Infografiken sind aus meiner Sicht eine der aktuell besten Möglichkeiten, um Inhalte leicht verständlich zu verbreiten und gleichzeitig für ein bisschen Unterhaltung zu sorgen. Gute Infografiken sind nämlich immer auch ein Hingucker. Je stärker dieser Effekt ist und je mehr eine Infografik durch besondere Elemente auffällt, desto eher beschäftigt man sich damit auch viel intensiver. Auf diesem Weg bleiben dann auch die Inhalte aus der Infografik selbst viel besser hängen. Sie gehen nicht nur direkt in den Kopf – sie bleiben dort auch. Das ist kein Geheimnis, sondern solides Handwerk. Wer genau weiß, an welchen Schrauben zu drehen ist, wird selbst auch solche großartigen Infografiken bauen können. Wie genau das geht, erklärt – wer hätte es gedacht – die folgende Infografik, die ich euch nicht vorenthalten will.

7 hilfreiche Tipps für großartige Infografiken

Quelle

1. Am Anfang ist die Story

Ohne eine gute Geschichte kann es keine gute Infografik geben. Aus diesem Grund muss man entweder ein komplett neues Thema zum Gegenstand der eigenen Infografik machen oder dafür sorgen, dass ein schon bekanntes Thema noch besser als jemals zuvor aufbereitet wird. Je interessanter der Inhalt ist, desto eher werden sich die Konsumenten der Infografik intensiver damit beschäftigen. Es kann also nicht schaden, bei den Recherchen etwas tiefer zu graben, um den Inhalte dann auch bestmöglich präsentieren zu können.

2. Das Auge liest mit

Selbstverständlich steht der Content im Mittelpunkt, aber… wer seine Inhalte nicht ansprechend aufbereitet, hat schon verloren. Man kennt das von vielen anderen Dingen im Leben: Es gibt viel zu entdecken und das eigene Interesse wird täglich von zahllosen Sachen im Alltag angezogen. Trotzdem schafft es nicht jedes Thema, dass wir uns auch tatsächlich damit intensiv befassen. Das liegt oft daran, dass einfach nicht genug Wert auf die Optik gelegt wird. Man kann es mit einem Porsche-Motor vergleichen, den man in einen japanischen Kleinwagen einbaut: Das passt irgendwie nicht und niemand würde ein solches Auto kaufen.

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3. Weil einfach einfach einfach ist

Wenn ich mich recht entsinne, dann hatte die Firma Simyo diesen Werbespruch vor ein paar Jahren mal kreiert. Auch wenn es bei Simyo darum ging, Mobilfunktarife zu verticken, war der Spruch gut, denn er beschreibt präzise, worum es gehen muss: Die Vereinfachung von Inhalten. Je einfacher eine Sache zugänglich oder verständlich ist, desto eher wird man es sich merken. Das bedeutet, dass eine Infografik diesen Anspruch der Einfachheit erfüllen muss, wenn sie funktionieren soll. Stilmittel gibt es dafür sehr viele – so kann mit Schriften und anderen Elementen gearbeitet werden, die einfach strukturiert sind und somit leicht verständlich.

4. Auf die Größe kommt es (nicht) an

Infografiken kennen wir mittlerweile in verschiedenen Größen. Das ist an sich kein Problem, dennoch ist es sinnvoll, sich an ein paar Regeln zu halten. Allein schon wegen der Lesbarkeit und der besseren Darstellung von Inhalten empfiehlt es sich, eine gewisse Größe auszureichen. Im Idealfall sind das laut der hier vorliegenden Infografik 735 Pixel in der Breite. In der Länge sollte man unter 5000 Pixeln bleiben und das ganze Werk dann am besten als Grafik im JPEG-Format abspeichern, damit die Dateigröße überschaubar bleibt. Je kleiner die Datei ist, desto schneller wird sie geladen, was ein ganz klarer Vorteil ist. Infografiken mit einer Länge zwischen 1000 und 2500 Pixeln haben übrigens die besten Aussichten auf Erfolg.

5. Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast

Wer kennt diesen Spruch nicht? Bei einer guten Infografik kommt es natürlich nicht darauf an, Inhalte zu fälschen – ganz im Gegenteil. Es kommt darauf an zu wissen, welche Inhalte gut funktionieren. So die 5 populärsten Themen in Infografiken Technologie, Business, Social Media, Wirtschaft und Gesundheit. Wer also aus einem dieser Bereiche Informationen verpacken will, hat gute Karten. Und wer mit Statistiken arbeitet (zum Beispiel in Social Media), wird vermutlich noch mehr Vorteile haben, Menschen zu erreichen. Grundsätzlich aber gilt, dass man für das eigene Thema brennen sollte – egal aus welchem Bereich es kommt. Mit dieser Leidenschaft im Gepäck fällt es leichter, außergewöhnliche Arbeit abzuliefern und andere davon zu überzeugen.

6. Teilen ist das neue Besitzen

Keine gute Infografik ohne massig Reichweite. Doch diese Reichweite kommt nur zum Teil aus einem initialen Antrieb. Natürlich überzeugt vor allem die großartige Infografik inhaltlich so stark, dass alle sie sehen wollen. Doch was dann? Was kommt nach dem Konsum? Die Infografik muss geteilt werden – und zwar von möglichst vielen Leuten. Das gelingt in einem ersten Schritt, wenn man die Weiterverbreitung explizit erlaubt. HTML-Code zum Einbetten der Infografik sollte also nicht fehlen und es kann auch nicht schaden, schon vor der eigentlichen Veröffentlichung mit wichtigen Multiplikatoren in der eigenen Branche zu sprechen. Social Buttons von allen relevanten Netzwerken (und bei Infografiken insbesondere von Pinterest) dürfen nicht fehlen und auch Slideshare hat sich als Reichweitenverstärker bei Infografiken in der Vergangenheit bewährt.

7. Quellen suchen, nutzen und nennen

Eine gute Infografik lebt von einer guten Datenbasis und für diese Datenbasis muss oft viel recherchiert werden. Je genauer man das tut, desto besser wird der Inhalt. Allerdings: Ohne die Nennung der Quellen wirkt man schnell unseriös (es sei denn, man hat alle Daten selbst erhoben, was aber nicht immer der Fall ist). Wenn man sich an fremden Daten bedient, dann ist es schon ein Gebot der Höflichkeit, die Quellen seiner „Informanten“ zu nennen. Damit zeigt man nicht nur, dass man gut recherchiert hat. Man zollt anderen auch Respekt, indem man sich nicht einfach nur bedient, sondern genau erklärt, wo man das getan hat. Auf diese Weise wird man auch selbst mehr respektiert.

Fazit

Großartige Infografiken leben von einer exzellenten Story und von guten Daten. Je besser der Inhalt letztendlich ist, desto erfolgreicher die Infografik. Dabei darf aber auch das Design nicht zu kurz kommen. Das Auge liest mit und deswegen muss die Infografik auch besonders gut aussehen. Gleichzeitig ist es wichtig, einfache Strukturen zu haben. Je einfacher die Infografik gebaut ist, desto schneller können die wirklich wichtigen Inhalte erfasst werden. Damit sich keine zu langen Ladezeiten ergeben, muss die Dateigröße möglichst gering bleiben, weswegen es auch keinen Sinn macht, eine extrem breite oder extrem lange Infografik zu bauen. Ganz wichtig ist das Teilen einer Infografik. Social Buttons aller wichtigen sozialen Netzwerke müssen auf jeden Fall vertreten sein und weil wir von Infografiken sprechen, darf auch Pinterest nicht fehlen. Quellenangaben sind Pflicht, denn nur so zeigt man, dass man sauber gearbeitet hat