Auch wenn viele Leute das aktuell noch nicht einsehen wollen: Google+ ist gekommen, um zu bleiben. Das soziale Netzwerk aus dem Hause Google, das eigentlich gar nicht als soziales Netzwerk angetreten sondern eher dafür gedacht ist, die User stärker im googleschen Universum zu halten und so bessere Daten für die Suchmaschinenergebnisse zu generieren, hat sich etabliert. Der wichtigste Grund, warum man sich mit Google+ beschäftigen sollte? Es ist von Google! Die Auswirkungen auf die Suchergebnisse mögen aktuell noch klein und unbedeutend erscheinen. Das wird sich ändern. Wie man den eigenen Status als Autor ausnutzt, um bei Google bessere Chancen zu haben, was es mit zeitgesteuerten Postings auf sich hat und wie man das „Open Graph Protokoll“ sinnvoll einsetzt, das alles und mehr steht in folgendem Artikel.

4 coole Tipps, um mehr aus Google+ herauszuholen

Bildquelle

Tipp 1: „AuthorTag“ nutzen

Mit nur wenigen Klicks kann man seine Website so aufrüsten, dass das eigene Bild als Autor in den Suchergebnissen von Google erscheint. Zusätzlich werden auch gleich die Kreise angezeigt, in denen man aufgenommen wurde. So können interessierte Nutzer durch den Content, den man selbst veröffentlicht, angelockt und zu Followern des eigenen Profils gemacht werden. Dahinter steht der „AuthorRank“, der in Zukunft vermutlich ein Rankingfaktor werden wird.

Tipp 2: +1 Button auf die eigene Website packen

Der +1 Button von Google+ ist standardmäßig so eingestellt, dass man mit ihm auch gleich Inhalte von einer Website auf seinem eigenen Google+ Profil teilen kann. Setzt man den Button auf der eigenen Website ein, dann sorgt man dafür, dass andere das ebenfalls mit dem eigenen Content tun können. Eine sehr gute Möglichkeit, um mehr Reichweite zu generieren, zumal die Implementierung des Buttons extrem einfach und sehr schnell ist.

Tipp 3: Open Graph Protokoll auf der Website nutzen

Facebook und Google+ unterstützen „OG Tags“. „OG“ steht für „Open Graph“. Mit diesem Protokoll werden Daten aufbereitet und aggregiert, die zum Beispiel beim Teilen einer Website entstehen. Damit eine geteilte Website bei Google+ (oder auch bei Facebook) möglichst ansehnlich ist und somit dafür sorgt, dass man eher darauf klickt, kann man auf der eigenen Website im HTML Code „OG Tags“ einbauen. Die Methode lässt sich automatisieren und für Content Management Systeme wie WordPress gibt es sogar enstprechende Plugins.

Tipp 4: „DoShare“ Plugin installieren

„DoShare“ ist ein Plugin, mit dem man bei Google+ zeitgesteuerte Postings regulieren kann. Bisher klappt das leider nicht standardmäßig innerhalb des Netzwerks, wie man es zum Beispiel von Facebook gewohnt ist. Der Vorteil von zeitgesteuerten Postings liegt auf der Hand: Man kann Beiträge veröffentlichen, wenn möglichst viele Menschen online sind. Und auch bei Google+ heißt das: Meist abends oder am Wochenende. Weil zu diesen Zeiten jedoch viele Leute, die beruflich bei Google+ unterwegs sind, selbst frei haben, geht viel Potential verloren.