Okay, wie können Relaunch Tipps denn „lukrativ“ sein? „Nützlich“, klar. „Sinnvoll“, nachvollziehbar. Aber „lukrativ“… Mit einem gelungenen Relaunch für die eigene Website lässt sich nicht nur Geld sparen. Wer es richtig anpackt, der kann dafür sorgen, dass der Rubel besser rollt als je zuvor. Arbeitet man allerdings nicht richtig und lässt man die Sache schleifen, dann kommt es zu Fehlern, die im Zweifel richtig teuer werden können. Ein technisch und optisch einwandfreier Relaunch ist wichtig, denn er spart Geld und sorgt für mehr Einnahmen. Angesichts dieser beiden Fakten ist es umso erstaunlicher, dass immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden. Es sind die Basics, die auch ehemals erfolgreiche Websites nach einem Relaunch in die Knie zwingen. Und damit das nicht passiert, braucht man eben nicht nur „sinnvolle“ und „nützliche“, sondern auch „lukrative“ Relaunch Tipps. Zum Glück hab ich gleich 7 Stück davon auf Lager…

7 lukrative Relaunch Tipps

1. Schnellere Website bauen

Egal, wie die Website ursprünglich betrieben wurde: Die neue Version muss besser sein. Und „besser“ heißt heutzutage auch, dass sie auf jeden Fall „schneller“ sein muss. Eine Liste von Relaunch Tipps ohne den Hinweise auf „mehr Power“ wäre nicht zielführend.

Geschwindigkeit ist wichtig, weil Google schnell ausliefernde Website besser findet. Hier ist die weltweit größte Suchmaschine ähnlich veranlagt wie die User: Wer wartet schon gern? Warten ist langweilig und im Internet ist die Konkurrenz immer nur einen Klick entfernt.

Schnelligkeit ist wichtig und nach einem Relaunch sollte die eigene Website mehr PS unter der Haube haben – auch und besonders dann, wenn komplexere Techniken eingebaut wurde!

2. Bewährte Elemente beibehalten

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Viele Menschen sind Gewohnheitstiere. Das trifft nicht auf alle von uns zu, aber: Grundsätzlich findet es eine Mehrheit der Bevölkerung angenehm, wenn man eine Sache kennt und wenn die Dinge laufen. Bei einer Website ist das ähnlich.

Es gibt Projekte, die wurden zu Tode gerelauncht, weil sie extrem innovativ sein wollten und auf einen Schlag so viele Neuerungen eingeführt haben, dass die Stammnutzerinnen und -nutzer schlicht und ergreifend verschreckt wurden.

Deswegen sollte man bei einem Relaunch darauf achten, dass sich nicht alles sofort und komplett verändert. Schritt für Schritt Veränderungen durchzuführen hat sich oft bewährt. Wenn sich User an eine Website gewöhnt haben, schätzen sie in großem Maße auch eine gewisse Vertrautheit mit dem Produkt. Das ist ein Grund, warum nicht alles komplett abgerissen und neu errichtet werden sollte.

3. Auf Nutzerwünsche eingehen

In diesem Zusammenhang ist auch der nächste der 7 Relaunch Tipps interessant: Auf die User eingehen und Nutzerwünsche beachten! Ja, genau… diese Leute, die immer auf der eigenen Website rumsurfen und da vermutlich auch noch für Umsatz oder zumindest Reichweite sorgen!

Die User sind das höchste Gut einer Website und müssen auch bevorzugt behandelt werden. Das bedeutet für Betreiber von Websites, dass Kritik und Feedback aufgegriffen und beachtet werden müssen. Gibt es laufend Beschwerden über eine Website, weil bestimmte Dinge nicht funktionieren oder verbesserungswürdig sind, dann ist man gut beraten, das Problem auszumerzen.

Was die User sagen, kann für die Verbesserung einer Website nützlich sein. Insofern ist es clever, die eigenen User für die Qualitätssicherung und -optimierung einzuspannen. Das sorgt nebenbei übrigens auch dafür, dass sich Nutzerinnen und Nutzer einer Website hinterher noch mehr mit der Seite identifizieren.

4. Alte URLs umleiten

Wenn ein Relaunch ansteht, dann soll oft alles besser, schneller und überhaupt viel großartiger werden. Im Eifer des Gefechts leidet darunter ein Punkt oft ganz besonders: Die URLs. Das an sich wäre nicht weiter tragisch, wenn es nicht diese nervigen externen Verlinkungen gäbe, die auf schon bestehende URLs verweisen.

Hier muss nach einem Relaunch angepasst werden. Wenn sich eine URL bei einem Webprojekt ändert, dann ist das technisch gesehen kein Beinbruch. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung aber ist das ein schwerer Fehler, wenn… die externen Verweise (also die Backlinks) nicht angepasst werden.

Diese Anpassung macht man am besten serverseitig in der Datei mit dem schönen Namen „.htaccess“. Die bisher bestehende, alte URL wird mit „Redirect 301“ auf die neue URL umgeleitet. Folge: Beim Aufruf der alten URL kommt sofort die neue URL – auch für Google! Bestehende Links können somit eindeutig zugeordnet werden und verlieren nicht ihre Wirkung. Gleiches gilt dann auch für bestehende Rankings. Der SEO-Super-GAU kann so abgewendet werden.

5. Interne Verlinkung optimieren

Wenn man sich schon mit dem Thema der Verlinkung befasst, dann kann man auch gleich ein Blick auf die interne Verlinkung werfen. Auch die kann bei einem Relaunch in Mitleidenschaft gezogen werden. Deswegen geht es beim fünften Relaunch Tipp darum, auch hier Probleme zu vermeiden.

Faule Webmaster können analog zum vierten Tipp vorgehen und auch die interne Verlinkung serverseitig anpassen. Das geht ebenfalls via „.htaccess“ und ist relativ schnell erledigt, allerding verursacht es auf lange Sicht unnötigen Datentransfer, weil die besagte Datei sinnlos aufgepumpt wird.

Besser: Die interne Linkstruktur auf Basis der neu entstandenen URLs anpassen und optimieren. Damit ist man dann gleich fit für die Zukunft und muss sich keine Sorgen mehr machen. Übrigens: Was für herkömmliche URLs gilt, dass ist auch wichtig bei anderen Arten von Content. Bilder, PDFs, Videos, etc. Wann immer sich der Ort eines Inhalts verändert hat und es existieren externe Verlinkungen, muss gehandelt werden.

6. XML-Sitemap aktualisieren

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Notwendigkeit einer sauberen Sitemap im XML-Format. Content-Management-Systeme wie zum Beispiel WordPress erzeugen eine solche Sitemap auf Basis von Plug-Ins eigenständig, auch wenn sich URLs geändert haben. Das ist aber nicht bei allen Systemen so und schon gar nicht bei statischen Websites.

Aus diesem Grund ein wichtiger sechster Relaunch Tipp: Ohne eine valide und funktionierende XML-Sitemap kann es kritisch werden, weil man Google unnötig in die Irre führt. Folge: Bestehende Rankings gehen verloren, bei neuen Keywords wird es schwieriger zu ranken.

Grundsätzlich ist es immer am besten, wenn man dem Google-Bot die Arbeit so leicht wie möglich macht. Dazu zählt auch das Thema Struktur. Die Struktur in einer XML-Sitemap ist ein Bereich, auch auf der kompletten Website sollte so strukturiert und sauber gearbeitet werden. Dadurch wird die Website nicht nur leichter verständlich für Google, auch die User freuen sind, weil eine gut programmierte Website sichtlich schneller und flüssiger lädt und sich somit zügig zur Ansicht aufbaut.

7. Social Signals umleiten

Im Laufe der Zeit sammeln sich für eine Website nicht nur externe Verweise in Form von Backlinks an, gleiches gilt für soziale Signale. Die Wirksamkeit von Likes, Tweets und +1s ist weiterhin umstritten und als direkter Rankingfaktor sind sie aktuell mit Sicherheit noch schwächer als „echte“ Links.

Sie stellen aber einen wichtigen Faktor dar, denn sie zeigen, ob ein Inhalt populär ist oder nicht. Aus diesem Grund sind die „Social Signals“ als Relaunch Tipp in diesem Artikel vertreten. Wenn sich eine URL ändert, dann müssen nicht nur darauf verweisende Links, sondern auch die sozialen Signale umgezogen werden.

Bedauerlicherweise ist das nicht ganz so einfach wie bei Backlinks, wo mit ein paar Handgriffen zuverlässig dafür gesorgt werden kann, dass der Linkjuice auch am neuen Ziel ankommt, inklusive Google-Trust und Rankings. In Zukunft werden vermutlich auch soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ und Twitter technischen Weiterleitungen folgen. Bis es aber soweit ist hilft diese (englische) Anleitung. Viel Erfolg beim Relaunch!