Lästern kann man im Internet immer und es findet sich kaum ein Thema, das nicht auch immer negative Meinungen mit sich zieht. Das trifft derzeit besonders auf Facebook zu. Natürlich wurde schon immer über den sozialen Netzwerkanbieter kontrovers diskutiert und abgelästert, wer aber viele negative Äußerungen zu Facebook zentriert lesen möchte, loggt sich am besten bei Twitter ein.

Anti-Facebook-Stimmung bei Twitter

Lästereien aller Art

Unter dem Hashtag #5reasonsIHateFaceBook fanden sich vor allem in der vergangenen Woche Lästereien jeglicher Art. Dies nicht nur, weil es um die Beliebtheit von Facebook insbesondere in den USA derzeit nicht gut bestellt ist, sondern auch, weil es mit den Zahlen des Unternehmens bergab geht. Das führt bei den Twitterati schlicht und ergreifend zu Schadenfreude.

Timeline nervt

Vor einigen Tagen zählte der Twitter-Hashtag zu den beliebtesten Themen. Ein Tweet jagte den nächsten. Gründe, Facebook zu hassen, liegen scheinbar auf der Hand: Nervige Anfragen zu Spielen oder Geburtstagskalendern und auch die für viele unübersichtliche Timeline. Geht man näher ins Detail und beschäftigt sich mit den Aussagen der Twittergemeinde, ist es interessanterweise aber nicht immer Facebook direkt, das dieses Hasspotenzial auslöst, sondern auch die Vielzahl an Usern, die sich bei Facebook häufig einfach nur profilieren wollen und auch sonst einen eher oberflächlichen Eindruck vermitteln. Sie liken was das Zeug hält, fühlen sich genötigt, bei anderen im Übermaß selbst zu liken, und posten Unmengen an sinnlosem Zeug auf die Pinnwände der Freunde.

Braucht Facebook den „Dislike“-Button?

Die Diskussion um einen „Gefällt mir nicht“-Button ist fast so alt wie Facebook selbst. Andere soziale Netzwerke wie zum Beispiel YouTube haben einen solchen Button, allerdings ist Facebook nicht so einfach mit Facebook zu vergleichen. Aus Sicht von Mark Zuckerberg und seinem Team wäre ein „Dislike“-Button wohl auch eher kontraproduktiv, schließlich geht es bei Facebook darum zu wissen, was den Nutzern gefällt. Mit diesen Erkenntnissen kann dann passende Werbung geschaltet werden. Zu wissen, was den Nutzern nicht gefällt, wäre zwar auch interessant – aber wie sollte man das monetarisieren? Etwa mit Werbung für Dinge, die den Nutzer nicht interessieren?