Beim Thema Facebook Ads wächst seit einiger Zeit die Gewissheit, dass man mit seinen Anzeigen in den News Feed kommen muss, wenn man sinnvoll Werbung auf Facebook machen will. Grund: Auch auf Facebook gibt es mittlerweile eine Art „Banner Blindness“. Die User bekommen teilweise gar nicht mehr mit, dass es Anzeigen gibt, die zum Beispiel in der rechten Seitenleiste auf Facebook angezeigt werden. Damit geht es Facebook wie jeder ganz normalen Website. Die Nutzerinnen und Nutzer haben sich in den vergangenen Jahren so stark an die Einblendung von Anzeigen in bestimmten Bereichen gewöhnt, dass sie sie schlicht und ergreifend einfach übersehen. Diese Entwicklung ist natürlich nicht im Sinne von Facebook. Weil der mobile News Feed zudem immer wichtiger wird, will man die Ads auf Facebook noch besser aussteuern, so dass die Anzeigen, die man als User im eigenen News Feed sieht, entsprechend hohe Relevanz haben. Nur so kann es gelingen, Werbung auf Facebook weiterhin attraktiv zu machen. Doch wie will Facebook das erreichen?

Facebook Ads: Mehr relevante Anzeigen im News Feed?

User oder Advertiser: Wer hat mehr Einfluss?

Das grundsätzliche Prinzip von Facebook Ads im News Feed scheint einfach. Mit ihren Buchungen sagen die Werbetreibenden Facebook, welche Anzeigen in ihren Augen sinnvoll sind. Auf der anderen Seite zeigen die Reaktion der Nutzerinnen und Nutzer auf Facebook, ob das wirklich so ist.

Beispiel: Klickt ein User bei einer bestimmten Anzeigen auf „Verbergen“, muss das im Zweifel noch keine globale Aussage sein. Wenn aber viele User ein- und dieselbe Anzeigen auf diese Weise aus dem News Feed verbannen, dann ist das ein klares Signal dafür, dass die Werbeanzeige keine sehr hohe Relevanz hat.

Für den Werbetreibenden heißt das, dass die eigene Anzeige nicht den gewünschten Effekt erzielt. Solche Facebook Ads performen also nicht gut und sind aus diesm Grund auch kein Mehrwert für die User von Facebook. Entsprechend muss eine Optimierung stattfinden.

Optimierung, Tests… und wieder Optimierung

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Diese Optimierung kann direkt vom Werbetreibenden durchgeführt werden. Mit klassischen A/B-Tests wird erreicht, dass die eigenen Facebook Ads besser performen. Indem man zwei Anzeigen für den gleichen Zeitraum parallel schaltet und die gleichen Inhalte bewirbt, lässt sich ein einfacher A/B-Test aufsetzen.

Die Anzeigen müssen sich dann in der Aufmachung unterscheiden. Nur so kann am Ende herausgefunden werden, welche Anzeige erfolgreicher ist. Auf Basis dieser Erkenntnisse startet man dann erneut einen A/B-Test – und so weiter.

Mit einem solchen Optimierungsprozess erhält man stets die relevantesten Facebook Ads für den News Feed solcher User, die sich auch wirklich für die Anzeigen interessieren. Was aber tut Facebook selbst, um die Anzeigen relevanter zu machen? Oder ist man als Advertiser auf sich allein gestellt?

Facebook will Userdaten stärker gewichten

Aktuell arbeitet Facebook nach eigenen Angaben an genau diesem Problem. Facebook Ads sollen noch relevanter werden, damit Werbetreibende mehr aus ihren Anzeigen herausholen können und Facebook User nicht das Gefühl haben, sinnlose Anzeigen konsumieren zu müssen.

Die Lösung für dieses Problem mutet simpel an: Facebook will noch mehr auf die User hören. Wenn Anzeigen also massenhaft aus den News Feeds verbannt werden, dann wirkt sich das für die Erfolgschancen von bestimmten Facebook Ads negativ aus.

Werbetreibende können dem mit den oben beschriebenen A/B-Tests entgegen wirken, der Einfluss scheint aber eingeschränkt, weil Facebook eben mehr auf die User hören will. Andererseits bleibt man dabei der eigenen Linie treu, denn auch Anzeigen sind nichts weiter als Content. Ist dieser Content außergewöhnlich, dann wird er auch auf Facebook funktionieren.