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Dienstag, 11. Oktober 2011

Der SnapTag macht dem QR-Code Konkurrenz

An QR-Codes haben sich viele mittlerweile gewöhnt. War dieser “Barcode” noch vor wenigen Jahren ein absoluter Exot, hat er sich mehr und mehr durchgesetzt und begegnet einem heute an vielen Orten. Vornehmlich natürlich im Printbereich. Hier mann es auch am meisten Sinn, denn mit einem QR-Code kann man z. B. den Leser eines Magazins via Smartphone online zu weiteren Infos führen oder auch Rabatte für bestimmte Nutzergruppen anbieten. Jetzt allerdings gibt es den SnapTag. Und damit stellt sich die Frage, ob die Tage des QR-Codes gezählt sind…

Der QR-Code hat gegenüber dem SnapTag nämlich einen großen Nachteil: Er sieht einfach nicht gut aus, denn es ist mehr oder minder ein grafischer Barcode, der designtechnisch nicht anpassbar ist. Viele Werbetreibende wünschen sich deshalb schon länger eine “schönere” Alternative.

Der SnapTag macht dem QR-Code Konkurrenz

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Und hier kommt der SnapTag ins Spiel. Im Prinzip verhält er sich wie ein QR-Code – man kann ihn also nutzen, um Informationen zu transportieren und man kann ihn abdrucken, auf Werbung, Flyern, Magazinen, etc. Der Unterschied: Mit dem SnapTag kann man grafische Elemente verarbeiten, wie z. b. ein Logo.

Und eben das macht ihn so interessant, denn via SnapTag ist es problemlos möglich, neben den Informationen auch das Branding zu transportieren. Große Firmen sind daran interessiert, denn ein SnapTag schafft zudem Vertrauen. Sieht der Konsument immer gleich auch das passende Logo, dann ist davon auszugehen, dass die Akzeptanz höher ist. Logische Konsequenz: Die “Klickrate” steigt und somit auch die Conversion. Und weil es keine neuen technischen Anforderungen an die Endgeräte gibt, kann der SnapTag durchaus ein “QR-Code-Killer” werden.

Der SnapTag macht dem QR-Code Konkurrenz

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Wie üblich bei technischen Neuerungen wird es natürlich dauern, bis sich das neue Format durchsetzt. Im Falle des SnapTag stehen die Chancen meines Erachtens jedoch außerordentlich gut.

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5 direkte Kommentare:

  1. Christian sagt:

    QR Codes lassen sich auch teilweise mit Bildern verschönern:
    http://hackaday.com/2011/08/11/how-to-put-your-logo-in-a-qr-code/

    Das Problem des Snap Tags ist meiner Meinung nach, dass man bei einem QR Code auf dem ersten Blick sieht das man ihn scannen kann, bei nem Snap Tag wüsste ich es nicht sofort.

  2. So ganz stimm ich dir da nicht über ein, was die Gestaltungsfreiheit der QR-Codes angeht… Wie Mashable bspw. zeigt, ist es durchaus möglich, wenn auch sehr begrenzt, QR-Codes zu “gestalten”: http://mashable.com/2011/04/18/qr-code-design-tips/

    Trotzdem: Welcome SnapTag, ich freu mich drauf! =)

  3. Rainer sagt:

    Naja…aber einen QR-Code erkennt jeder, während der SnapTag auch als Logo angesehen werden kann (und somit keinen Klick bringt)! Find die Idee zwar genial, kann mir aber nicht vorstellen, dass User sehr schnell auf sowas ansprechen!

  4. Markus sagt:

    Hallo,

    ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Einschätzung teilen soll. Tatsächlich macht der QR Code optisch nicht soviel her wie der SnapTag. Allerdings wird der QR Code auch nicht isoliert eingesetzt, sondern im Context einer Anzeige o.ä. so dass eine Verbindung zu einem Logo bzw. einem Brand eigentlich gegeben sein sollte.

    Momentan würde ich beim SnapTag sogar eher noch ein Problem darin sehen, dass er aussieht wie ein Logo. Ich persönlich hätte diesen Code nicht erkannt und hätte Ihn für ein einfaches Logo gehalten. Beim QR-Code habe ich damals allerdings gefragt, was das sei und was man damit machen kann, man konnte bereits am Aussehen erkennen, dass er soetwas wie ein komplexer Barcode ist.

  5. Tim Adams sagt:

    Das Schöne am SnapTag ist, dass man mehrere davon auf einer Seite platzieren kann, quasi als Interaktions-Optionen. Beispielhaft kann ein Hersteller mehrere Produkte in einer Anzeige mit dem Kreis umgeben. Der Interessent sucht sich das Produkt aus, was ihn interessiert, und gelangt auf die entsprechende Seite. Eine Anzeige mit 12 QR-Codes ginge hingegen höchstens noch als Kunstwerk durch (Kunst muss ja keiner verstehen) :-)

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