21. Juli 2011

Drei entzauberte Google Plus Mythen

Google Plus ist erst ein paar Wochen alt und dennoch ranken sich bereits Mythen um das neue soziale Netzwerk. Solche Mythen entstehen schnell im Internet, sie lassen sich bei genauerer Betrachtung aber oft widerlegen. Das ist auch bei Google Plus der Fall.

Mythos 1: Alles, was man bei Google Plus veröffentlicht, gehört Google

Wenn die “Datenkrake” Google ein neues Produkt auf den Markt bringt, dann geht ein Großteil der Leute davon aus, dass Google damit noch mehr Inhalte sammeln und besitzen will. Das ist im Fall von Google Plus aber nicht richtig. Alle Inhalte, die man dort veröffentlicht, bleiben im eigenen Besitz. Goolge will die Inhalte nicht haben, Google will sie nur bei Google Plus wiedergeben dürfen. Indem man die Nutzungsbedingungen akzeptiert, erlaubt man Google die Wiedergabe – und NUR die Wiedergabe (zu dem Thema haben wir heute auch eine Infografik gefunden, der Artikel dazu befindet sich hier).

Mythos 2: Google Plus wirbt damit, die Privatsphäre zu achten, tut es aber nicht

Diese Annahme ist nicht richtig. Derzeit gibt sich Google Plus vergleichweise große Mühe, die Privatsphäre seiner Nutzer zu respektieren. Das ist natürlich immer davon abhängig, welche Einstellungen man selbst im seinem Profil angegeben hat. Danach richtet sich, wie öffentlich man ist – und was man lieber nicht preisgeben will. Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken ist Google Plus zudem derzeit eine Beta Version. Es handelt sich um einen “Field Trial” und Google ist sehr bemüht, auf Kritik und Wünsche der Nutzer einzugehen. So wurde erst kürzlich eine “Sicherheitslücke” geschlossen, bei der es darum ging, dass nur für bestimmte Circles bestimmte Fotos trotzdem auch von anderen Personen außerhalb der betreffenden Circles gesehen werden konnten. Weil Google Plus noch kein fertiges Produkt ist, kann man davon ausgehen, dass weitere “Sicherheitslecks” existieren. Hier sind alle Nutzer gefragt, das soziale Netzwerk gemeinsam mit Google zu verbessern.

Mythos 3: Google Plus ist ein Männerclub

Von vielen Seiten wird sich bemüht, zuverlässige Informationen über die Anzahl und Zusammensetzung der aktuell bei Google Plus angemeldeten Nutzerinnen und Nutzer zu bekommen. Weil Google sich mit offiziellen Daten zurückhält, ist es natürlich schwer, verlässliche Angaben zu finden und zu veröffentlichen. So entstand in den letzten Wochen der Eindruck, dass bei Google Plus derzeit überwiegend Männer angemeldet seien. Die Angaben reichten von 75% bis fast 90% aller Nutzer, die männlich sein sollen. Mit Paul Allen gibt es einen Google Plus Nutzer, der sich schon früh mit der Erhebung von Daten zum sozialen Netzwerk von Google befasst hat. Allen fand heraus, dass der Anteil der männlichen Nutzer bei Google Plus derzeit wohl nur bei 66% liegt. Somit ist ein nicht geringer Anteil bei Google Plus weiblichen Geschlechts.

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Ein Kommentar zu “Drei entzauberte Google Plus Mythen”

  1. [...] machen. Und in der Tat: Zumindest in der aktuelle “Beta Phase” nimmt man es mit dem Datenschutz sehr genau. So gehören die geteilten Inhalte bei Google Plus, anders als bei Facebook, nicht [...]

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