„Das wurde aber auch mal Zeit“, könnte der ein oder andere prominente Facebook-Liebhaber derzeit erleichtert denken, wenn er von dieser Meldung erfährt. Facebook hat extra für Personen des öffentlichen Lebens mit verifizierten Profilen in den Vereinigten Staaten eine eigene App geschaffen. Damit können Eminem, Rihanna, Shakira und Kollegen nun genau sofort herausfinden, was ihre Facebook-Gemeinde über sie schreibt. Eminem mit knapp 92 Millionen Fans, Rihanna (89 Millionen Fans) und vor allem Shakira (100 Millionen Fans) gehören zu den Stars mit den größten Communities auf Facebook. Die App ist aktuell nur für das iPhone verfügbar und hört auf den Namen „Mentions“. Diverse Blogs und Branchen-Magazine haben die App auch schon auf dem Schirm und stellen fest, dass sie sich zu lohnen scheint: die Aufmerksamkeit für die Profile von Rihanna und Co. sei schon deutlich gestiegen.

Facebook bringt Promi-App auf den Markt

Promis sollen mehr posten

Das Ziel von „Mentions“: Personen des öffentlichen Lebens sollen Facebook viel stärker nutzen. Der Test scheint zu funktionieren und die App dürfte wirklich als sinnvoll angesehen werden.

Was also die Fans aktuell über ihre Stars diskutieren, bekommen Eminem und Co. sofort aufs Smartphone. Außerdem erlaubt es die App, direkt und unmittelbar auf die Kommentare der Nutzer einzugehen. Natürlich können auch Videos und Fotos geteilt werden. Mentions bietet aber auch die Möglichkeit, zum Beispiel Fragerunden bei Facebook abzuhalten.

So können die Promis noch enger mit ihren Fans in Kontakt treten. Zu den weiteren Funktionen, so schwärmt Facebook, gehören individuell einstellbare Benachrichtigungen. Dies gilt besonders bei den so genannten „Influencern“, Nutzer und Medien, die durch besonders viele Likes hervorstechen.

Mentions filtert Meldungen von Promis

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Der Unterschied zu anderen Facebook-Apps liegt darin, dass hier nicht besonders viele verschiedene Inhalte angezeigt werden, sondern es speziell um Posts des jeweiligen Künstlers geht, denn genau die werden von Mentions gefiltert.

Zu den Personen des öffentlichen Lebens zählen die oben erwähnten, also Musiker, Sänger, Bands, Schauspieler – aber auch Politiker wie Barack Obama oder Sportler wie Dirk Nowitzki. Bislang ist die neue „Mentions“-App nur in den USA ausgerollt worden, demnächst gibt es das Produkt dann aber ganz sicher auch im Rest der (Facebook-)Welt.

Ob sich allerdings zum Beispiel deutsche Promis auch so umfangreich auf Facebook einbringen wollen, wie das viele US-Kollegen machen, ist fraglich. Hierzulande ist Facebook zwar groß, von vielen aber noch immer nicht als die große Chance entdeckt, die es sein kann.

Mehr Promi-Inhalte auf Twitter

Die Fußball-WM hat gezeigt, wie gut Twitter bei vielen Promis funktioniert. Nicht nur unsere Weltmeister haben viel getwittert, auch Rihanna gehörte zu den „Hardcore“-Usern, die auf Twitter immer wieder von der WM gepostet und auch Videos und Fotos veröffentlicht haben.

Auf Facebook war zwar auch sehr viel los (die WM war das bisher größte Event überhaupt auf Facebook), trotzdem konnte Facebook nicht so schnell sein wie Twitter – und das scheint Mark Zuckerberg und Kollegen nicht zu gefallen.

Die neue „Mentions“-App will diese „Lücke“ über Bevorzugung der Promis schließen und durch die Bereitstellung einer App, die konsequent auf die Bedürfnisse der Promis zugeschnitten ist, sollen nicht nur ihre Fans, sondern auch die Promis selbst enger an Facebook gebunden werden. Ziel: mehr persönliche Inhalte ins Netzwerk pumpen, damit dort mehr interagiert wird. Die Zukunft wird zeigen, ob sich diese App lohnt.