Wir schreiben das Jahr 2011, Social Media scheint endlich im Internet angekommen zu sein. Dies sind die Abenteuer… ah, Moment – falscher Intro-Text, denn ich will hier keine Anleihen bei James T. Kirk und seiner tapferen Crew nehmen. Vielmehr will ich mich der aktuellen „Social Media Crew“ widmen, denn durch Zufall bin ich heute auf eine wie ich finde extrem schicke Infografik aufmerksam geworden.

Die Infografik zur Social Media Klasse von 2011 führt die derzeit aktiven Player auf – dabei sind auch einige, die man nicht zwingend auf dem Zettel gehabt hätte. Aber es gibt sie, manche „immer noch“ (ich spiele hier auf MySpace an, dass trotz aller Unkenrufe scheinbar auch heute noch seinen Platz im globalen Konzert der sozialen Netzwerke hat).

Bildquelle

Die Social Media Klasse von 2011 zeigt erneut eindrucksvoll, dass das Thema Social Media und in seinem Fahrwasser auch Infografiken immer relevanter und bedeutsamer werden. Im sozialmedialen Kontext sind Infografiken echte Hingucker, weil sie (wenn gut gemacht) 1. dafür sorgen, dass der eigentliche Inhalt gut verbreitet wird (Bilder und visuelle Inhalte haben viral fast immer einen Vorteil gegenüber Texten) und 2. den Inhalt selbst (und auch den Content kommt es ja schließlich an) injizieren. Gute Infografiken verbreiten sich also nicht nur schnell, ihre Aussagen bleiben auch viel besser hängen.

Blickt man über den großen Tech, dann sind Infografiken im US-Web nicht mehr wegzudenken. Bei uns gibt es hier und da auch von Zeit und Zeit ECHTE Hingucker, generell fristet dieses „Genre“ aber noch ein Schattedasein. Das wird sich meines Erachtens in der Zukunft jedoch ändern.