Wenn Karl über „tollen Content“ schreibt und sich dabei über spontanen „Würgreiz“ beklagt, dann kann irgendwas nicht stimmen. Und wirklich: „Guter Content“ allein reicht nicht aus, man muss bei seinen Usern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Guter Content“ ist der erste Schritt in die richtige Richtung, wobei die Definition Raum für Spekulationen lässt. Und wer sich mit der Generierung hochwertiger Inhalte beschäftigt wird wissen, dass Content-Ideen nicht einfach durchs Fenster geflogen kommen. Allein schon die Idee für einen Inhalt, der die Leserinnen und Leser packen und mitreißen soll, ist oft schwer zu finden. In solchen Fällen kommt dann nicht selten die Frage: „Verdammt, worüber soll ich denn bloß noch schreiben?“ Leider ist das aber die falsche Frage. Die richtige Frage muss lauten: „Wie finde ich die besten Content-Ideen, die ich für meine Inhalte nutzen kann, um meine User zu flashen?“ Hier kommen 8 sinnvolle Wege, um diese Content-Ideen zu bekommen…

8 sinnvolle Wege zu neuen Content-Ideen

Bild: Elnur, fotolia.com

1. Bibliothek oder Buchladen besuchen

Auf der Jagd nach neuen Content-Ideen muss man um die Ecke denken. Sich einfach nur im Internet berieseln zu lassen kann funktionieren – aber auch nur, wenn man konsumieren will. Wer eigene Inhalte auf die Beine stellen will, nutzt alle Möglichkeiten, um auf neue Ideen zu kommen, auch wenn sie auf den ersten Blick seltsam erscheinen.

Totholz wird zwar unbeliebter, erfüllt aber für viele Menschen immer noch seinen Zweck. Und man muss bedenken, dass sich Print-Verlage mit aller Macht gegen den Tod des gedruckten Wortes stemmen. Daraus folgt, dass es auch heutzutage natürlich noch jede Menge Content gibt, der in Büchern und Zeitschriften veröffentlicht wird.

Aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll, hiesige Buchläden oder auch Bibliotheken aufzusuchen. Dort findet man nicht den Content an sich, man kommt aber auf Gedanken. Bitte beachten: Es geht hier nicht darum, den eigentlichen Output zu generieren. Es geht darum, sich inspirieren zu lassen und auf neue, mitreißende Gedanken zu kommen.

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2. Bei Amazon recherchieren

Die Inspiration ist der eigentliche Grund. Gute Geschichten und interessante Inhalte gibt es überall und vor allem Buchläden, Bibliotheken und auch Amazon sind eine extrem große Quelle zur Inspiration für so gut wie jedes Thema.

Speziell bei Nischenthemen bietet Amazon als der Buchhändler überhaupt einen fast unüberschaubaren Pool an Material an, den es zu nutzen gilt. Das aber bedeutet nicht, dass man ein Buch kaufen soll.

Man soll auch kein eBook kaufen. Man soll die Beschreibungen und die Bewertungen lesen, die Autoren-Angaben und die Produkte, die Kunden sonst noch so gekauft haben. Über diese Ansatzpunkte kommt man auf neue Content-Ideen, die man dann für eigene Artikel zum Beispiel für den eigenen Blog, eine Studie oder ein White Paper verarbeiten kann.

3. Themenrelevante Foren lesen

Ähnlich verhält es ich mit themenrelevanten Foren. Hier werden sehr oft aktuelle Themen diskutiert, die in der eigenen Nische wichtig sind und mindestens einen aktuellen Bezug haben. Wer also Foren beobachtet, die sich mit der eigenen Nische beschäftigen, weiß, was die Zielgruppe aktuell bewegt.

Auf Basis dieser Erkenntnisse entstehen neue und vor allem sehr wertvolle Content-Ideen, die sich nutzen lassen. Der Vorteil an dieser Methode ist die Aktualität, die sich nach Erstellung des eigenen Inhalts auch positiv auf die eigene Website auswirkt.

Wer mit seinem Content immer wieder interessante und vor allem aktuelle Themen bedient, kann sogar zum Influencer oder Multiplikator werden. Auf diese Weise steigt dann auch noch die eigene Reputation und man wird mit der Zeit immer mehr als Autorität wahrgenommen.

4. Ausgiebige Keyword-Recherche

Die gute alte Keyword-Recherche ist nicht nur wichtig, wenn man in Sachen SEO gut performen will. Generell lässt sich die Keyword-Recherche für neue Content-Ideen nutzen. Das gilt übrigens auch für Google Suggest. Geht man hier systematisch bekannte Begriffe aus der eigenen Nische durch, dann findet man schnell diverse Varianten.

Diese Varianten sind teilweise extrem nützlich, denn man findet nicht nur Themen, die sich für die eigene Website oder den Blog eignen, sondern auch solche, die laut Google eine gewissen Aufmerksamkeit erfahren (sonst würden sie nicht bei Google Suggest auftauchen).

Die Kombination aus Keyword-Recherche und Google Suggest führt letztendlich dazu, dass man Content-Ideen entwickelt, die sich wirklich lohnen. Für viele Seitenbetreiber ist das ein vorrangiges Ziel, schließlich soll die Reichweite steigen.

5. Google Trends beobachten

Auch Google Trends kann sich als sehr gute Quelle für neue Content-Ideen herausstellen. Mehr noch: Mit Google Trends ist man in der Lage, bestimmte Inhalte zu identifizieren, die im Vergleich zu direkten Konkurrenz-Themen aus der eigenen Nische besser abschneiden.

So kommt man nicht nur auf neue Ideen, sondern kann sich auch gleich auch für diejenigen entscheiden, die wahrscheinlich ein höheres Suchvolumen erreichen werden. Das wirkt sich positiv auf die eigene Reichweite aus, wenn man es schafft, gut bei Google zu ranken.

Das ist für vor allem für umkämpfte Suchbegriffe schwieriger und bei Inhalten, die laut Google Trends beliebt sind, ist auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass es anspruchsvoller ist, hier auf gute Plätze bei Google zu kommen. Im Zweifel ist es sinnvoll, die entsprechenden Mühen dafür abzuwägen.

6. Soziale Netzwerke durchsuchen

Auf Facebook, Twitter, Google+ und Co. passiert mittlerweile jeden Tag so viel, dass es dort nur so vor interessanten Geschichten wimmelt. Das müssen nicht zwingend Geschichten sein, die auf den ersten Blick sofort in die eigene Nische passen. Sogar Bilder können eine Inspiration sein, aus denen interessante neue Inhalte entstehen.

Natürlich kann man soziale Netzwerke ganz direkt für neue Content-Ideen nutzen und versuchen, beliebte Themen aufzugreifen. Wenn man das tut, sollte man seine eigenen Inhalte aber zumindest anreichern und mit einer eigenen Meinung versehen, weil sie sonst einfach nur abgeschrieben sind.

Das kommt nach außen nicht so gut und ist schlecht für die Reputation. Außerdem hat man so keine Chance, als Influencer oder Multiplikator anerkannt zu werden. Wer Facebook und Co. nutzt, um neue Content-Ideen zu entwickeln, kann sich inspirieren lassen. Diese Inspiration muss so genutzt werden, dass man Geschichten aus themenfremden Bereichen für sich selbst umwandelt und auf die eigene Nische anwendet.

7. Newsletter und RSS Feeds abonnieren

Newsletter und RSS Feeds sind im Gegensatz zu sozialen Netzwerken auf den ersten Blick nicht mehr so populär. Dabei sind diese beiden Instrumente perfekt geeignet, um die eigene Reichweite zu erhöhen.

Wer interessanten Blogs und Websites via RSS Feed und Newsletter folgt, wird immer sofort und aus erster Hand über neue Artikel informiert. Das kann sich für neue Content-Ideen bezahlt machen.

Wichtig ist auch hier, nicht einfach nur abzuschreiben. Es ist auf jeden Fall legitim, sich Impulse zu holen. Interessante Ideen sollte man dabei aber weiterentwickeln, bestehender Content kann kombiniert und umgeschrieben werden. Daraus kann dann ein komplett neues Thema für die eigene Nische entstehen.

8. Im Alltag die Augen offen halten

Die besten Geschichten bietet immer noch das Leben und das Leben findet meistens dann statt, wenn man nicht vor dem Computer sitzt. Zwar haben wir heutzutage fast alle immer irgendein mobiles Gerät dabei – die richtig spannenden Sachen passieren aber fast immer dann, wenn wir es nicht erwarten.

Spannende Geschichten aus dem Alltag können gute Content-Ideen sein. Und selbst wenn etwas auf den ersten Blick nicht passt, kann man sich auch davon wieder inspirieren lassen. Besucht man zum Beispiel ein cooles Restaurant, in dem ein bestimmter Teil des Services besonders interessant ist, dann kann man das eventuell auf die eigene Nische übertragen und drüber schreiben.

Auch ganz normale Ideen, die nicht zwingend etwas mit Content zu tun haben, hat man meist dann, wenn man nicht damit rechnet. Für solche Fälle tragen einige mir persönlich bekannte Leute zum Beispiel immer ein kleines Notizbuch mit sich herum, andere sprechen solche Ideen dann in ihr Smartphone, damit sie sich später daran erinnern können.

Fazit

Für neue und gute Content-Ideen gibt es zahlreiche Quellen. Wichtig ist und bleibt die eigene Bereitschaft, etwas daraus zu machen, was für andere nützlich oder interessant ist, ein Problem löst oder einen sonstigen Mehrwert bietet.

Mit den so entstandenen Inhalten sorgt man dann in der Tat nicht zwingend dafür, dass man auch in Suchmaschinen sofort gut rankt. Solche Inhalte führen aber zu ganz anderen Reaktionen und sorgen dafür, dass man sich selbst immer mehr als nützliche und wertvolle Quelle etabliert. Das klappt übrigens auch mit Firmen.

So sorgt man für eine verbesserte Außenwirkung und wird selbst zum Qualitätsmerkmal. Die Schaffung hochwertiger Inhalte ist mit reichlich Mühe verbunden und man muss eine Menge Gehirnschmalz investieren, wenn man wirklich gut sein will. Das ist aber nicht nur beim Content so, es ist immer so. Und auf diese Weise hinterlässt man bei seinen Usern übrigens auch diesen berühmten bleibenden Eindruck, der immer wichtiger wird.