Content Marketing ist aktuell eines der ganz großen Themen. Nicht ohne Grund: seit Google für Websites die inhaltlichen Anforderungen immer höher geschraubt hat, ist qualitativ hochwertiger Content wichtiger denn je. Das initiale Panda Update von 2011 und die mittlerweile kontinuierlich in den Algorithmus von Google einfließenden Änderungen erschweren gute Rankings für Websites mit minderwertigen Inhalten. Der Hintergrund liegt auf der Hand: Google verdient mit seinen Suchergebnissen Geld und will dafür sorgen, dass dieses Geschäft weiter gut funktioniert. Und weil die Nutzerinnen und Nutzer der Suchmaschine eben nur möglichst gute Inhalte sehen sollen, forciert Google seine Anstrengungen, möglichst gute Inhalte auszuspielen. Höhere Ansprüche an Inhalte sorgen dank Content Marketing mittlerweile zudem dafür, dass mehr und mehr Werbetreibende versuchen, entsprechende Inhalte einzukaufen.

Content Marketing als Allheilmittel?

Guter Content bekommt mehr Aufmerksamkeit

Eng verbunden mit dem Thema Content Marketing ist der Bereich Linkaufbau. Typischerweise belohnt Google gute Inhalte und wenn sich darin sinnvolle Links befinden, die den Lesern einen Mehrwert bieten, dann ist das eine gute Sache.

Der vor allem in Deutschland auch noch heute weit verbreitete Linkgeiz ist in diesem Zusammenhang eher als Bremsklotz zu sehen. Selbst wenn man eine weiterführende Quelle auf einer Seite der Konkurrenz entdeckt: es spricht nichts dagegen, diesen Inhalt zu verlinken, wenn er für die eigenen Leserinnen und Leser nützlich ist.

Überhaupt ist der Mehrwert beim Content Marketing einer der Schlüsselfaktoren. Ein Inhalt, ganz gleich ob nun Text, Infografik, Video oder Podcast, sollte immer dafür sorgen, dass User damit ganz konkret etwas anfangen können. Sie brauchen einen Vorteil, der sich ihnen aus dem Inhalt erschließt – und von dem sie später sagen können, dass es sie weitergebracht hat.

Interessantes überlebt

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Schon immer waren herausragende Inhalte für viele Menschen interessant, wurden konsumiert, geteilt und dienten als Quelle für weiterführende Arbeiten. Für Google ist die aktuelle Entwicklung begrüßenswert.

Google braucht gute Inhalte, um seine Kunden auf den eigenen Produkten zu halten. Nur so kann die Verweildauer erhöht werden. Und wer sich länger auf einem Produkt wie der Google Suche aufhält, klickt auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf Anzeigen, mit denen Google über 90% seines Umsatzes generiert.

Zumindest sorgen interessierte und begeisterte User auf jeden Fall für mehr Interaktion, ganz gleich, wie diese aussehen und sich äußern mögen. Guter Content ist also wichtig und Content Marketing ist die strategische Steuereinheit, um diese Inhalte sinnvoll zu platzieren – das auch dann, wenn für die eigene Website Links generiert werden sollen, den gute Inhalte werden auch gut verlinkt.

Influencer und Multiplikatoren

Wer auf anderen Websites auf sich aufmerksam machen will, der hat mehrere Möglichkeiten. Die klassische Werbung ist da nur ein Beispiel. Präsenzen in sozialen Netzwerken, AdWords, E-Mail Marketing oder die direkte Ansprache von Influencern oder Multiplikatoren sind weitere.

Ein Produkt verkauft sich am besten in einem thematisch relevanten Umfeld. Als jemand, der sein Produkt also in der richtigen Zielgruppe bekannt machen will, empfiehlt es sich, diese Gruppe da anzusprechen, wo sie sich auch tatsächlich aufhält.

Und ganz gleich, welche Daten man via Facebook Ads oder Google AdWords bekommt, um eine Kampagne zu planen: weiß man, auf welchen Websites sich die Zielgruppe tummelt (weil dort schwerpunktmäßig über die passenden Themen berichtet wird), dann ist man auf der sicheren Seite – und dann ist es auch mehr als sinnvoll, genau dort Werbung zu machen.

Zielgruppe finden und ansprechen

Content Marketing kann also auch Blog Marketing bedeuten. Vorgehensweise: Zielgruppe definieren, Websites ermitteln, Blogger kontaktieren (Thema „Outreach“ beachten), Inhalt platzieren. Das ist im Prinzip keine große Neuigkeit, schließlich wird im klassischen Journalismus schon seit Ewigkeiten genau so verfahren.

Im Internet hat sich diese Form der Platzierung von Content in den letzten Jahren digitalisiert. Seit der Bereich Print immer schwächer wird, steigen die Media Budgets im Bereich Online. Logische Folge: Produktplatzierungen finden mehr und mehr auf Websites im Internet statt, klassische Anzeigen und Werbemittel wie zum Beispiel in großen Tageszeitungen sind auf dem Rückzug.

Die Möglichkeiten zur Recherche nach Multiplikatoren und Influencern werden auf der anderen Seite immer vielfältiger. Das Internet sorgt dafür, dass eine unglaublich große Menge an Informationen bereit gestellt wird. Diese Informationen lassen sich anzapfen und man spart sich im Vergleich zu früheren Zeiten viel Zeit, Kosten und Mühen.

Recherche wird leichter

Spezielle Anbieter in Sachen Content und Blog Marketing sorgen zusätzlich dafür, dass das Finden von passenden Websites und Blogs leichter wird. Und bei Websites und Blogs ist auch nicht Schluss: soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ eignen sich ebenfalls für die Vermarktung.

Fairerweise muss man bei sozialen Netzwerken darauf hinweisen, dass es nicht immer erlaubt ist, hier Werbung zu machen, denn genau das kann ein platzierter Inhalt sein: Werbung. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich vorher genau mit den Nutzungsbedindungen vertraut zu machen, damit man hinterher keine bösen Überraschungen erlebt.

Grundsätzlich jedoch ist die Platzierung eines Inhalts in einem themenrelevanten Umfeld immer von Vorteil. Man vermeidet im Vergleich zur klassischen Werbung (auch im Internet) Streuverluste. Zudem ist eine Kampagne nach einer bestimmten Zeitspanne nicht zwingend vorbei. Passende Inhalte sind oft von Dauer und werden auch längere Zeit nach der eigentlichen Veröffentlichung noch gelesen und können Aufmerksamkeit bringen.

Mehr Aufmerksamkeit bedeutet mehr Erfolg

Blog und Content Marketing können also sehr mächtige Waffen im Kampf um die tägliche Aufmerksamkeit sein. Zudem sorgt man mit guten Inhalten dafür, dass eine Publikation insgesamt als hochwertig angesehen wird. So lassen sich angenehme Nebeneffekte nutzen, die unter anderem durch die Steigerung von Reichweite – also Nutzerzahlen – zu begrüßen sind.

Schaut man sich die großen Marken und Portale im Internet an (inklusive sozialer Netzwerke), dann wird schnell deutlich, dass diese Websites in vielen Fällen aufgrund der außerordentlichen Inhalte zu dem geworden sind, was man heute sieht.

Weiterer Vorteil von Blog und Content Marketing: Personen und auch Firmen können sich als Experten etablieren und sich in ihrem Themenbereich durch herausragendes Wissen positionieren. Ein Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte.