aktien bezahlt werden sollte. So zumindest die offiziellen Meldungen im April. Dass Facebook nun „Facebook Camera“ in Eigenregie anbietet, überrascht schon ein bisschen. Ob Mark Zuckerberg mit dem Einbruch seiner Aktien sein Versprechen nicht mehr halten kann?

Bislang nur in US-Shops

In Deutschland ist diese App noch nicht zu bekommen, bislang ist „Facebook Camera“ nur im US-Store verfügbar. Ob es eine Android App geben wird und vor allem wann ist noch nicht bekannt. Die Suche nach der App im deutschen App Store via iPhone bringt aktuell jede Menge Ergebnisse – „Facebook Camera“ ist aber nicht darunter. Eine nützliche Funktion von „Facebook Camera“ könnte das Veröffentlichen von ganzen Fotoalben sein sowie verbesserte Funktionen zum Anschauen und Aufnehmen von Fotos. Wer mehr wissen möchte: Hier gibt es weitere Infos.