Wann hast du dich zum letzten Mal auf einem Blog informiert? Immer mehr User tun das, weil es immer mehr Blogs gibt. Darunter finden sich regelmäßig echte Highlights, die mit der Zeit wachsen und immer größer werden. Die „Huffington Post“ hat zum Beispiel als gewöhnlicher Blog angefangen und sich langsam aber sicher zu einem der wichtigsten Online-Magazine entwickelt – mit Ablegern in zahlreichen Ländern. Was ist das Geheimnis eines hervorragenden Blogs? Natürlich der Content. Ohne hochwertige Inhalte geht nichts, denn was sollte man seinen Leserinnen und Lesern sonst präsentieren (gilt übrigens nicht nur für Texte, sondern auch für Bilder, Videos, Präsentationen, Infografiken, etc.)? Doch wie erstellt man erfolgreiche Blog Posts, auf denen das Wachstum letztendlich basieren muss?

7 wertvolle Tipps für perfekte Blog Posts

Bloggen ist harte Arbeit

Ein guter Blog fällt nicht vom Himmel und nicht jeder Mensch ist automatisch ein guter Autor oder sogar Journalist. Talent zum Schreiben ist von Vorteil, doch es ist nicht alles. Viel Fleiß und Disziplin machen einen Blog erst zu dem, was er ist – und das gilt natürlich auch für die Blog Posts an sich.

Man muss allerdings nicht die Flinte ins Korn werfen, wenn man nicht zum Autoren geboren wurde. Viel Leidenschaft, ein starkes Interesse für bestimmte Themen und das richtige Werkzeug führen ebenfalls zum Erfolg. Oder hast du schon mal versucht, einen Autoreifen nur mit einem Schraubenzieher zu wechseln?

Das korrekte Werkzeug entscheidet über Erfolg und Misserfolg. Bei erfolgreichen Blog Posts ist das nicht anders. Wenn man vorher weiß, wie man leichter ans Ziel kommt, dann ist der Weg dorthin weniger beschwerlich.

Erster Eindruck zählt

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Bei einem guten Blog Post steht und fällt der erste Eindruck mit dem Titel (1. Tipp), gern auch als Überschrift genutzt. In der Regel ergibt sich der Titel aus dem Thema und dementsprechend muss auch die Überschrift („Headline“ oder „Schlagzeile“) gestaltet sein.

Eine gute Schlagzeile bindet potenziell Lesende im ersten Schritt. Wer es nicht schafft, bereits an diesem Punkt die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu bekommen, hat schon verloren. Das Problem: Viele Autoren wollen nicht zu aufdringlich sein und gehen daher bei der Auswahl der Überschrift zurückhaltend vor.

Zu groß ist der gesellschaftliche Druck, schnell mit Schlagzeilen in Verbindung gebracht zu werden, wie sie zum Beispiel auch von der Boulevard-Presse genutzt werden. Tatsächlich sollte man nicht den Headline-Stil der „Bild-Zeitung“ kopieren – aber man kann sich durchaus Elemente abgucken. Nur ein Beispiel (nicht aus der „Bild“, aber dennoch gut): Die Schlagzeile „Hund beißt Mann“ wird niemanden interessieren. „Mann beißt Hund“ allerdings wird ganz schnell zum Tagesgespräch – selbst wenn es nur ein kleiner Hund war.

Potenzielle Konsumenten anheizen

Solange die Überschrift neugierig macht (gern auch provoziert) und der folgende Content hält, was die Schlagzeile versprochen hat, ist alles in Ordnung. Man darf allerdings nicht mit einer reißerischen Überschrift kommen, wenn der Text dann als Schlafmittel taugt.

Was für die Überschrift gilt, ist auch für die ersten Sätze des Textes angesagt (2. Tipp). Die Einleitung, auch „Teaser“ genannt, nimmt die Schlagzeile auf und liefert erste Informationen, die auf den Rest des Blog Posts neugierig machen sollen. Auch hier kann eine Prise Sensationslust nicht schaden, man sollte es nur nicht übertreiben – schließlich will man letztendlich durch seriöse und qualitativ hochwertige Inhalte überzeugen.

Wenn potenzielle Leser nicht schon bei der Überschrift abgebrochen haben, dann ist die Chance, dass sie den Teaser ebenfalls lesen, sehr hoch. Hier muss dann in der Tat überzeugt werden. „Open with a Bang!“, heißt es im Englischen gern: Ein erste Information muss den Leser also schon fesseln. Ohne diesen Steigbügel wird es der folgende Text schwer haben.

Optische Aufwertung zwingend notwendig

Ohne Bilder klappt es nicht (3. Tipp)! Es geht nicht nur darum, dass ein großartiges Bild ein extremer Eye-Catcher sein kann. Ein logisch aufgebauter Blog-Post (und da gehört ein Bild oder eine Grafik einfach dazu) wird ernster genommen. Es gibt Blogger, die suchen nach weiterführenden Links für ihre eigenen Artikel. Erwiesenermaßen wird mehr verlinkt, wenn das Linkziel einen professionelleren Eindruck macht.

Natürlich muss der Inhalt passen und den Konsumenten der verlinkenden Website einen tatsächlichen Mehrwert und auch einen Vorteil bieten, sonst ist die Verlinkung nicht sinnvoll. So ticken wir Menschen: Auch wenn der Inhalt entscheidend ist, kann eine ansehnliche Verpackung nicht schaden. Warum soll das nicht auch für Blog Posts gelten?

Das Bild unterstützt zudem den Inhalt eines Artikels und ist damit nicht einfach nur optischer Ballast. Bei einer guten Aufmachung dient das Bild in einem Blog Post als Multiplikator direkt auf der Seite. Auf diese Weise lässt sich in manchen Fällen sogar eine nicht ganz so erfolgreiche Headline wettmachen. Trifft ein potenzieller Leser auf ein großartiges Bild, dann ist die Bereitschaft, sich mit dem eigentlichen (Kon-)Text zu befassen, deutlich höher.

Ohne Struktur geht nichts

Zudem lässt sich ein tolles Bild auch beim Teilen des Inhalts auf sozialen Netzwerken wie Facebook besser nutzen. Auch hier wirkt der Faktor „Eye-Catcher“ und sorgt so dafür, dass man sich mit dem, was noch folgt, sehr wahrscheinlich viel intensiver beschäftigt. Und dieses Prinzip beschränkt sich nicht nur auf Bilder!

Ein Bild hat zusätzlich zu den inhaltlichen Transportfunktionen auch einen strukturellen Charakter. Es lockert den Text auf und sorgt dafür, dass vermeintliche Textwüsten weniger erdrückend wirken. Damit befindet sich das Bild in guter Gesellschaft mit anderen strukturellen Elementen – denn Struktur ist wichtig, wenn man einen erfolgreichen Blog Post schreiben will (4. Tipp)!

Neben den eigentlichen Überschriften gibt es zusätzliche Zwischenüberschriften, Absätze, Aufzählungslisten, Tabellen, Zitate, Übersichten, Videos und so weiter. Viele Leute neigen dazu, einen Text im Internet zu scannen (früher sagte man „querlesen“ dazu). Auch wenn man das selbst als Autor nicht gut findet, entspricht es der Realität, an die man sich anpassen muss. Aus diesem Grund ist alles sinnvoll, was dem eigenen Blog Post mehr Struktur gibt. Zwischenüberschriften sind zum Beispiel extrem wichtige Elemente, weil sie das „Scannen“ eines Textes stark vereinfachen

Mehr Reichweite durch geteilte Inhalte

Ohne Social Media geht’s heutzutage nicht mehr. Allein schon Facebook bietet drastische Möglichkeiten, die eigene Reichweite stark zu vergrößern. Dafür müssen Blog Posts aber entsprechend aufbereitet werden, denn längst nicht alle machen sich die Mühe und kopieren die Internet-Adresse aus dem Browser, um sie dann via Facebook zu teilen.

Inhaltlich, optisch, strukturell und technisch muss ein Blog Post so „formatiert“ sein, dass er sehr leicht zu teilen ist (5. Tipp). Man darf seinen Leserinnen und Lesern hier keine Steine in den Weg legen: Jedes Element, dass den initialen Start des Teilens verhindert, muss weg. Heißt auf der anderen Seite: Alles, was das Teilen erleichtert, muss her! Sharing-Buttons von Facebook und Twitter sind Pflicht, Google+ und andere können nicht schaden.

Wer überwiegend im Bereich „B2B“ unterwegs ist, muss auch LinkedIn und Xing zum Teilen anbieten, denn auf diesen beruflichen Netzwerken werden B2B-Inhalte gern geteilt – wenn sie gut sind! Es ist legitim, die von den einzelnen Netzwerken angebotenen Buttons direkt im eigenen HTML-Quellcode zu verwenden. Weil manche dieser Plugins aber die Geschwindigkeit der eigenen Seite beeinträchtigen, sollte alternativ darüber nachgedacht werden, die Sharing-Buttons „nachzubauen“.

Authentizität ist glaub- und vertrauenswürdig

Ein erfolgreicher Blog Post lebt zudem maßgeblich von dem Stil, der dort verwendet wird. Wer mit eigener Stimme spricht, wirkt deutlich authentischer als die Konkurrenz. So eine persönliche Note erzeugt man in seinen Blog Posts aber nur, wenn man 100-prozentig hinter den eigenen Artikeln steht (6. Tipp).

Das bedeutet allerdings auch, dass man eigene Thesen vertreten und sich manchmal gegen Kritik wehren muss. Ebenfalls wichtig: Konstruktive Kritik annehmen und reflektieren, weil man nur auf diese Weise lernen kann. Oft sind es einfach nur Trolle, die versuchen, auf einer Website Aufmerksamkeit zu erregen. In manchen Fällen aber erhält man sinnvolles und hilfreiches Feedback, an dem man sich orientieren kann. Nicht selten führt das zu wesentlichen Verbesserungen. Um aber solches Feedback zu bekommen, muss man authentisch sein und dazu stehen, was man veröffentlicht.

Aus diesem Grund wirken zum Beispiel viele Corporate Blogs nicht überzeugend, weil die Autoren letztendlich nicht wirklich an das glauben (oder nicht mit Leib und Seele vertreten), was sie schreiben. Wer also mit echter, glaubhafter und vor allem vertrauenswürdiger Stimme spricht, wird auch seine Leserinnen und Leser überzeugen. Dadurch wird der Content deutlich aufgewertet, denn vertrauenswürdige Inhalte werden ernster genommen und automatisch mehr geteilt.

Kein Blog Post ohne Mehrwert

Erfolgreiche Blog Posts haben immer einen Mehrwert. Dieser Mehrwert kann der Artikel selbst sein, weil dort bestimmte Dinge erläutert werden. Es kann sich bei dem Mehrwert auch um eine konkrete Problemlösung handeln. Wichtig bleibt, dass der Blog Post bei den Leserinnen und Lesern einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Sie müssen das Gefühl haben, dass es keine Zeitverschwendung war, den Blog Post zu lesen. Und sie müssen im besten Fall etwas bekommen, was es woanders so nicht gibt.

Aus diesem Grund ist ein Call-To-Action in vielen Fällen wichtig (7. Tipp). Dabei kann es sich um einen Download-Link für ein eBook handeln oder auch um die Aufforderung, einen Artikel zu teilen, um zum Beispiel via Facebook mehr Reichweite zu generieren. Wichtig ist, dass der Artikel einen genau festgelegten Zweck erfüllt. Es ist nicht sinnvoll, einen herkömmlichen Blog Post zu schreiben, der am Ende mit einem Call-To-Action schließt, der sich aber nicht 100-prozentig auf den Inhalt des Artikels bezieht – oder sogar auf etwas thematisch völlig anderes.

Wer also mit einem Blog Post zum Beispiel verkaufen will, muss sich darüber im Klaren sein, dass der gesamte Artikel auf dieses Ziel hinarbeiten muss – das gilt übrigens auch bei allen anderen Zwecken. Wichtig: Der Call-To-Action selbst muss ebenfalls hochwertig gestaltet sein, damit er funktioniert, gleiches gilt für die Landing Page, die auf diesen Call-To-Action folgt (aber das ist eine andere Geschichte).