Online-Shops können eine Wissenschaft für sich sein. Das Thema, wie man einen Online-Shop dauerhaft verbessert, ist schon immer ein Dauerbrenner. Und in diesem Zusammenhang ist auch und vor allem die Conversion wichtig, denn: Was bringen Unmengen an Traffic, wenn diese User nicht für klingelnde Kassen sorgen? Eine „Shoptimierung“ wird dann erfolgreich, wenn man viele Stellschrauben und Zahnräder korrekt einstellt. Grundsätzlich ist es wie bei einem Uhrwerk: Je besser alle Komponenten selbst funktionieren und je genauer sie aufeinander abgestimmt sind, desto besser läuft der Shop. Und das macht sich dann im Laufe der Zeit natürlich auch bei der Conversion und somit bei den Umsätzen bemerkbar. Doch wie genau funktioniert das? Ich habe für diesen Artikel 7 wirksame Mittel zur Steigerung der Conversion zusammengetragen, die übrigens nicht nur bei Online-Shops sinnvoll sind…

7 wirksame Mittel zur Steigerung der Conversion in Online-Shops

1. Registrierung im Online-Shop nicht zur Pflicht machen

Es klingt verlockend, möglichst viel über die eigenen Kunden zu wissen. Das ist auch der Grund, warum es in vielen Online-Shops nicht möglich ist, ohne eine Registrierung einzukaufen. Das Problem: Es gibt nicht wenige User, die eben nicht ihre persönlichen Daten in einem Online-Shop dauerhaft gespeichert haben wollen.

Will man diese Personen dennoch zu zahlenden Kunden machen, sollte man auf die Registrierung als Pflicht verzichten. Alternativ ist es sinnvoller, dem Kunden die Wahl zu lassen. Wenn er sich dazu entscheidet, umso besser.

Ist er aber dagegen, dass ist es unwirtschaftlich, ihn einfach ziehen zu lassen. Zumal man die Chance hat, dass er später wiederkommt, weil er mit den gekauften Produkten zufrieden ist.

2. Produktseiten und Landing Pages verbessern

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Nicht nur Suchmaschinen wie Google oder soziale Netzwerke wie Facebook gieren nach Content, auch der menschliche Besucher will umfassend informiert werden. Das leuchtet ein, schließlich kaufen weder Google noch Facebook im Online-Shop ein, echte User aus Fleisch und Blut aber tun das.

Und genau das müssen gute Produktseiten und Landing Pages abbilden. Hier gilt es, ausschließlich für den Kunden wichtige und interessante Fakten zu präsentieren, die das Produkt in einem möglichst guten Licht zeigen.

Im Idealfall bietet eine Produktseite oder Landing Page dem Kunden gleich die Lösung, die ihm durch den Kauf des Produkts geboten wird. Wer das in seinem Online-Shop so macht, wird sich vor zahlungswilligen Kunden nicht retten können.

3. Demo-Videos auf Landing Pages einsetzen

Nicht mehr neu aber dennoch wenig verbreitet ist der Trend zu erklärenden Demo-Videos auf Landing Pages in Online-Shops. Diese zusätzliche Chance auf eine erweiterte Präsentation der eigenen Produkte lassen sich aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen aktuell noch zu viele Shop-Betreiber entgehen.

Dabei bieten Demo-Videos gleich mehrere Vorteile. So lassen sich auch umfangreiche und komplexe Informationen viel schneller vermitteln, so dass auch potenzielle Kunden, die nicht gern viel lesen, zu Kunden werden. Zusätzlich können diese Videos auch auf YouTube oder anderen Portalen genutzt werden, um dann dort ebenfalls darauf hinzuweisen.

Das verbessert die Reichweite für einzelne Produkte und auf diesem Weg lassen sich dann noch weitere potenzielle Kunden einsammeln, die man über den herkömmlichen Weg des Online-Shops gar nicht erreicht.

4. Kunden zur Abgabe von Bewertungen animieren

Bewertungen werden geliebt und zugleich gehasst. Händler wissen, dass man sie braucht, denn sie sind ein Trust-Symbol, das Vertrauen ausstrahlt und den Ausschlag geben kann, wenn potenzielle Kunden unsicher sind.

Auf der anderen Seite sind viele Bewertungen heutzutage manipuliert oder schlicht und ergreifend nicht echt – diesen Eindruck bekommt man, wenn man zum Beispiel bei Amazon unterwegs ist und sich so manche Bewertung anschaut. Grundsätzlich aber sind echte Bewertungen, die von realen Kunden kommen und zudem noch aussagekräftig sind, ein Segen.

„Aussagekräftig“ bedeutet allerdings, dass die Bewertungen auch wirklich etwas über die Meinung eines Kunden aussagen und dass ist oft nicht in nur einem Satz zu bewerkstelligen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, seine Kunden um authentische Bewertungen zu bitten. Wenn diese Kunden wirklich mit dem Produkt zufrieden sind, dann werden sie in vielen Fällen auch bereit sein, eine Bewertung abzugeben.

5. Frustration bei interner Suche vermeiden

Das Suchen und Finden von Produkten kann in Online-Shops zur Geduldsprobe werden. Je nach Software ist mancher Online-Shop einfach nicht in der Lage, eine vernünftige Suchfunktion anzubieten. Allerdings sind die User durch die einfache und präzise Nutzung von Google auch seit Jahren verwöhnt – eine Ausrede ist das jedoch nicht.

Wer einen Online-Shop betreibt, muss seinen Usern eine gute Suchfunktion zur Verfügung stellen, die erstens alle Produkte umfasst, sie zweitens auf einer entsprechenden Ergebnisseite sinnvoll beschreibt und drittens in der Lage ist, zum Beispiel auch mit Vertippern umzugehen.

Wer das nicht bietet, frustriert seine User und frustrierte User handeln, indem sie den betreffenden Online-Shop ganz schnell verlassen – und in fast allen Fällen auch nicht wieder kommen. Die Investition in eine zuverlässige Suchfunktion wird sich also lohnen und für deutlich mehr Conversion im Online-Shop sorgen.

6. Abbrüche während des Einkaufs reduzieren

Es kommt leider vor, dass Personen, die bereits einen kompletten Einkaufswagen reich gefüllt haben am Ende doch nicht auf „Zahlungspflichtig bestellen“ klicken. Das kann passieren, wenn zum Beispiel nicht alle Informationen bereitgestellt werden.

Man kennt das: Produkte werden auf den jeweiligen Landing Pages angepriesen und am Ende, wenn man seinen Warenkorb auch bestellen will, tauchen noch weitere Kosten auf oder ergänzende Infos, die vorher nicht zur Verfügung standen, dafür aber in den Augen des Kunden einen Nachteil darstellen.

Um das zu vermeiden sollte man mit allen zur Verfügung stehenden und relevanten Informationen bezüglich eines Produkt offen umgehen. Weitere Gründe für einen Abbruch können schlechtes Webdesign oder miese Ladezeiten. Wer mehr Conversion will, sollte darauf achten, dass solche Dinge vermieden werden.

7. Einfachen und mühelosen Checkout anbieten

Ergänzend zu Fehlern, die zu einem Abbruch beim Einkauf auf Seiten des Kunden führen, gilt es auch, einen einfachen und mühelosen Checkout anzubieten. Wie eben beschrieben gehört dazu natürlich ein funktionierender Warenkorb.

Wichtig ist auch der Komfort des Kunden. So ist es nervig, wenn man identische Anschriften für Zahlung und Lieferung doppelt eingeben muss. Auch sollte zum Zeitpunkt des Checkouts alles gesagt sein – Überraschungen beim Checkout sind also tabu.

Wer seine Kunden hier dennoch mit neuen Fakten belästigt, läuft Gefahr, dass die Conversion sinkt. An dieser Stelle kann man seinen Kunden und zukünftigen Kunden auch gern erneut verdeutlichen, dass die eingegebenen Daten sicher sind. Dieses Bekenntnis zum Datenschutz sorgt für Vertrauen.

Zusammenfassung

Beim Betrieb eines Online-Shops kann man viel falsch machen. Wer sich an ein paar simple Regeln hält, wird aber beim Thema Conversion eine gute Figur machen. Dafür sollte man darauf verzichten, dass sich jeder potenzielle Käufer im Shop registrieren muss.

Besser ist es, die Produktseiten und Landing Pages zum Beispiel mit Demo-Videos anzureichern und so viele Informationen wie möglich zur Verfügung zu stellen, denn das sorgt für Vertrauen beim User.

Sinnvoll ist eine gut funktionierende Suchfunktion, mit der potenzielle Kunden möglichst viel über ein bestimmtes Produkt herausfinden können. Schließlich sollte darauf geachtet werden, seinen Kunden keine Hürden vor die Füße zu stellen. Der gesamte Bestell- und Checkout-Prozess muss daher einfach, schnell und leicht über die Bühne gehen.