Facebook ist und bleibt das Maß aller Dinge, wenn es um Social Media geht. Kein soziales Netzwerk ist größer oder erfolgreicher, Facebook wächst immer weiter und ist nicht aufzuhalten. Kein Wunder, dass der Sog größer wird – alle wollen mitmachen und die Potenziale für den Aufbau eigener Reichweite und besserer Sichtbarkeit sind enorm. Wer noch nicht dabei ist, zieht nach und inzwischen gehört es zum guten Ton, auf Facebook zu sein. Völlig egal, ob es sich dabei um Firmen, Promis oder Geschäftspersonen handelt. Wer digital stattfinden will, muss auf Facebook sein – auch aus Gründen des Reputationsmanagements. Allerdings kann man auf Facebook viel falsch machen. Was man auf jeden Fall und auf der anderen Seite lieber lassen sollte, erklärt der folgende Artikel.

12 Dinge, die du auf Facebook tun und lassen solltest

Quelle

„Viral gehen“ ist strategisch

Erfolgreiches Facebook Marketing ist kein Voodoo, es folgt handwerklichen Richtlinien. Das ist so ähnlich wie mit „Artikeln, die viral gehen“ – viele Leute denken, dass solche Artikel zufällig viral gehen.

Das passiert auch von Zeit zu Zeit. Bei den meisten Beiträgen, die wirklich erfolgreich und extrem viral sind, stecken aber eine ausgeklügelte Strategie und viel Arbeit dahinter.

Ganz unabhängig davon kann man schon außerordentlich viel erreichen, wenn man sich an grundsätzliche Regeln hält. Erfreulich: sehr viele dieser Regeln haben sich in der Vergangenheit bewährt, eben weil sie so gut funktionieren.

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Fasse dich kurz

Gleiches gilt für die „Anti-Regeln“. Dinge also, die man auf Facebook nicht machen sollte, weil sie einfach schädlich sind, auch wenn sie möglicherweise kurzfristig einen positiven Effekt haben mögen.

So zum Beispiel beim Verfassen von Statusupdates: kurze und knackige Postings sind definitiv empfehlenswerter. Studien haben ergeben, dass die Interaktionsrate um 66 Prozent steigt, wenn man weniger als 80 Zeichen verwendet.

Auf der anderen Seite sind lange Statusupdates weniger beliebt. Schlimmer noch: die Gefahr, dass Postings auf Facebook von Usern ausgeblendet werden, steigt beträchtlich. Folge ist der Verlust von Sichtbarkeit.

Keine Schnellschüsse

„Size does matter“ – auf die Größe kommt es an! Kommt dir dieser Spruch bekannt vor? Wir Menschen lassen uns immer gern von Größe beeindrucken und grundsätzlich ist das auch überhaupt kein Problem – hättest du nicht gern lieber ein großes Haus, statt in einer 1-Zimmer-Wohnung zu leben?

Auf Facebook aber funktioniert diese Denke nicht. Eine Facebook Page mit 10 Millionen Fans muss nicht zwingend erfolgreich sein. Hat man die falschen Fans, dann gibt es keine Interaktionen und man kann auch keinen Traffic generieren.

Von Steigerung der Reichweite oder von Markenaufbau mal ganz zu schweigen. Fans kaufen ist also (immer noch) absolut sinnlos. Wer seine Community mit der Zeit organisch aufbaut, wird ganz sicher länger brauchen, um groß zu werden. Letztendlich hat man dann aber echte Fans, die für das eigene Thema relevant und vor allem loyal sind – und solche Communities funktionieren dauerhaft!

Selbstgespräche sind unseriös

Fragen stellen: immer wieder als gutes Beispiel angeführt, wenn auch leicht abgedroschen. Definitiv eine gute Methode, um Schwung in die Community zu bringen. Natürlich kommt es auf die Frage an und natürlich muss auch die Frage entsprechend formuliert sein.

Grundsätzlich aber funktioniert das Prinzip und man kann so ausgesprochen viel Interaktion erzeugen. Auf der anderen Seite ist es nicht so clever, wenn man mit „sich selbst“ spricht. Fake-Kommentare, die man selbst schreibt oder in Auftrag gibt, um die Community lebendiger erscheinen zu lassen, funktionieren nicht.

Echte Interaktionen dagegen wirken so, wie sie sind: authentisch und glaubhaft. Langfristig gesehen sorgen sie dafür, dass eine Community wächst und ein bestimmtes Image bekommt.

Fazit und Checkliste

Dieser Artikel ist mit „12 Dinge, die du auf Facebook tun und lassen solltest“ betitelt, von denen ich ein paar aufgeführt habe. Letztendlich will ich aber das komplette Fazit nicht vorenthalten und habe aus diesem Grund am Ende noch eine Checkliste zusammengestellt.

Ich persönlich würde nicht jeden Punkt genau so unterschreiben, wie er in der Infografik genannt ist und entsprechend in der Checkliste steht. Grundsätzlich kommt es immer auf die individuelle Facebook Page an, die Strategie und der Zweck, der damit erreicht werden soll.

Aus diesem Grund sind Infografik und Checkliste als Leitfaden zu sehen, aus dem man sehr viele interessante Daten und Fakten ziehen kann. Wer aber auf lange Sicht wirklich erfolgreich sein will, dem empfehle ich zwie Dinge: eine gute Strategie und viel Durchhaltevermögen.

Empfehlenswert

1. Folge der 80/20-Regel
2. Antworte innerhalb einer Stunde auf Anfragen
3. Schreib kurze Postings mit weniger als 80 Zeichen
4. Bau eine organische Community auf
5. Stell deinen Fans Fragen
6. Poste nicht zu oft und nicht zu viel

Nicht empfehlenswert

7. Facebook als reinen Verkaufskanal nutzen
8. Ignoriere deine Community nicht
9. Zu lange Postings schreiben
10. Fans, Likes oder Shares kaufen
11. Schreib niemals gefakte Kommentare
12. Sprich nicht dauernd nur von dir