WordPress-Plugins sind wichtig, ohne sie läuft so gut wie keine Installation des beliebten Content-Management-Systems (CMS). Sicher – als findiger Programmierer, Tüftler oder Hacker kann man sich sein WordPress-Leben auch ohne diese Plugins schöner machen. Aber warum das Rad neu erfinden, wenn das gar nicht nötig ist? WordPress ist ein Phänomen: kein anderes CMS hat sich in den letzten Jahren so rasant verbreitet. Und kein anderes hat eine solch schwindelerregende Innovationsgeschwindigkeit – gefühlt jede Woche kommt eine neue Version oder ein Update. Leider gilt das nicht immer auch für die WordPress-Plugins, dennoch gibt es zahlreiche kleine Helfer, die das Leben mit WordPress deutlich leichter machen. Ein paar dieser coolen WordPress-Plugins stelle ich im folgenden Artikel vor.

30 populäre WordPress-Plugins

Quelle

„WordPress-Plugins-Charts“

Gleich vorweg: die Rangliste der hier gezeigten WordPress-Plugins wurde größtenteils nach ihren Download-Zahlen erstellt. Für ein paar der Plugins war dann auch noch wichtig, wie viele aktive Versionen es gibt.

Grundsätzlich vielleicht nicht immer sinnvoll, den Erfolg hauptsächlich an den Download-Zahlen festzumachen. Wer sich die Aufstellung aber etwas genauer anschaut, der wird einige „Aha-Erlebnisse“ haben, denn ein paar der WordPress-Plugins hatte sicher niemand so auf dem Zettel.

Das gilt auch für mich… obwohl ich mich schon sehr lange mit WordPress befasse und viele WordPress-Plugins zu schätzen weiß, weil sie eben mein digitales Leben bei der Veröffentlichung von Inhalten erleichtern, bedeutet das nicht, dass ich all kenne. Auch ich habe bei dieser Aufstellung ein paar Kandidaten entdeckt, die ich mir noch genauer anschauen werde und ich hoffe, dass das euch ähnlich gehen wird.

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Alte Bekannte an der Spitze

Schließlich will ich hier einen Mehrwert bieten und was wäre schöner, wenn meine Leser neue WordPress-Plugins finden, die sich vorher nicht kannten und/oder nicht zu schätzen wussten? Doch werden wir einen Blick auf die Liste!

Ganz oben steht das „All in One SEO Pack“. Ein nettes WordPress-Plugins, das ich selbst mal im Einsatz hatte, von dem ich aber nicht so begeistert war (einer meiner Lieblinge taucht auf Rang 13 auf).

Wichtig zu wissen ist, dass man solche WordPress-Plugins grundsätzlich zwingend braucht! Im Bereich SEO wird dadurch vor allem Anfängern viel Arbeit abgenommen – Arbeit, die man nicht eben mal „einfach so“ aus dem Ärmel schüttelt.

Bekämpfung von Spam hat Priorität

SEO ist sehr komplex und es ist gut, wenn man einen solchen Helfer hat. Und gleiches gilt für die Spam-Problematik, denn dieser Herausforderungen sehen sich fast alle Blogbetreiber ausgesetzt: Kommentar-Spam!

Fast schon einen Seuche, wenn man einen WordPress-Blog mit viel Reichweite hat. Dann kommen die Spam-Kommentare zu Tausenden. Wer da kein geniales Plugin hat, kommt schnell unter die Räder und verbringt Stunden mit dem Löschen solcher Kommentare.

Da gibt es deutlich nettere Methoden, um sich die Zeit zu vertreiben und ein weiterer Blick auf diese „WordPress-Plugins-Charts“ sorgt für weitere Impulse. Man wird vermutlich nicht jedes dieser Plugins nutzen können, aber ein intensiver Blick darauf wird nicht schaden.

Von Kontaktformularen und Ladezeiten

Wer zum Beispiel sinnvolle Kontaktformulare bauen will, ist mit „Contact Form 7“ gut bedient. Gleiches gilt für das wichtige Thema „Ladezeiten“: eine schnelle Website genießt bei Google Vorteile, das wurde von dort schon des Öfteren bestätigt.

„WP Super Cache“ sorgt für eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit, wenn es um die Auslieferung einer Website geht. Das Prinzip ist einfach, denn nicht alle Daten werden bei jedem Aufruf neu geladen – was sich ein User schon angeschaut hat, das bleibt „im Cache“ und kann vor dort verwendet werden.

Das führt dazu, dass nicht jede Seite komplett neu geladen werden muss, was die Geschwindigkeit verbessert, oder besser gesagt: die Wartezeit reduziert. Eines der wirklich extrem sinnvollen WordPress-Plugins, wie ich finde.

Mobile Versionen sind Pflicht!

Auch spannend: WPtouch. Wer seine Website auch mobil gut anzeigen lassen will, sollte sich dieses WordPress-Plugin anschaffen. Zwar ist es nicht mit einem responsiven Webdesign zu vergleichen, sorgt aber immerhin dafür, dass für den Desktop gebaute Websites auf einem Smartphone oder Tablet gut aussehen.

WordPress-Plugins für diesen Zweck gibt es eine Menge, ich würde aber in der Tat auch WPtouch empfehlen. Es ist relativ leicht zu bedienen und kann in vielerlei Hinsicht angepasst werden, so dass die mobile Website dann letztendlich wirklich wie die Desktop-Version daherkommt.

Dabei werden zwar diverse Elemente von der Desktop-Version schlicht und ergreifend „verschluckt“, aber das geht aus meiner Sicht in Ordnung. Man braucht mobil nicht alle Inhalte, die die Vollversion bietet und wer an einem responsiven Design für seine Website arbeitet, kann WPtouch als Zwischenlösung nehmen.

Kaputte Links wirken schlampig

Für die effektive Verwaltung eines Blogs gibt es ebenfalls praktische WordPress-Plugins, eines davon ist der „Broken Link Checker“. Google crawlt ständig Milliarden von Websites und Blogs und dabei schaut sich die weltweit größte Suchmaschine auch Links an, die eine Website verlassen.

Sind diese Links kaputt (also „Broken Links“), dann ist das ein negatives Signal für Google. Man zeigt Google damit, dass man seine Website nicht pflegt – denn nur so können kaputte Links entstehen.

Der „Broken Link Checker“ erkennt solche Links und meldet sie, wahlweise auch per E-Mail. So kann man schnell reagieren und die defekten Links entfernen – und Google ist happy (die eigenen Besucher übrigens auch)!

Kein Blog ohne Backup!

Auch WordPress-Plugins wie „WP-DB-Backup“ sind wichtig, wie der Name schon sagt. Wer seine Datenbank nicht regelmäßig per Backup sichert, wird im Notfall sein blaues Wunder erleben.

Keine schöne Sache, wenn die Datenbank nicht mehr da oder veraltet ist. Ich hab schon Leute erlebt, die verzweifelt sind, weil ihnen so die Arbeit mehrerer Monate abhanden gekommen ist.

Mit WordPress-Plugins für automatische Daten- und Datenbank-Sicherungen hat man dieses Problem nicht, weswegen ich solche Helfer immer empfehle und natürlich auch selbst einsetze. Insgesamt nur ein Plugin aus dieser umfangreichen Liste – grundsätzlich lohnt es sich bei allen 30 WordPress-Plugins, einen konkreten Blick zu riskieren.