Twitter mag keine so große Reichweite wie Facebook haben. Aber nun gut, wer hat das schon? Trotzdem ist Twitter eines der alteingesessenen sozialen Netzwerke und hat nicht nur deshalb seine Existenzberechtigung. Für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt ist Twitter eine wichtige Informationsquelle und vor allem Nachrichten werden sehr schnell verbreitet. Wer auf Twitter also den richtigen Leuten folgt, ist immer informiert – egal, für welche Branche man sich interessiert. Das ist übrigens ein Grund, warum ich selbst Twitter so gern nutze. In Ergänzung zu einem gepflegten RSS-Feed sorgt Twitter dafür, dass ich keine wichtigen Themen verpasse. Außerdem spielt es eine Rolle in meinem Marketing-Mix. Doch wen erreicht man auf Twitter eigentlich? Wer nutzt Twitter, was ist der Grund für die Nutzung und warum folgen wir bestimmten Leuten auf?

7 wichtige Faktoren für mehr Erfolg auf Twitter

Quelle

Fast ein Drittel unter 29

Das Internet mag schon 20 Jahre alt sein und somit ein digitaler Dinosaurier, wenn man die Entwicklung der Informationstechnologie insgesamt betrachtet. Twitter ist von diesem Alterungsprozess bisher verschont geblieben, denn mit 59 Prozent ist fast ein Drittel der User jünger als 29 Jahre.

Auf der anderen Seite bedeutet das nicht, dass es keine älteren User gibt. Immerhin 20 Prozent der Nutzerschaft ist zwischen 30 und 49 Jahren alt und 11 Prozent der Twitter-User sind zwischen 50 und 65.

Zugegeben, mit nur 5 Prozent oberhalb der 65 ist Twitter kein „Senioren-Netzwerk“. Insgesamt wirkt auf mich aber der positive Eindruck, dass sich über Twitter ist den meisten relevanten Altersgruppen viele User erreichen lassen.

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Bedeutung für den Online-Marketing-Mix

Diese Erkenntnis ist wichtig, denn sie macht Twitter auch für den Online-Marketing-Mix sinnvoll. Je nachdem, welche Inhalte man selbst zu verteilen hat, kann Twitter sich als nützlicher Helfer erweisen.

Besonders gut lässt sich das bei Nachrichten, aber auch bei News und Infos zu Prominenten beobachten. Vor allem in den USA ist Twitter in der Celebrity-Szene nicht mehr wegzudenken und auch hierzulande sind immer mehr Promis auf Twitter aktiv.

Wohlgemerkt ist das nur ein Beispiel und keineswegs als Qualitätsmerkmal zu werten. Es gibt Prominente, die das Internet und auch Twitter schon sehr smart für die eigenen Zwecke einsetzen, doch leider gelingt das nicht jedem.

Twitter befriedigt Bedürfnisse

Twitter wäre kein soziales Netzwerk, wenn es nicht auch soziale Bedürfnisse befriedigen würde. So wollen die meisten Menschen einer Gruppe angehören und für viele Leute spielt es zum Beispiel auch eine Rolle, von anderen aufgrund der eigenen Arbeit anerkannt zu werden.

Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ist wichtig, weil man sich so thematisch über einen bestimmten Bereich definieren kann. Als Teil einer Gruppe ist es zudem leichter, an bestimmte Erkenntnisse zu kommen.

Viele Leute erhoffen sich einen Wissensvorsprung, wenn sie auf Twitter aktiv sind. Und nicht zuletzt kann man sich darüber auch etablieren, wenn man Twitter für die Verbreitung der eigenen Inhalte verwendet.

Inhalt und Verpackung auf Twitter müssen abgestimmt sein

Persönliche und soziale Verhaltensweisen wirken sich auch darauf aus, warum man selbst bestimmten Leuten auf Twitter folgt. Und wer selbst Inhalte anbietet und weiß, welche Gründe das sind, der kann darauf entsprechend reagieren und so dafür sorgen, dass die Anzahl der Follower via Twitter steigt.

Dabei spielt das Benehmen auf Twitter eine große Rolle. Wer einer Person auf Twitter folgen möchte, der will nicht, dass die eigene Zeit verschwendet wird.

Mit einem seriösen Eindruck, der sich auf die Inhalte und das Auftreten bezieht, kann man sich auf Twitter in ein positives Licht rücken. Wie genau das letztendlich aussieht, ist immer auch auf die Branche und das Thema bezogen, mit dem man sich befasst.

Content ohne Mehrwert ist sinnlos

Mit diesem Verhalten hängt auch die Art der Darstellung zusammen. Was genau wird im eigenen Kanal auf Twitter eigentlich kommuniziert?

Welche Themen werden behandelt und besonders wichtig: Stellen diese Themen einen Vorteil für potenzielle Konsumenten dar, bieten sie einen Mehrwert, sind sie einzigartig?

Je besser die eigenen Inhalte sind, desto eher wird man selbst damit erfolgreich sein. Wer sich selbst auf diese Weise zum Influencer oder Multiplikatoren macht, kann via Twitter dafür sorgen, dass sich die Wahrnehmung der eigenen Person in der Öffentlichkeit entscheidend verbessert.

Wachstumsstrategien für mehr Reichweite auf Twitter

Auch wenn Twitter ein digitales soziales Netzwerk ist, folgt es doch den Regeln menschlicher Kommunikation. Entsprechend sinnvoll ist es, sich an diese Regeln zu halten.

Aussagen mit positivem Tenor erfreuen die Menschen, genau wie im richtigen Leben. Folglich haben negative Inhalte bei Twitter auch weniger Chancen, wenn es sich nicht grade um Themen aus der aktuellen Nachrichtenwelt handelt, die ohne negative Inhalte wohl in ihrer aktuellen Form kaum existieren würden.

Oberstes Gebot beim Einsatz von Twitter bleibt jedoch, die User zu informieren. Und das bezieht sich nicht nur auf eigene Themen, sondern grundsätzlich auf das, was für die eigene Zielgruppe interessant sein kann.

Starke thematische Fokussierung

Wer es schafft, diese Inhalte auch noch so zu verpacken, dass mit diesem Content interagiert wird, hat alles richtig gemacht. Retweets, Favoriten und natürlich neue Follower sind erstrebenswert, denn sie alle sorgen dafür, dass die Reichweite steigt.

Die Positionierung der eigenen Person als Experte kann nur gelingen, wenn man sich selbst in einem bestimmten Bereich sehr gut auskennt. Dementsprechend sinnvoll ist es, auch bei diesen Themen zu bleiben und nicht zu versuchen, über Inhalte zu berichten, von denen man nichts versteht, nur weil man sich Hoffnungen auf mehr Reichweite durch ein populäres Thema macht.

Das Einhalten von Rechtschreib- und Grammatikregeln versteht sich von selbst. Auch Tweets können vor dem Versenden erneut gelesen werden, manchmal gibt es noch Fehler, die aufgedeckt und korrigiert werden müssen.

Fazit

Wer sich für Twitter entscheidet, muss interessante Inhalte zu bieten haben. Zwar ist es legitim, selbst nur als Verteiler aufzutreten und nützlichen Content zu verbreiten.

Auf diese Weise wird man es aber nicht schaffen, selbst eine thematisch wichtige Rolle im Twitter-Feed der Zielgruppe zu spielen. Der Aufbau eigener Reichweite ist auf diese Weise fast unmöglich.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich immer zu fragen, welche Inhalte für die anvisierte Zielgruppe am nützlichsten sein können. Wer seine Content-Strategie darauf ausrichtet, wird auch auf Twitter viel Reichweite aufbauen und somit konstanten Traffic für die eigene Website erzeugen.