Online Marketing entwickelt sich ständig weiter und es geht immer schneller. Mittlerweile vergeht keine Woche ohne Neuigkeiten. Bei Google zum Beispiel ist eigentlich immer etwas los, aber auch bei Facebook nimmt die Innovationsgeschwindigkeit immer mehr zu. Das gilt ebenso für diverse andere Bereiche. Und wo Themen wie SEO oder Social Media zu den subjektiv interessantesten Schwerpunkten zählen, werden die Klassiker gern vernachlässigt. Einer dieser Klassiker ist das E-Mail Marketing. Neben Telefonmarketing und Briefmailings gehört E-Mail Marketing für viele Firmen heute ganz klar und vor allem ganz weit oben in den Marketing Mix. Allerdings läuft auch hier nichts ohne eine gute Strategie, wenn man sein Geld nicht sinnlos verbrennen will. Zeit also für 5 Tipps, die bei einer erfolgreichen E-Mail Marketing Strategie nicht fehlen sollten.

5 Tipps für erfolgreiche E-Mail Marketing Strategien

Bild: Robert Müller, pixelio.de

Ziel richtig definieren

Grundsätzlich gar nicht so schwierig, sollte man denken. Aber schon bei diesem Punkt lauern Gefahren, wenn man in der Tat nicht genau weiß, was man eigentlich will. Für die erfolgreiche E-Mail Marketing Strategie ist es also ganz wichtig, das Ziel einer Kampagne zu kennen.

Was soll erreicht werden? Geht es darum, tatsächlich zu verkaufen? Wer Bestandskunden erreichen will, hat natürlich einen Vorteil, schließlich ist man als Verkäufer bekannt. Anders sieht das aus, wenn man neue Kunden von sich begeistern will.

Der Weg zum Ziel ist nicht immer leicht. Für die richtige E-Mail Marketing Strategie ist es aber wichtig, vorher möglichst genau wissen, wer zur Zielgruppe gehört und wo diese Zielgruppe zu finden ist. Je besser die Kenntnis über alle Fakten, die zum Ziel führen, desto leichter wird es später, eine Kampagne sinnvoll umzusetzen.

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Gute E-Mail Adressen beschaffen

Ohne Qualität geht nichts. Das gilt nicht nur im Bereich Content. Auch für die E-Mail Marketing Strategie sind hochwertige Inhalte überlebenswichtig. Der Fokus liegt hier natürlich auf dem Ausgangsmaterial und das sind die E-Mail Adressen.

Erste Frage, die man sich stellen sollte: wie groß ist der eigene Bestand an E-Mail Adressen? Welche Daten hat man außerdem? Kann man die Empfänger persönlich ansprechen? Wie alt sind die E-Mail Adressen?

Je älter eine Adresse ist, desto eher kann sie „nerven“. Mal ist sie nicht mehr gültig, mal erinnert sich der/die Inhaber/in nicht mehr, dass er/sie überhaupt die eigene E-Mail Adresse freigegeben hat. Das Einverständnis muss also vorhanden sein. Am besten klappt das mit dem „Double Opt-In“ verfahren.

Und selbstverständlich kann man E-Mail Adressen auch einkaufen. Das ist dann eine Frage des Budgets, was man also ausgeben will. Sofern man es wirklich auf die eigene Zielgruppe abgesehen hat, dann sich jedoch eigene Kanäle wie die Website zum Beschaffen besser geeignet.

Abstimmung passender Inhalte

Für eine erfolgreiche E-Mail Marketing Strategie ebenfalls wichtig: die Inhalte müssen stimmen. Geht es um Bestandskunden, zum Beispiel bei einem Online Shop, dann ist die Sache relativ klar. Diesen Personen muss man ähnliche Dinge anbieten, die sie im Shop bereits erworben haben. Man muss also die Interessen kennen, was umfangreichere Datensätze voraussetzt.

Das lässt sich bei der Generierung von E-Mail Adressen entsprechend umsetzen. Passende Inhalte sind deshalb so wichtig, weil die E-Mail ein sehr schnelles Medium ist. Hat man es als Versender geschafft, die Aufmerksamkeit des potenziellen Kunden zu erreichen (wofür unter anderem das Design der E-Mail und hier ganz besonders die Betreffzeile wichtig ist), dann entscheiden wenige Sekunden (wenn überhaupt) darüber, ob der Inhalt der E-Mail als sinnvoll angesehen wird.

Macht man hier einen Fehler, dann verschenkt man Chancen und Gelegenheiten. Je nachdem also, für wen man zum Beispiel einen Newsletter versenden will: die möglichst genaue Kenntnis über die Empfänger und die dazu passende Abstimmung des Inhalts ist zusammen mit dem Design der E-Mail und dem Zeitpunkt des Versands entscheidend. Hier sollte man seine Hausaufgaben machen.

Professionelle Versandsoftware nutzen

Auch das mag beim ersten Hören trivial klingen, aber: Outlook eignet sich nicht für E-Mail Marketing Kampagnen. Im Rahmen einer möglichst perfekten Strategie ist es unbrauchbar. Entscheidende Features wie Listenverwaltung, automatisches Opt-In und Opt-Out Verfahren fehlen (um nur einige zu nennen).

Zudem macht Outlook ab einer bestimmten Anzahl Empfänger schlapp. Dinge wie die Personalisierung eines Newsletters können über Erfolg und Misserfolg einer Kampagne entscheiden. Auch das Design einer E-Mail ist betroffen: zwar lässt sich auch mit Outlook ein bisschen designtechnisch nachhelfen – so richtig überzeugend ist das aber nicht.

Gute Software zum Versand von E-Mail Kampagnen ist da deutlich hilfreicher. Ein sinnvolles Bounce Management kann E-Mails, die nicht mehr existieren, automatisch aussortieren. So sorgt man dafür, dass der Verteiler immer auf dem aktuellen Stand bleibt und man schont die eigenen Ressourcen.

Richtige Messungen sind die halbe Miete

Auch dafür lohnt sich der Einsatz einer entsprechenden Software: zum Messen von Erfolgen. Oder von Misserfolgen, je nachdem. Fakt ist auf jeden Fall, dass man im Rahmen einer sinnvollen E-Mail Marketing Strategie wissen muss, welche Inhalte, Methoden und Versendezeiten funktionieren und welche nicht.

Das kann man aber nur erfahren, wenn man richtige Messungen vornimmt. Und ganz egal, mit welchem Tool man das macht, wichtig ist es, daraus die richtigen Lehren zu ziehen. Zu welchen Zeitpunkten hatte zum Beispiel mein Newsletter die besten Öffnungsraten? Welche meiner Bestandskunden haben bei der letzten Kampagne auch wieder bestellt?

Technisch kann das anspruchsvoll sein. Für den Anfang reicht es, mit speziellen URLs zu arbeiten, damit man den Weg des Kunden nachvollziehen kann. Auch eigens für Kampagnen eingerichtete Landing Pages können sinnvoll sein. So lässt sich erkennen, ob ein potenzieller Kunde, der über eine E-Mail auf ein Angebot gekommen ist, auch genau das gefunden hat, was er gesucht hatte.

Fazit

Es ist nicht leicht, die richtige E-Mail Marketing Strategie für sich, sein Produkt oder seine Dienstleistung herauszufinden. Wichtig ist, dass man testet und zwar kontinuierlich. Klassische A/B Tests helfen, wenn man zum Beispiel 50 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger eines Newsletters auf die eine Landing Page und die andere Hälfte auf eine zweite führt.

Grundsätzlich muss aber die Basis stimmen, damit die E-Mail Marketing Strategie funktioniert. Die richtige Vorbereitung, zielgruppenspezifische Inhalte und passende Werkzeuge sind zwingend notwendig und dürfen nicht fehlen. Das gilt übrigens auch für das Ausgangsmaterial – die E-Mail Adressen.

Es ist wie gesagt möglich, sich in diesem Bereich entsprechend einzukaufen. Aus meiner Sicht ist jedoch das organische Erzeugen von E-Mail Adresse sehr viel sinnvoller. Es führt zu weniger Streuverlusten und hilft damit, dass die E-Mail Marketing Strategie wirklich erfolgreich werden kann.