Das Problem ist bekannt: man braucht eine bestimmte Dienstleistung, kennt aber nicht die geeignete Person zur Ausführung. Bisher hat man in einem solchen Fall nach jemandem gesucht der sich damit auskennt. Nachteil: es ist vorab nicht immer bekannt, wie gut diese Person ist. Bei bestimmten Bereichen, wie zum Beispiel Grafiken, kommt erschwerend hinzu, dass man unter Umständen nicht das bekommt, was man will, weil es nicht ausreichend Änderungsschleifen gibt. Hier kommt Crowdsourcing ins Spiel, denn auf diese Art und Weise ist es möglich, unter vielen verschiedenen Designs zu wählen, um beim Thema Grafik zu bleiben. Besonders bei kreativen Produkten wie Logos oder Websites ist Crowdsourcing mittlerweile sehr beliebt und es gibt inzwischen zahlreiche Anbieter. Auch ich war für ein privates Projekt erst kürzlich auf der Suche und landete bei Brandsupply, einem Anbieter aus Amsterdam.

Erfolgsmodell Crowdsourcing

Crowdsourcing für Grafiken

Brandsupply ist ein typisches Beispiel, wenn von Crowdsourcing die Rede ist. Die Website selbst stellt sich passend zum Schwerpunktthema Grafik reichlich bunt dar. Ich persönlich bevorzuge einen etwas dezenteren Ansatz, aber das ist Geschmackssache – schließlich hat mich interessiert, wie Brandsupply genau funktioniert.

Und da war ich zum ersten Mal angenehm überrascht, denn bei Brandsupply ist es relativ einfach, passende Leute zu finden. Um einen Eindruck zu bekommen, muss man sich nicht anmelden. Auch nicht angemeldet lassen sich die Angebote Projektsuchen durchstöbern.

Das ist sinnvoll, wenn man auf der Suche nach einem Auftraggeber ist. Viele wollen aber selbst ein Projekt starten und von Crowdsourcing profitieren, schließlich findet man so aufgrund der zu erwartenden hohen Auswahl deutlich mehr potenzielle Dienstleister.

Test mit Logo Design

Ich hatte bei Brandsupply jemanden zum Logo erstellen gesucht und war auch schnell fündig geworden. Es ist einer der Vorteile des Crowdsourcings, dass man nicht viel Zeit mit der Suche verbringen muss. Diese Zeit lässt sich dann deutlich besser in das Briefing investieren.

Denn auch wenn man aus mehreren Design von mehreren Dienstleistern wählen kann – wenn das Briefing möglichst genau ist, dann erlebt man keine bösen Überraschungen und bekommt nachher tatsächlich ein Ergebnis, dass sich mit den eigenen Erwartungen möglichst sinnvoll deckt.

In meinem Fall war das so und Brandsupply als Plattform ist auch so aufgebaut, dass man dort letztendlich schnell und gut ins Geschäft kommt. Aus dieser Sicht haben die Macher mit ihrer Crowdsourcing Plattform meiner Ansicht nach alles richtig gemacht.

Fazit

Mal abgesehen vom mir persönlich zu bunten Design der Website ist Brandsupply in Ordnung. Für mein Projekt habe ich ein passendes Logo bekommen, die Kommunikation mit dem Dienstleister lief glatt.

Brandsupply selbst bietet auf seiner Website auch noch einen direkten Draht zum Community Management, falls es mal zu Problemen kommt. Eine Funktion, die bei vergleichbaren Anbietern im Bereich Crowdsourcing so noch nicht gesehen habe.

Bezahlen kann man als Auftraggeber mit den gängigen Zahlungsmitteln. PayPal ist dementsprechend auch dabei, was mit persönlich entgegen kommt, weil es einfach, schnell und sicher ist. Insgesamt gibt Brandsupply ein vernünftiges Bild ab und ich werde es für künftige Aufträge vermutlich wieder nutzen.