Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… und auf Facebook geht es wieder mit den Adventskalendern los. Schon im letzten Jahr sorgte dieses ganz spezielle Stilelement in Sachen Content Marketing für Wirbel, weil viele User schlicht und ergreifend genervt waren. Grund: Immer die gleichen Inhalte in immer gleichen Adventskalendern. Es gab also keinen wirklichen Mehrwert und nur, weil es eben ein Adventskalender ist, lockt das nicht zwingend Scharen von Leuten hinter dem Ofen hervor. Doch es geht auch anders: Auch ein Adventskalender auf Facebook ist nicht mehr und nicht weniger als ein bestimmter Inhalt. Dieser Inhalt lässt sich entsprechend vermarkten und so landet man wieder beim Thema Content Marketing. Es sind also Ideen gefragt, damit man sich aus der Masse der anderen Anbieter hervorhebt.

Auf in die mobile Adventszeit: Auch auf Facebook!

Dieses Jahr warten neue Herausforderungen

Adventskalender auf Facebook werden in diesem Jahr zusätzlich mit einem weiteren Problem konfrontiert, denn nicht nur die Qualität muss passen, sondern auch die Darstellung. Und 2013 wird ganz sicher das Jahr sein, in dem viele Nutzerinnen und Nutzer von Facebook Adventskalender auch von ihren mobilen Endgeräten benutzen wollen.

Ob das nun ein Smartphone oder Tablet sein wird ist grundsätzlich egal. Das Problem von Apps auf Facebook betrifft beide Gerätearten, denn einfach so laufen Facebook-Apps nicht mobil. Ein Workaround muss also her. Der mobile Bereich ist für Facebook extrem wichtig, weil immer mehr User Facebook und natürlich auch andere Inhalte im Internet zunehmend eben mit Smartphone und Tablet konsumieren.

Für diese Fälle hilft natürlich eine mobile Adventskalender-App auf Facebook. Zwecks Recherche für diesen Artikel habe ich mir da einige Exemplare angeschaut und musste feststellen, dass es davon auch 2013 so viele nicht gibt. Das halte ich persönlich für bedenklich, schließlich sollte doch allen Marketing-Verantwortlichen klar sein, dass das Thema extrem wichtig ist.

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Mit der technischen Implementierung ist es jedoch nicht getan. Wie gesagt: Der Content wird über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Und so braucht man auch für den (mobilen) Adventskalender auf Facebook eine Strategie. Und ganz egal, was genau das Ziel der Kampagne sein soll, bleibt die Herausforderung des Anspruchs an mehrwertige und sinnvolle Inhalte.

Ebenfalls bereits schon erwähnt: Die Masse an Adventskalendern auf Facebook wird auch in diesem Jahr pünktlich ab dem 1. Dezember wieder die News Feeds der Nutzerinnen und Nutzer beherrschen. Um sich hier zu behaupten, ist hochwertiger Content entscheidend. Neben der technischen Implementierung ist aber vor allem ein Faktor extrem wichtig: Viralität. Der beste Adventskalender nützt nichts, wenn sich dieser als App nicht sehr gut verbreiten lässt.

Die Verbreitung des Adventskalenders hängt an den Faktoren Technik, Inhalt und Usability. Das bedeutet, dass sich die App aufgrund der möglichst perfekten Aufstellung selbst verbreitet. Erreicht wird dieser Zustand, wenn die App dermaßen überzeugt, dass Nutzerinnen und Nutzer sie nach einer positiven Erfahrung freiwillig weiterempfehlen. Das muss direkt aus der App innerhalb von Facebook möglichst personalisiert passieren. Je individueller die Empfehlung gestaltet wird, desto mehr wird eine solche App auch nachgefragt werden.

Fazit

Adventskalender auf Facebook werden auch in diesem Jahr bei vielen Leuten zu genervten Status-Updates führen. Die große Masse der Nutzerinnen und Nutzer werden aber höchstwahrscheinlich über die Abwechslung erfreut sein, außerdem kennt man die Adventskalender bereits aus den letzten Jahren.

Um einen möglichst großen Erfolg sicherzustellen, muss die App mobil funktionieren. Dazu kommen wirklich tolle und hochwertige Inhalte – und das muss nicht immer nur ein Gewinnspiel sein! Angereicherte Apps, die sich individualisieren lassen und somit eine noch höhere User Experience bieten, haben auf jeden Fall bessere Chancen, sich sehr weit zu verbreiten.

Zuguterletzt kann eine begleitende Kampagne nicht schaden. Wer seine Adventskalender-App auch auf der eigenen Website vorstellt, darüber in seinem Newsletter schreibt und sie auf anderen sozialen Netzwerke promoted, wird Vorteile haben. Und auch innerhalb von Facebook selbst können erweiterte Maßnahmen nicht schaden. Wofür man sich hier letztendlich entscheidet und ob man zum Beispiel Geld für Werbung in die Hand nehmen will, das bleibt dann eine Frage der Einstellung.