Die perfekte E-Mail – kann es sie überhaupt geben? Fakt ist, dass jeder (also auch du) mit wenigen Schritten seinen eigenen Stil deutlich verbessern kann. Und das ist nicht unwichtig, denn mit deiner E-Mail willst du jemanden erreichen, also soll die E-Mail auch unbedingt konsumiert werden. Das gilt für den privaten und natürlich auch für den geschäftlichen Bereich – und ganz besonders dann, wenn es um E-Mail Marketing geht. Öffnungs- und Klickraten lassen sich enorm steigern, wenn du dich an ein paar einfache Regeln hältst. So schreibst du bessere E-Mails und erreichst mehr User aus deiner Zielgruppe. Probier es aus, ich präsentiere dir hier die Anleitung:

Die perfekte E-Mail: So schreibst du sie!

Quelle

Absender muss vertrauenswürdig wirken

Wie viele E-Mails bekommst du selbst pro Tag eigentlich so? Und wie viele dieser E-Mails würdest du auch nur ansatzweise als „perfekt“ bezeichnen?

Wenn deine Antwort „Nicht viele!“ lautet, dann bestätigst du genau das, was ich erwartet habe. Es ist teilweise schon erschreckend, was manche Leute einem da zumuten.

Das fängt in der Regel schon mit der Absenderadresse an. Wenn dieses Element schon nicht vertrauenswürdig ist, wie soll es dann der Rest der E-Mail sein?

[BONUS] Gratis PDF eBook und Checkliste: Lade dir das gratis eBook "10 Internet Marketing Tipps, mit denen du deine Website sofort verbesserst" jetzt runter und mach deine Website in wenigen Schritten erfolgreicher. Klick hier auf diesen Link und starte den Download deines kostenlosen eBooks!

Im Prinzip ist es ganz einfach: Je besser der Empfänger deiner E-Mail schon an der Absenderadresse erkennen kann, von wem genau sie kommt, desto größer ist die Chance, dass sie auch gelesen wird.

Und nicht nur das, auch für die Umgehung des Spamfilters ist eine seriöse Absenderadresse zwingend notwendig. Viele Spamfilter sprechend auf einschlägige Wörter oder Bezeichnung in der Absenderadresse bereits an und stellen solche Nachrichten gar nicht erst zu.

Mach also nicht den Fehler und sei zu werblich. Sei nicht spammy, sondern zeig dich von deiner besten Seite – hinterlasse eine persönliche Note, die sich beim Empfänger einprägt: Vor allem Leserinnen und Leser eines E-Mail Newsletters werden sich diese Absenderadresse merken und du hast es dann viel leichter, diese User zu erreichen.

Knackige Betreffzeilen öffnen E-Mails

Die perfekte E-Mail hat selbstverständlich auch eine perfekte Betreffzeile – doch was bedeutet „perfekt“ in diesem Zusammenhang? Geht es darum, den Adressaten deiner E-Mail schon hier für dich zu begeistern?

Ja, genau darum geht es und um nichts anderes. Geh einfach mal in dich und überlege dir, wie du auf langweilige Ankündigungen reagierst…

Bist du total aus dem Häuschen, wenn du solche Ankündigungen liest? Wohl eher nicht, ich schätze, es reißt dich nicht vom Hocker und du widmest dich sehr schnell anderen Dingen.

Und genau so geht es auch fast allen Usern im Internet, wenn sie dich durch ihre digitalen Postkörbe ackern. Deine Aufgabe ist es, den (deinen) Konsumenten diese Arbeit abzunehmen.

Niemand müht sich gern unnötig ab, um an Informationen zu kommen. Je leichter du es den Empfängern deiner Nachrichten machst, diese E-Mails auch sofort schnell und einfach zu konsumieren, desto besser wird es funktionieren.

Deine Betreffzeile also neugierig machen, ohne deine Botschaft zu werblich in die Welt hinauszuschreien. Zu viel Offensivität überfordert die meisten Menschen und die typischste Reaktion darauf ist es, sich dem Inhalt schlicht und ergreifend zu verschließen und etwas anderes zu tun.

In diesem Fall wird deine E-Mail nicht geöffnet und natürlich auch nicht gelesen. Überleg dir also genau, was du in die Betreffzeile deiner E-Mail schreibst.

Deine Betreffzeile muss im besten Fall eine „schmerzhafte Informationslücke“ erzeugen. Diese Informationslücke kann nur geschlossen werden, wenn der Inhalt der E-Mail konsumiert wird.

Deswegen funktionieren Fragen im Betreff deiner E-Mail ziemlich gut. Auch die Nennung bestimmter Buzzwords (keine typischen Spam-Worte!) klappt in der Regel astrein.

Letztendlich geht es darum, so viel Neugier zu erzeugen, dass der Empfänger deiner E-Mail gar nicht anders kann, als die Nachricht zu öffnen. Aus diesem Grund musst du das eigentliche Thema deiner Nachricht natürlich anreißen – möglichst originell und aufmerksamkeitsstark.

Nur so wird aus deiner Nachricht die perfekte E-Mail. Die „schmerzhafte Informationslücke“ erzeugt im wahrsten Sinne des Wortes einen Druck auf den Empfänger der E-Mail.

Wenn dein Betreff übrigens zwischen 28 und 39 Zeichen lang ist, hast du die besten Chancen. Die Öffnungs- und Klickraten sind am höchsten, wenn du dich an diesem Wert orientierst.

Keine E-Mail ohne Handlungsaufforderung

Spätestens jetzt hast du die ungeteilte Aufmerksamkeit deines Empfängers, denn die E-Mail ist geöffnet. Nun kommt es darauf an, was du aus dieser Chance machst.

Klar, keine E-Mail ohne Content. Aber welche Inhalte eignen sich am besten – reicht einfacher Text oder musst du auch mit Bildern und Grafiken arbeiten?

Und viel wichtiger: Schaffst du es auch, den Konsumenten am Ende deiner E-Mail dazu zu bringen, eine bestimmte Handlung auszuführen?

Die perfekte E-Mail punktet mit kurzen und knackigen Inhalten. Aufzählungen können sich lohnen, denn so können E-Mails viel leichter konsumiert werden.

Nur auf Aufzählungen zu setzen kann aber auch ein Fehler sein. Der Mix macht es hier buchstäblich – überrasche deine Konsumenten mit hochwertigen Grafiken, die den Content auflockern und ihn sinnvoll unterstützen.

Deine E-Mail steht und fällt allerdings mit der Handlungsaufforderung. Der „Call To Action“ muss nicht zwingend grafisch begleitet werden.

Sorge aber unbedingt dafür, dass du dich klar und unmissverständlich ausdrückst! Erkläre einfach und vor allem nachvollziehbar, warum die User eine von dir vorgesehen Aktion unbedingt ausführen sollen.

Es bringt hier nichts, sich in langen und umständlichen Beschreibungen zu verlieren. Je einfacher und deutlicher deine Handlungsaufforderung ist, desto eher wirst du auch erfolgreich sein – und deine Leser tun das, was sie tun sollen.

Denken deine E-Mails mit?

Bist du überrascht, wenn ich dir sage, dass immer mehr E-Mails auf Smartphones geöffnet und gelesen werden? Ich hoffe nicht, denn dann hättest du einen der wichtigsten Trends der letzten Monate verpasst.

Man sieht es an Facebook: Immer mehr Inhalte werden mobil abgerufen, das mobile Internet hat spätestens 2014 den Durchbruch geschafft, von dem schon seit Jahren gesprochen wird.

Und natürlich: Das gilt auch für die perfekte E-Mail – sie muss auch auf einem Smartphone leicht zu öffnen und vor allem leicht zu konsumieren sein. In erster Linie bedeutet das, dass sich der Inhalt der E-Mail an den viel kleineren Bildschirm anpasst.

Webdesigner und Grafiker sprechen von „Responsive Webdesign“. Eigentlich ist das schon lange kein Trend mehr, selbst Google gibt solchen Websites mittlerweile im Vergleich zu solchen, die sich nicht anpassen können, den Vorzug.

Google interessiert uns beim E-Mail Marketing zur Abwechslung zwar mal nicht, trotzdem muss sich die Anpassung auch auf deine E-Mail beziehen. Tu also was dafür, dass deine Inhalte wenn möglich auf allen mobilen Endgeräten gut, schnell und einfach zugänglich sind.

Vor allem bei Handlungsaufforderungen ist das so eine Sache, denn oft sind die Buttons, auf die die User „klicken“ sollen, nicht groß genug. Mögliche Folge: Der Inhalte wird zwar konsumiert, letztendlich kommt es aber zu keiner weiterführenden Handlung.

Dieser Super-GAU darf einfach nicht passieren und es liegt an dir, ihn zu verhindern: Denk immer daran, es deinen Usern so einfach wie möglich zu machen.

Neben der Optimierung für mobile Endgeräte schließt das selbstverständlich auch Test ein. Klassische A/B-Tests haben sich auch beim E-Mail Marketing extrem bewährt und sorgen für bessere Öffnungs- und Klickraten.

Behalte deine E-Mails also immer im Auge und veröffentliche gleichzeitig unterschiedliche Varianten. So erkennst du mit einfachen Mitteln, welches Design, welche Aufmachung, welche Inhalte und auch welche Ansprachen die besten Ergebnisse erzielen.

Auf Basis dieser Erkenntnisse wird dein eigenen E-Mail Template immer besser und du weißt genau, welche Hebel wichtig sind, um bei deinen Leserinnen und Lesern möglichst erfolgreich zu sein. Einziger Haken: Das Testen hört nie auf und es geht immer noch ein bisschen besser.

Hab also ausreichend Geduld und erliege nicht der Versuchung, an einem bestimmten Punkt zu denken, dass du die perfekte E-Mail schon hast! Es wird sich für dich auszahlen, wenn du alle zur Verfügung stehenden Optionen immer wieder auf den Prüfstand stellst.

Fazit

Die perfekte E-Mail ist möglich, aber sie fliegt dir nicht einfach so zu. Nur die dauerhafte Optimierung aller Prozesse und Inhalte bringt dich letztendlich ans Ziel.

Wie bei fast allen Disziplinen im Internet Marketing musst du auch bei deinen E-Mails zuerst immer an deine Zielgruppe denken. Selbst wenn du einzelne Mails schreibst und nicht gleich hunderte von Usern mit Content versorgen will, ist es sinnvoll, ständig zu testen und dich selbst zu verbessern.

Der Kampf um die Aufmerksamkeit der User im Internet wird von Tag zu Tag härter. Effektiv und optimal eingesetztes E-Mail Marketing gehört dabei zu den mächtigsten Waffen, die dir zur Verfügung stehen – setz diese Waffe also konsequent für dich und deine Zwecke ein!