Das neue iPhone 6 ist in Planung: Wie könnte es aussehen? Welche Features erwarten uns? Auf welche Innovationen dürfen wir uns freuen? Zur Testphase bei Apple gehören unter anderen neue Bildschirme mit einer Größe von 4,7 und 5,5 Zoll. Und was sich auf der vergangenen Funkausstellung schon für den Flatscreen-Hausgebrauch abzeichnete, nämlich gebogene Displays, soll sich jetzt auch im Mobilsektor durchsetzen: Futuristische Displays sind derzeit ebenfalls auf dem Prüfstand. Die zwei Display-Größen gehören aber nicht etwa zu einem Modell in unterschiedlichen Preisklassen, sondern vielmehr zu zwei Premium-Modellen. Das geht aus chinesischen Medienberichten hervor. Auch interessant: Beide neuen Modelle des iPhone 6 sollen nicht zeitgleich, sondern nacheinander eingeführt werden.

iPhone 6

Quelle

Veröffentlichung noch in diesem Jahr?

Ein perfekter Zeitpunkt für das erste iPhone-6-Modell – das kleinere – könnte zu Beginn der WWDC sein, der Worldwide Developers Conference im Juni dieses Jahres. Das zumindest geht aus den Berichten hervor, die von China aus die Runde im WWW gemacht haben. Im September könnte dann das zweite Modell erscheinen.

Die Vermutung, dass Apple an zwei Displays mit 1280 mal 720 und 1920 mal 1080 Pixeln für iPads und iPhones bastelt, ließ sich im Herbst vergangenen Jahres bereits einem Blog entnehmen. Deutlich wurde dies durch die Zuliefererkette des Unternehmens.

Quellen gibt es also einige, die die Gerüchte anheizen und eine Veröffentlichung in den kommenden Monaten möglich erscheinen lassen. Glaubt man den Einträgen, ist vom iPhone 6 ein so genanntes Edge-To-Edge-Layout zu erwarten, also ein weniger sperriges Gehäuse ohne dicke und breite Kanten.

Unempfindliches Glas

Möglich wäre für das neue iPhone-6-Modell auch eine Art Spezialglas für die komplette Frontseite, also ein noch weniger empfindlicheres Glas als beim aktuellen iPhone 5S, das ohnehin schon sehr kratzfest ist.

So soll Apple GT Advanced, einem Technologie-Unternehmen, etwa 400 Millionen Dollar für die zukunftsträchtige Entwicklung von Saphirglas-Oberflächen gezahlt haben. Und mit dem iPhone 6 soll das erste Ergebnis massentauglich eingeführt werden. Kann man möglicherweise von einer bewussten Strategie bei Apple ausgehen, um die Diskussion anzuheizen und die Kunden neugierig zu machen?

Anders sind die vielen Gerüchte nicht leicht zu erklären. Eine weitere kursierende Information: Die neuen Displays bekommen Sensoren und unterscheiden zwischen leichtem und festem Druck.

Verkaufsstrategie?

Ein 5 Zoll großer Full-HD-Bildschirm für das iPhone 6 ist einer anderen Quelle zu entnehmen. Es könnte ein iPhone werden, das sich erstmalig wegen der dünnen Ränder komplett und für jeden einhändig bedienen lässt – eine kleine Revolution in Sachen Usability.

Die Gerüchteküche brodelt, die Spannung steigt, die Fans scharren mit den Füßen. Wenn Apple diese „Aufregung“ bewusst forciert hat, dann ist dem Konzern die Promotion für das neue iPhone bestens sehr gut gelungen. Jetzt muss es sich das nur noch in den Verkaufszahlen niederschlagen, denn die Konkurrenz schläft nicht.

Obwohl Apple mit dem iPhone 2007 das erste Smartphone seiner Art auf den Markt brachte, sind vor allem die Geräte von Konkurrent Samsung mittlerweile echte Bestseller. Apple muss also mit Innovationen punkten und gleichzeitig und riesige Promotion-Maschine an den Start bringen, die dann auch reibungslos funktioniert.