Überschriften, im Bereich Digital Marketing gern auch „Headlines“ genannt, sind wichtig. Ich kann das nicht oft genug betonen, denn immer wieder sehe ich Überschriften, bei denen ich sofort erkenne, dass sich niemand echte Gedanken gemacht hat. Keine Gedanken darüber, ob die Überschrift den Inhalt des folgenden Contents sinnvoll beschreibt und auch keine Gedanken darüber, ob die Überschrift überhaupt das Zeug hat, viel geklickt zu werden. Denn – seien wir ehrlich – darum geht es: Wenn du Content produzierst, dann willst du auch, dass dieser Content konsumiert wird. Alles andere ist unlogisch. Warum aber machen sich dann nicht alle Produzenten von Content darüber ausreichend Gedanken, wie eine klickstarke Überschrift auszusehen hat, die gleichzeitig den eigentlichen Inhalt beschreibt? Möglicher Grund: Ihnen fehlt das richtige Werkzeug. Werkzeug IST wichtig – oder hast du schon mal versucht, eine dicke Eiche mit einer Stichsäge zu fällen? Korrekt, das funktioniert nicht. Auch beim (Digital) Marketing ist es wichtig, das richtige Werkzeug zu haben. Mit der folgenden Liste gebe ich dir ein solches Werkzeug an die Hand und du erfährst, welche Wörter du benutzen musst und warum du sie benutzen musst, damit deine Überschriften besser und erfolgreicher werden…

25 Wörter, die deine Überschriften sofort verbessern

Bild: Ollyy, Shutterstock.com

1. Du

Sprich direkt mit deinem Publikum und lass deine Leserinnen und Leser wissen, dass du niemanden außer ihnen meinst. Unpersönliche Ansprachen wie „man“ funktionieren einfach nicht so gut wie die direkte und persönliche Anrede.

2. Weil

Vor allem, wenn du etwas verkaufen willst, musst du deinen Usern einen Grund geben – und das klappt am besten, indem du ihnen mit „weil“ erklärst, warum sie etwas kaufen sollen (oder auf einen Button klicken, etc.).

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3. Gratis

Zugegeben, manche Leute halten das Wort „gratis“ für überstrapaziert. Aber mal ehrlich: Wenn es sich um eine gute Sache handelt, die wir alle gebrauchen können… warum ist es dann schlecht, wenn es „gratis“ ist?

4. Mehrwert

Wenn es einen nützlichen „Mehrwert“ gibt, dann sind deine User eher bereit, etwas zu geben, um den „Mehrwert“ zu bekommen – zum Beispiel die eigene E-Mail Adresse, um eines deiner eBooks downzuloaden. So kannst du einen E-Mail Liste für deinen Newsletter aufbauen.

5. Garantiert

Wenn du eine Garantie auf etwas gibst, dann signalisierst du deinem Publikum, dass es kein Risiko und somit nichts zu verlieren gibt – nur etwas zu gewinnen!

6. Verblüffend

Jeder will Dinge sehen, die ihn (oder sie) verblüffen. Wenn du deinen Leserinnen und Lesern also genau etwas in der Art zu bieten hast, dann kannst du es auch ruhigen Gewissens als „verblüffend“ bezeichnen.

7. Leicht

Das ist so ähnlich wie mit „gratis“. „Leicht“ ist eben ist einfacher als schwierig – und mir fällt spontan niemand ein, der den schwierigen Weg bevorzugt, wenn es auch einen leichten Weg gibt.

8. Entdecken

„Entdecken“ heißt, dass es Neuigkeiten gibt, die eben entdeckt werden wollen. So gut wie jeder Mensch ist neugierig und will wissen, was es Neues gibt.

9. Jetzt

Klappt immer gut, wenn du eine bestimmte Aktion provozieren willst. „Klick jetzt auf den Button“ – nicht gleich, nicht morgen, nicht nächste Woche… sondern „jetzt“!

10. Inklusive

Wenn etwas „inklusive“ ist, dann müssen deine Leserinnen und Leser nicht anderswo danach suchen. Mit „inklusive“ signalisiert du, dass es bei dir alles an einem Ort gibt.

11. Niemals

Mag auf den ersten Blick negativ erscheinen, doch wenn du zum Beispiel einen Artikel schreibst, der die Lösung für ein Problem hat und dieses Problem dann „niemals“ wieder auftritt – dann bist du auf der Erfolgsspur.

12. Neu

Wenn etwas „neu“ ist, dann ist es oft auch anderen vergleichbaren Dingen in der Entwicklung voraus. Und ganz unabhängig davon: Die meisten Menschen interessieren sich für neue Dinge – oder ist dein Smartphone wirklich noch von 2009?

13. Sparen

Geld. Zeit. Nerven… all das „sparen“ wir doch gern, oder? Besser gesagt: Ich kenne niemanden, der ein gutes Angebot ausschlägt, wenn er dabei etwas „sparen“ kann!

14. Bewährt

Dieses Wort solltest du vor allem dann einsetzen, wenn du deutlich darauf aufmerksam machen willst, dass zum Beispiel dein Produkt auf Herz und Nieren getestet wurde und sich schon bei einer großen Menge zufriedener Kunden im Einsatz befindet: Dinge, die sich „bewährt“ haben, werden fast immer bevorzugt.

15. Sicher

Funktioniert ähnlich wie „garantiert“ oder „bewährt“. Denk mal drüber nach: Wenn du dir zum Beispiel einer Sache „sicher“ bist, dann hält dich auch nichts mehr davon ab, eine bestimmte Aktion durchzuführen.

16. Effektiv

Wenn du „effektiv“ arbeitest, dann erzeugst du mit deiner Arbeit die größtmögliche Wirkung. Und mehr muss ich zu diesem Wort auch nicht sagen… ich denke, dass klar ist, warum du es verwenden solltest!

17. Stark

Selbstverständlich darfst du dir auch mal einen schwachen Moment erlauben. Hey, wir sind alle nur Menschen – wenn es aber zum Beispiel um deinen Content geht, dann musst du deinem Publikum glaubhaft versichern, dass da auch entsprechend Power dahintersteckt.

18. Echt

Zeige deinen Leserinnen und Lesern Erfolgsgeschichten, die wirklich „echt“ sind – und bezeichne diesen Content auch entsprechend. Bei „echt“ ist die Wirkung ähnlich wie bei „bewährt“. Grundsätzlich finden die meisten Menschen echte Dinge wesentlich spannender!

19. Geheimnis

Es gibt Leute, die haben ein „Erfolgsgeheimnis“, weil sie die Dinge anders als andere Menschen anpacken – nicht nur bezogen auf den eigenen Content, sondern zum Beispiel auch auf das eigene Business. Wenn du ein „Geheimnis“ kennst, das du verraten willst, dann tu das. Die Nutzung dieses Worts wird dir definitiv Aufmerksamkeit bringen, aber beachte, dass du dann auch wirklich liefern musst!

20. Sofort

Wartest du gern? Siehst du, ich auch nicht. „Sofort“ funktioniert immer dann, wenn du auch wirklich etwas im Angebot hast, dass sich „sofort“ umsetzen lässt.

21. Wie

Bekannt von den klassischen Anleitungsartikeln, die es haufenweise im Internet gibt – sie beginnen immer mit „Wie du…“ und erklären dann, wie etwas funktioniert oder anzuwenden ist. Das Prinzip funktioniert sehr gut, denn wenn eine Sache richtig erklärt und so ein Problem gelöst wird, dann ist dein Publikum zufrieden (weil das Problem weg ist).

22. Premium

Wenn dein Content „Premium“-Content ist, dann solltest du das auch so kommunizieren. Sofern du gegenüber deinem Publikum halten kannst, was du versprichst, wird sich die Nutzung dieses Wortes für dich auszahlen.

23. Mehr

Bietest du „mehr“ als deine Konkurrenz? Dann halte damit nicht hinter dem Berg, sondern erzähle der Welt davon, was du „mehr“ im Angebot hast!

24. Grund

Vor allem neue Strategien zum Beispiel im Bereich Digital Marketing sind in der Regel erklärungsbedürftig und nicht jeder ist sofort überzeugt. Wenn du deinem Publikum aber den „Grund“ erklärst, warum diese oder jene Taktik besser ist, um ein Ziel zu erreichen, dann werden dir die Leute zuhören.

25. Beeindruckend

Dinge, die „beeindruckend“ sind, siehst du nicht jeden Tag – und normalerweise denkst du lange daran zurück, auch nach Jahren vergisst du nicht, wenn dich zum Beispiel eine Person beeindruckt hat. Wenn du also selbst etwas zu bieten hast, dass dein Publikum beeindrucken wird, dann kannst du dieses Wort ruhigen Gewissens nutzen.

Fazit

Diese 25 Wörter funktionieren und haben sich in der Vergangenheit für mich immer ausgezahlt. Es gibt natürlich noch viel mehr Wörter, die ähnliche Effekte erzeugen. Das ist letztendlich egal – wichtig ist, dass du ein Gespür dafür bekommst, wie du bestimmte Wörter einsetzt, um mehr auf dich und deine Inhalte aufmerksam zu machen.

Genau für diesen Zweck sind diese Wörter gedacht und wenn du sie clever einsetzt, dann werden sie auch für dich funktionieren. Selbstverständlich will ich dich nicht ohne ein konkretes Beispiel abspeisen – schau dir diesen Satz an: „Beeindruckend: Wie du garantiert mehr Traffic erzeugst!“ Das ist eine Headline, die Aufmerksamkeit erzeugt und dein Publikum zum Klicken, bzw. Lesen animieren wird.

Du musst aber auf eine Sache achten: Der Grat zwischen klassischen Werbetexten und „seriösen“ Überschriften ist oft sehr schmal – und natürlich gibt es Menschen, die auf solche Formulierungen auch allergisch reagieren. Aus diesem Grund musst du selbst immer wieder testen, was für dich und dein Publikum am besten funktioniert und optimale Resultate bringt (übrigens auch empfehlenswert für Zwischenüberschriften, Fließtexte, Social Media Postings, etc.).

Bonus: Erweiterte Checkliste für bessere Überschriften!

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