Völlig unwichtig, wer die diesjährige Fußball-WM gewinnt, einen Gewinner gibt es schon – das mobile Internet. Diese Fußball-WM ist die erste Weltmeisterschaft, die wirklich mobil ist. Immer mehr Menschen haben in den vergangenen vier Jahren begonnen, Content auf ihren Mobiltelefonen, Smartphones und Tablets zu konsumieren. Und dieser gestiegene Konsum macht sich bemerkbar. 2010 war die Fußball-WM in Südafrika schon ein voller Erfolg. Fast die halbe Weltbevölkerung schaute sich die Spiele an, überwiegend natürlich am Fernseher. Doch auch das hat sich geändert. Heute sieht das Konsumentenverhalten ganz anders aus. Doch wie genau ist die Entwicklung seit der letzten WM in Südafrika und wie wird es in der Zukunft aussehen?

Extreme Zahlen: Die mobile Fußball-WM

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Mobiler Internet-Konsum steigt unaufhörlich

In den letzten drei Jahren hat sich der mobile Konsum von Sport-Events auf 42 Prozent verdoppelt. Das ist nachvollziehbar, schließlich gibt es auch viel mehr mobile Endgeräte, die in der Lage sind, TV-Sendungen oder Internet-Streams anzuzeigen.

Auch die Entwicklung der mobilen Bandbreiten spielt eine Rolle. So nützt der beste Content nichts, wenn er aufgrund mangelnder Ressourcen nicht mobil abgerufen werden kann.

Deutlich wird, dass vor allem die USA einen Fußball-Boom erleben. So stieg die dortige Anzahl der themenrelevanten Suchen im Vergleich zum letzten Jahr um 233 Prozent.

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Fernseher bleibt Mittelpunkt für Sport-Events

Dabei bleibt der Fernseher weiter im Mittelpunkt, Smartphone und Tablet sind als Second Screen im Einsatz. 62 Prozent der Fußball-Fans in den USA nutzen ein mobiles Endgerät, um sich weitere Inhalte rund um die WM anzuschauen.

Besonders beliebte Inhalte sind Live-Ergebnisse, Fußball-News und mobile Games mit Fußball-Bezug. Ohne ein ergänzendes mobiles Endgerät wäre all das nicht möglich.

Auch in den USA wächst die Fußball-Begeisterung und es ist davon auszugehen, dass diese Begeisterung in 4 Jahren zur WM 2018 in Russland noch größer sein wird.

Neue mobile Marketingchancen

Das gestiegene Interesse in den USA und die grundsätzliche globale Fußball-Begeisterung sorgen in Verbindung mit dem mobilen Internet für zahlreiche neue Chancen. Einige davon werden bereits umgesetzt, bei anderen herrscht noch Nachholbedarf.

So können Anbieter von Inhalten die neuen Gewohnheiten der Menschen nutzen, um besser auf sich aufmerksam zu machen. So können die Zuschauen besser gebunden werden und sind damit leichter für Marketing-Botschaften empfänglich.

Aber auch die Betreiber von Fußball-Stadien können von der Entwicklung beim mobilen Internet-Konsum profitieren. So kann man den Besuchern des Stadions dabei helfen, den Sitzplatz zu finden, kann ihnen zum Spiel passende Infos schicken oder auch Essen und Getränke verkaufen – mit iBeacon lässt sich der Fan beispielsweise direkt zu einem bestimmten Punkt führen, wo er dann auf zugeschnittene Angebote trifft.

Viel Potenzial für nächste WM

Gleiches gilt für die Fußball-Teams, die ihre Fans mobil mit Inhalten versorgen können. Interessante Hintergrundberichte, zum Beispiel über die aktuelle Fitness der Spieler oder zum Abschlusstraining halten die Fans auf dem Laufenden.

Auch der Verkauf von Fan-Produkten ist so möglich. Wer die Fans schon im Stadion so nah bei der eigenen Mannschaft hat, der kann die Gunst der Stunde nutzen, um Produkte aus dem Fan-Shop günstiger anzubieten. Andere Vorteilsaktionen sind ebenso denkbar.

Bis zur nächsten WM wird sich viel tun und die heutigen Möglichkeiten werden dann noch einfacher ein- und umzusetzen sein. Wer Fans und Zuschauer enger an sich binden will, muss diese Zielgruppen mit relevanten Informationen versorgen und schon vor dem Spiel dafür sorgen, dass es kein anderes Thema mehr neben dem Fußball gibt.