Content und die Vermarktung von Inhalten sind zwei der wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Websites. Schau dich nur mal um: Fast alle erfolgreichen Online Magazine bieten hochwertige und nützlich Inhalte. Content, der den Usern einen Mehrwert liefert, ihnen bei konkreten Problemen hilft, oder einfach für gute Unterhaltung sorgt. Doch das allein reicht nicht immer – es kommt ebenfalls darauf an, wie du deinen Content strukturierst, wie du ihn inszenierst, wie du ihn präsentierst. Und selbstverständlich darfst du keine handwerklichen Fehler machen. Die gute Nachricht ist, dass all das möglich ist. Du kannst Content erstellen, der den deiner Konkurrenten buchstäblich in den Schatten stellt… wenn du dich an ein paar einfache Regeln hältst und wenn du einen konkreten Plant hast, den du zielstrebig verfolgst. Genau diesen Plan bekommst du in diesem Artikel:

Wie du Content erstellst, bei dem deine Konkurrenz vor Neid erblasst

Wie du Content erstellst, bei dem deine Konkurrenz vor Neid erblasst | Quelle

Hochwertige Inhalte haben die perfekte Mischung

Großartiger Content ist fast immer eine Mischung aus unterschiedlichen Faktoren. Auf der einen Seite muss das Thema an sich gut sein. Wenn du über Content Marketing schreibst, dann reicht es nicht, einfach nur das Prinzip zu beschreiben – du musst deinen Usern erklären, wie sie Content Marketing anwenden, um mit der eigenen Website erfolgreicher zu werden.

Ebenfalls ein großer Teil dieser Mischung: Struktur! Je einfacher du es deinem Publikum machst, deine Inhalte zu konsumieren, desto leichter wird es diesen Usern fallen, genau das zu tun. Nichts ist schlimmer als eine schlecht strukturierte Website, auf der sich niemand zurechtfindet – auf diese Weise verlierst du nicht nur User, du hältst potenzielle Konsumenten sogar davon ab, deine Website zu entdecken.

Die Zutat, die deine Mischung für exzellenten Content abrundet, ist die Distribution. So kannst du zum Beispiel Google nicht aus dem Weg gehen – du musst dafür sorgen, dass deine Website bestmögliche Chancen hat, sich bei Google gute Rankings zu erkämpfen. Gleichzeitig musst du darauf achten, dass deine Inhalte schnell, leicht und mit einem Klick geteilt werden können – ob nun auf Facebook oder anderswo, ist zunächst nicht wichtig… wichtig ist nur, dass du diese Möglichkeiten überhaupt bietest.

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Wie du deine Konkurrenz übertrumpfst

Apropos Google: Google mag es manchmal sehr detailliert, oft aber auch kurz und knackig. Deine URL ist so ein Fall… achte darauf, dass die Internetadresse deiner Website nicht zu lang wird und beschränke dich im Zweifel auf die Nennung des Suchbegriffs, unter dem die (Unter-)Seite gefunden werden soll. Das ist besser, als wenn du eine endlos lange URL verwendest.

Um deine Konkurrenz zu übertrumpfen, musst du letztendlich nur eine hauptsächliche Strategie anwenden (in Kombination mit den weiteren Aspekten, die ich hier vorstelle): Biete deinem Publikum Inhalte, die es bei der Konkurrenz so nicht gibt. Arbeite mit zusätzlichen Bildern und Fotos, die auffallen und künstlerisch hochwertig sind. Baue Videos ein, die deinen Content thematisch aufwerten und allein für sich schon viel Mehrwert bieten.

Und natürlich der Titel deines Contents… ich kann es nicht oft genug sagen, aber der Titel ist extrem wichtig. Sei es nun im RSS Reader, bei Google in den Suchergebnissen oder auch auf Facebook, wenn dein Artikel geteilt wurde – ohne einen richtig guten Titel hast du weniger Chancen, dass die Leute auf deinen Content überhaupt aufmerksam werden. Tu also alles dafür, dass dein Titel auffällt und sorge dafür, dass potenzielle Konsumenten aufgrund des Titels einfach nicht widerstehen können, den kompletten Content zu lesen, anzuschauen oder anzuhören.

Deine Inhalte müssen leicht zu konsumieren sein

Den Faktor „Struktur“ habe ich schon angeschnitten. Für dein Publikum ist es wichtig, dass dein Content einfach, schnell und insgesamt möglichst problemlos konsumiert werden kann. Dafür ist „Lesbarkeit“ einer der wichtigsten Aspekte. Der Flesch Index zeigt genau das an: Wie gut (oder schlecht) lässt sich ein Artikel lesen?

Die zu diesem Index passende Formel ist zwar mathematisch und zudem relativ komplex, doch wenn du ganz ehrlich bist, dann erkennst du sehr schnell, ob ein Text gut lesbar ist oder nicht. Für dich und deinen Content heißt das: Mach es deinen Usern leicht, deinen Inhalt zu konsumieren – das ist schon die halbe Miete.

Größere Schriften können diesen Effekt unterstützen. Auch das ist nachvollziehbar, oder willst du an deinem Bildschirm mit einer Lupe sitzen? Willst du dein iPhone so dicht vor deine Augen halten, bis deine Nase das Display berührt? Ich denke nicht – außerdem sind große Schriften im Rahmen der aktuellen Trends im Webdesign definitiv beliebt und entsprechend stark verbreitet. Dagegen solltest du dich nicht sträuben und stattdessen den Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz nutzen, die das möglicherweise nicht tut und es sich somit unnötig schwer macht.

Schlank und schnell

Niemand mag überflüssigen Ballast und genau das gilt auch für Google. Je schmaler oder kleiner eine Website ist (hier bezogen auf die Dateigröße), desto besser sind die Chancen für gute Rankings in den Suchmaschinenergebnissen. Doch auch deine menschlichen User werden sich freuen, denn wenn eine Website schlank programmiert ist, dann verbraucht sie weniger Speicherplatz. Ergo wird sie schneller geladen (auch und vor allem auf mobilen Endgeräten) und genau das ist ein Faktor, den dein Publikum sehr zu schätzen wissen wird.

Auf der anderen Seite musst du einen Spagat schaffen, denn mehr Text, mehr Bilder, Videos und weitere Elemente sorgen dafür, dass deine Website immer größer wird. Hier kannst du gegenarbeiten, indem du mit Komprimierungstools für Bilder und Grafiken arbeitest, CSS und Javascript aus deiner HTML Datei auslagerst und bestimmte Plugins wie „WP Rocket“ nutzt (wenn du mit WordPress arbeitest). All diese Maßnahmen machen deine Website schneller und somit besser und einfacher konsumierbar.

Das Komprimieren von Fotos und Grafiken ist dabei ein besonders wichtiger Faktor, denn der Einsatz von sehr hochwertigem Material kann oft viel Speicher kosten. Du musst aber auf solch hochwertiges Material setzen, weil du dich nur auf diese Weise von deiner Konkurrenz absetzen und sie übertrumpfen kannst. Und bei einem Bild oder einer Grafik bleibt es meist nicht: Füge in regelmäßigen Abständen visuelle Reize ein, denn dadurch wird dein Text aufgelockert und kann ebenfalls leichter konsumiert werden – außerdem werden hochwertige Bilder und Grafiken viel mehr geteilt!

Biete deinen Usern weiterführende Informationen an

Nicht jeder Webmaster ist davon überzeugt, dass Links von der eigenen Website auf eine externe Ressource sinnvoll sind. Ich persönlich sehe das ganz anders: Wenn du einen Artikel schreibst und du willst dort weiterführende Informationen anbieten, die aber nicht in dem Artikel selbst ausgeführt werden sollen, dann verlinke unbedingt auf sinnvolle externe Websites. Damit lieferst du deinen Konsumenten zusätzliche Informationen und wertest deinen eigenen Content auf, weil es ein direkter Vorteil für jemanden ist, der sich für diese zusätzlichen Inhalte interessiert.

Zusätzlich werden andere Webmaster so auf dich aufmerksam, aber das ist nur ein Nebeneffekt. Viel wichtiger als solche Nebeneffekte ist die Ausstattung deiner Inhalte mit Möglichkeiten zum Teilen in sozialen Netzwerken. Facebook und Twitter sind meiner Ansicht nach Pflicht, wenn du viele Inhalte hast, die sich auf B2B beziehen, dann solltest du auch LinkedIn und Xing anbieten. Websites mit Fokus auf hochwertigen Bilder und Grafiken dürfen Pinterest nicht vergessen, Google+ ist meiner Ansicht nach für die breite Masse der Websites nicht mehr relevant und bietet somit keine wirklich Vorteile.

Sharing Buttons müssen an strategisch wichtigen Stellen angeboten werden, besonders beliebt ist natürlich der Ruhebereich unter einem Artikel oder auch am Anfang direkt unter der Überschrift. Wenn die Anzahl der Social Sharings signifikant erhöhen willst, dann bietest du deinem Publikum Buttons an, die am linken Rand der Seite mitziehen. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt und sorgt tatsächlich dafür, dass dein Content von mehr Leuten geteilt wird – was letztendlich zu viel mehr Reichweite insgesamt führt.

Leg immer noch eine Schippe mehr drauf…

„Auf die Länge kommt es an!“ Diesen Spruch kennst du, oder? Er mag dir dämlich vorkommen – bei Content aber hat er seine Existenzberechtigung. Fakt ist, dass umfangreiche Websites oft auch sehr detailliert sind und viel Wissen und Informationen transportieren. Denk mal nach, warum Wikipedia bei so vielen Themen immer ganz vorn bei Google auftaucht… richtig, die Artikel dort sind sehr oft lang und gleichzeitig vollgepackt mit Informationen, Wissen und Fakten. Das ist wichtig und das darfst du auch nicht falsch verstehen: Es bringt nichts, einfach nur viel zu schreiben – du musst Substanz bieten und viel Mehrwert liefern.

Und damit es mit der Reichweite klappt, kommst du auch an diesem Thema nicht vorbei: „Social Timing„. Im Prinzip geht es hier einfach nur darum, dass du deine Inhalte genau dann auf sozialen Netzwerken verbreitest, wenn deine Zielgruppe auch wirklich mehrheitlich online ist. Nur dann hast du eine echte Chance, viel Reichweite zu erzeugen und die User zum Beispiel direkt aus Facebook heraus auf deine Website zu holen – wo sie sich für deinen Newsletter anmelden können. Social Timing ist wichtig und nicht auf allen Plattformen gleich. Im Zweifel musst du ein paar Wochen testen, zu welchen Uhrzeiten du beispielsweise auf Facebook die meisten User erreichst… basierend darauf postest du deine Inhalte dann künftig nur noch zu diesen Zeiten.

Einen sehr wichtigen Hebel für die Verbreitung deiner Inhalte gibt es noch: Der Versand von Content via E-Mail. Wenn du selbst bisher noch kein E-Mail Marketing gemacht hast, dann empfehle ich dir ganz dringend, sofort damit zu beginnen. Bau dir eine E-Mail Liste auf und binde die User deiner Website mit diesem Newsletter, indem du immer wieder hochwertige Inhalte und zusätzlich exklusiven Content verbreitest. Auch dabei musst du dich an bestimmte Zeiten richten, wenn du besonders viel aus deinem E-Mail Marketing herausholen willst.

Fazit

Wenn du die von mir beschriebenen Punkte beachtest und dir zusätzlich die Infografik einprägst, dann hast du jede Menge sinnvoller Instrumente, um mit deinem Content viel mehr als deine Konkurrenz zu erreichen. Das Prinzip bleibt letztendlich immer gleich: Bietest du deinem Publikum deutlich mehr als jeder andere, dann wird dein Publikum das zu schätzen wissen und auf künftig deine Inhalte konsumieren. Auf diese Weise baust du dir eine Stammleserschaft auf, die du immer wieder aktivieren kannst. Zusammen mit einem ausgeklügelten E-Mail Marketing ist das der beste Weg, um dauerhaft und langfristig erfolgreich zu sein.