Die Pinguin Updates von Google haben in den letzten Jahren als massive Erdbeben in der SEO Szene deutliche Spuren hinterlassen. Und weil die Verwirrung meiner Ansicht nach in Sachen Linkaufbau größer denn je zu sein scheint, hab ich mich entschlossen, eine kleine Liste mit 101 Linkaufbau Tipps zusammenzustellen – damit will ich Licht ins Dunkel bringen, denn insgesamt sind alle Tipps sinnvoll und durchaus legitim, sprich: Man kann sie auch nach Pinguin für den Linkaufbau einsetzen. Sollte dennoch mal ein Tipp auftauchen, der nicht 100%ig „koscher“ ist, dann nur deshalb, um die Möglichkeiten aufzuzeigen – wenn der Nutzen für den Linkaufbau jedoch bedenklich sein sollte, wird das natürlich entsprechend erwähnt!

101 Linkaufbau Tipps

Bild: Dieter Schütz (pixelio.de)

1. Moderater Linkaufbau: Speziell neue Websites sollten den Linkaufbau nicht zu schnell angehen, sondern zu Anfang eher wenige Links generieren und die Anzahl dann nach und nach steigern.

2. Linkquellen mischen: Ein natürlich gewachsenes Linkprofil beinhaltet Links aus zahlreichen Quellen, simuliert man ein Linkprofil durch Linkaufbau, dann muss das berücksichtigt werden.

3. Nofollow Links: Die unbeliebten Links, die weder PageRank noch Keyword vererben, gehören in ein natürliches Linkprofil und sollten deshalb im Mix in angemessener Zahl vorhanden sein.

4. Content: Im optimalen Fall generiert man Links aus themenrelvanten Fließtexten, der eigentliche Inhalt (in dem sich der Link befindet) sollte daher so einzigartig und hochwertig wie möglich sein.

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5. Nachhaltigkeit: Linkaufbau ist Ausdauersport und sollte daher nicht punktuell, sondern dauerhaft betrieben werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

6. Linkprüfung: So viele Aspekte eines potenziellen Links wie möglich vorab ermitteln und besonder sauf Faktoren wie Domain-, IP-Popularität, Herkunft und Kontext achten.

7. Themenrelevanz: Linkgebende Seiten sollten einen thematischen Bezug zum Linkziel haben, vor allem der Text, in dem Link (und Keyword) erscheinen muss diesen Punkt für optimale Ergebnisse so stark wie möglich beachten.

8. Variierung des Keywords: Nicht nur Links mit immer identsichen Keywords aufbauen und nach Möglichkeit varrieren, ergänzen, erweitern (z. B. ganze Sätze verlinken, in denen das Keyword auftaucht).

9. Brandbuilding: Ungefähr ein Fünftel der generierten Backlinks sollten nach Möglichkeit überhaupt nicht mit einem Keyword, sondern unter anderem auch z. B. mit der Marke (Brand) oder einem neutralen Wort (“mehr Infos hier”) erzeugt werden.

10. Sprache: Für optimale Ergebnisse ist es sinnvoll, wenn die linkgebende Seite in Bezug auf die Sprache auf die Seite, die einen Link bekommt, abgestimmt ist und entsprechend gleich ist.

11. Region: Auch der Ort bzw. die Region, in der die linkgebende Seite angesiedelt ist, passt im Optimalfall zur linkempfangenden Seite (z. B. zu viele Links von Seiten, die in den USA gehostet werden, vermeiden, wenn man Linkaufbau für eine Seite verwendet, die in Deutschland betrieben wird).

12. Bad Neighbourhood: Vorab ermitteln, welche Angebote und Websites sich außer der potenziellen linkgebenden Seite noch auf der dazugehörigen IP-Adresse tummeln und nach Möglichkeit die direkte Nachbarschaft zu offensichtlich minderwertigen Seiten meiden.

13. Reziproken Linktausch vermeiden: Beim Link- oder Artikeltausch nicht 1 zu 1 tauschen, sondern im Optimalfall über mehrere oder so viele Ecken wie möglich.

14. Netzwerke: Sofern man sich mit Links aus Netzwerken versorgt sollten die Seiten innerhalb des Netzwerks nach Möglichkeit nicht untereinander verbunden sein, da sonst das Risiko steigt, bei einer Enttarnung des Netzwerks abgestraft zu werden (dass Google das kann, wurde kürzlich eindrucksvoll bewiesen).

15. PageRank: Nicht zwingend potenziell linkgebende Seiten nach dem PageRank auswählen, sondern vor allem inhaltliche Qualitätsfaktoren berücksichtigen.

16. Automatisierung: Linkaufbau ist größtenteils Handarbeit, deswegen ist es nicht sinnvoll, sich auf automatisierte Tools oder Software zu verlassen.

17. OnPage: Vor dem Linkaufbau Hausaufgaben machen und die Website, für die Backlinks aufgebaut werden sollen, zuerst im Bereich OnPage fit machen.

18. Startseite vs. Unterseiten: Auf die richtige Mischung achten und nicht nur die Startseite verlinken, weil das unnatürlich wirkt; ein gewachsenes Linkprofil hat immer auch einen passenden Prozentsatz an “Deeplinks”

19. Gastartikel schreiben: Wenn man in einem oder mehrere Gebieten einiges auf dem Kasten hat, dann macht es Sinn, auf anderen Websites Gastartikel zu verfassen, die qualitativ hochwertig ist – so bekommt man thematisch passende Links.

20. Widgets und Tools: Eigene Widgets für den Einsatz auf Websites Dritter mit einem eingebauten Link können helfen, reichlich Backlinks zu bekommen, gleiches gilt für interessante Tools (z. B. Counter für soziale Netzwerke und Profile, PageRank Checker, Text Spinner, etc.).

21. Alter: Das Alter von linkgebenden Seiten sollte möglichst stark variieren, um eine optimale Natürlichkeit zu simulieren.

22. Trash: Obwohl man sich in der Regel die bestmöglichen Kandidaten als linkgebende Seiten herauspicken sollte, macht es für ein natürliches Erscheinen des Linkprofils Sinn, sich auch weniger gute Links zu besorgen (in vertretbarer Anzahl und überlegt ausgesucht, nicht mit der Gießkanne arbeiten).

23. Grafiken: Ein bestimmer Anteil von Backlinks sollte nach Möglichkeit auch über Grafiken kommen, was ebenfalls natürlich wirkt – auch bei Grafiken sollten die Linktexte (im alt-Attribut) variiert werden, um nicht aufzufallen.

24. Linkbaits: Ein guter Linkbait ist als solcher nicht zu erkennen. Wichtig: Wenn man einen Linkbait initiiert, dann sollte es (z. B. bei einem Gewinnspiel) auf keinen Fall direkte Aufforderungen zur aktiven Verlinkung geben (eine Website mit durchweg gutem Content ist übrigens ein riesengroßer Linkbait, wenn die Website Linkability hat).

25. Soziale Netzwerke: Soziale Signale und Links aus Twitter, Facebook und Co. werden von Google beachtet, auch wenn sie mit nofollow als “entwertet” erscheint – spätestens seit Google+ gestartet ist, macht es aber Sinn, seine Inhalte auch über soziale Netzwerke zu verbreiten und so direkt oder indirekt Links zu generieren.

26. Sponsoring: Veranstaltungen, Events, Partys oder Stammtische leben oft von Mund-zu-Mund-Propaganda – tritt man als Sponsor auf, dann erhält man fast immer einen Link und ist außerdem oft “in aller Munde”, was indirekt (z. B. aus Medien- oder Presseberichten) zu neuen Verlinkungen führen kann.

27. Linkerhalt: Möglichst darauf achten, dass einmal generierte Links so lange wie es geht bestehen bleiben. Wichtig ist das vor allem dann, wenn man externe Dienstleister beauftragt, die erzeugte Links nach der Beendigung eines Vertragsverhältnisses wieder löschen (Stichwort: “Linkmiete”).

28. Position: Themenrelevante Links in einem passenden Fließtext sind zu bevorzugen, andere Postitionen wie z. B. Footer oder Sidebar einer Website sind weniger empfehlenswert.

29. Recherche: Vorab so viele Infos wie möglich zu einer potenziellen Linkquelle ermitteln. Nützlich sind kostenlose und/oder kostenpflichtige Tools, die diese Informationen bereitstellen.

30. Konkurrenz beobachten: Welche Links hat die Konkurrenz und woher kommen diese Links? In einem angemessenen Umfang kann es sinnvoll sein, Linkprofile der Konkurrenz “nachzubauen” und für die eigene Website zu erweitern.

31. Einfallsreichtum: Kreativ sein und neue/andere Wege gehen, um Links zu generieren. Genau überlegen, wie man gute Links aus ungewöhnlichen Quellen bekommt und auf welchem Weg man das am besten anstellt.

32. Pressearbeit: Klassische Kanäle nutzen, um auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen, dabei aber nicht (nur) die bekannten Anbieter für das automatisierte Einstellen von Pressemitteilungen nutzen sondern auch selbst dafür sorgen, z. B. in der lokalen Presse erwähnt zu werden.

33. Wikipedia: Ein Backlink von Wikipedia ist, auch wenn er auf nofollow steht, grundsätzlich ein Qualitätskriterium.

34. Content: Möglichst hochwertige Inhalte auf der eigenen Website anbieten, um die natürliche Verlinkung zu forcieren.

35. Linkability: Es ist sinnvoll, das Verlinken eigener Inhalte durch Dritte zu forcieren – dazu muss es auf einer Website aber möglichst einfach sein, die entsprechende URL zu verlinken (es ist bekannt, dass z. B. unerfahrene User im Internet teilweise nicht wissen, ob man eine Seite verlinken darf oder nicht – deutlich darauf hinweisen, dass der Content und die Seite verlinkt werden darf).

36. Intern absolut verlinken: Interne Verlinkungen nach Möglichkeit absolut gestalten. Für den Fall, dass jemand den Content unberechtigterweise weiterverwendet (also klaut), hat man eventuell noch die Chance, dass der interne Link gleich mitgeklaut wird.

37. Reines Gewissen: Beim Linkaufbau nicht zu stark tricksen, oder anders ausgedrückt: Man sollte das Linkprofil ohne Probleme einem Quality Rater von Google zeigen können, ohne selbst in Panik zu geraten.

38. eBooks: Ist man auf einem Gebiet versiert, dann kann man ein passendes eBook verfassen und es kostenlos unter die Leute bringen. Sofern die Informationen nützlich sind, wird das Dokument verbreitet und die Quelle (z. B. die eigene Website) entsprechend verlinkt.

39. Icons und Grafiken: Neben Widgets und Tools kann man auch eigene Grafiken wie z. B. Icons erstellen und gratis anbieten. Werden die Icons genutzt gibt es möglicherweise direkte Backlinks, auf jeden Fall wird aber die Quelle verlinkt, wenn die Icons gut gemacht sind (gilt natürlich auch für Grafiken).

40. Infografiken: Infografiken werden immer beliebter und sorgen immer für einen Eyecatcher (sofern gut gemacht), direkte Verlinkungen sind dann so gut wie garantiert (wenn die Linkability der Infografik ebenfalls gut ist – gleiches gilt für die Seite, wo die Infografik veröffentlich wird).

41. Augen auf: Offensichtlich schlechte Quellen wie Linkfarmen oder (öffentliche) Linktausch-Netze vermeiden (nicht erst seit dem Penguin-Update gefährlich)!

42. Website relaunchen: In regelmäßigen Abständen die eigene Website einem Facelift unterziehen. Sofern man das gut macht, wird (je nachdem) darüber berichtet, man kann mit einem solchen Anlass auch direkt Pressemitteilungen herausgeben oder Multiplikatoren direkt ansprechen.

43. Interviews geben: Als Experte auf einem Gebiet kann man versuchen, sich als Interviewpartner (schriftlich oder in Podcasts) anzubieten.

44. Präsentationen veröffentlichen: Wenn man z. B. bei einer Veranstaltung als Speaker auftritt, kann es sinnvoll sein, die Präsentation später im Netz kostenlos auf der eigenen Seite zu veröffentlichen. Dabei sollte man dafür sorgen, dass Besucher der Website die Präsentation möglichst leicht weiterverbreiten können.

45. Interne Verlinkung präzisieren: Je besser die interne Verlinkung auf der eigenen Website ist, desto mehr Linkjuice fließt in die Richtungen, wo man das haben will (je nachdem, wie die interne Verlinkung aufgebaut ist). So erhält man z. B. Deeplinks, sorgt indirekt aber auch dafür, dass andere Bereiche der Seite gestärkt werden.

46. Support anbieten: Als Experte auf einem Gebiet kann es sinnvoll sein, in diesem Bereich kostenlosen Support anzubieten oder FAQ-Listen auf der eigenen Website zu veröffentlichen. So wird man bekannter, außerdem spricht sich der Support herum und wird (sofern gut gemacht) dadurch von anderen erwähnt und/oder verlinkt.

47. Öffentliche Profile nutzen: In Foren, auf Frage-Antwort-Seiten oder in Communitys kann man seine Profile oder direkte Beiträge zum Linkaufbau nutzen, wenn die Quellen gut sind und einen echten Mehrwert bieten (das gilt übrigens auch für die eigenen Postings).

48. Pings: Betreibt man einen eigenen Blog oder eine Website, dann sollten neue Beiträge immer gepingt werden, damit sie möglichst schnell möglichst viel Reichweite bekommen.

49. Apps in sozialen Netzwerken: Vor allem bei Facebook spielen Apps eine große Rolle. Mit den Apps kann man Mehrwerte bieten und (sofern z. B. eine Page zu einer Website gehört), Facebook SEO betreiben. So erreicht man indirekte Verlinkungen für die eigene Website (und zusätzlich nofollow Links aus Facebook).

50. Themes anbieten: Das Anbieten eigener Themes z. B. für den Einsatz in WordPress-Blogs kann sich lohnen, wenn man in den Themes Links zu eigenen Angeboten einbaut.

51. Kostenloser Content: Es ist durchaus denkbar, selbst Inhalte kostenlos zu erstellen und diese Dritten anzubieten. In diesen Inhalten kann man darauf bestehen, einen oder mehrere Links platzieren zu dürfen, wenn der Inhalt an sich gratis von einem anderen genutzt wird.

52. Gewinnspiele: Verlosungen und Gewinnspiele sind nach wie vor sehr beliebt und man kann sie als Linkbait nutzen. Dabei ist wieder darauf zu achten, dass man nicht explizit zum aktiven Verlinken anstiftet, sondern die Aktion so gestaltet, dass möglich aus freien Stücken verlinkt wird.

53. Testimonials: Sofern man z. B. eine Software nutzt und der Hersteller auf seiner Website Kundenmeinungen anbietet, sollte man versuchen, dort eine positive Kundenmeinung abzusetzen, in der ein Link auf die eigenen Website erscheint (sofern themenrelevant).

54. Event Linkbuilding: Hat man Kenntnis von einem bevorstehenden Event, dass viele Leute interessiert, kann man versuchen, bei der Berichterstattung entweder als Erster am Start zu sein oder dafür zu sorgen, dass man exklusiv darüber berichtet.

55. Blogkommentare: Auch Blogkommentare gehören in den Linkmix. Kommentiert man in fremden Blogs, dann macht es Sinn, das mit Mehrwert zu tun und möglichst darauf zu achten, dass der Backlink (direkt aus dem Kommentar oder aus dem Namensfeld) auch themenrelevant ist – außerdem sollte man es mit diesem Stilmittel nicht übertreiben.

56. Wohltätigkeit: Man kann sich caritativ engagieren und z. B. eine gemeinnützige Einrichtung unterstützen (indem man kostenlose oder vergünstigte Dienstleistungen anbietet oder spendet). In vielen Fällen wird man dann nach Rücksprache oder sogar automatisch mit einem Backlink belohnt.

57. Social Crossposting: Ist man in mehreren sozialen Netzwerken aktiv, dann kann es helfen, in mehreren Kanälen auf eigene Inhalte aufmerksam zu machen. So erzeugt man mehr soziale Signale, bekommt “Social Links” und steigert die indirekte Verlinkung.

58. Ausgehende Links begrenzen: Wenn man selbst externe Verlinkungen auf seiner Seite anbietet, um im Gegenzug Backlinks zu bekommen, dann sollte die Zahl der ausgehenden Links auf maximal 10 Stück begrenzt werden, weil sonst der Verdacht einer Linkfarm bestehen kann (in den Augen von Google).

59. Rabatte anbieten: Ist man Dienstleister oder stellt man Produkte her, dann kann man bestimmte Kontingente zu Beginn einer Aktion vergünstigt abgeben (z. B. an die ersten 100 Besteller). Solche Aktionen fördern die Mund-zu-Mund-Propaganda und können für neue Backlinks sorgen (wenn andere über den Rabatt berichten).

60. IP-Variierung: Ein natürliches Linkprofil hat in der Regel Backlinks von zahlreichen verschiedenen IP-Adressen. Insofern sollte man darauf achten, dass man möglichst nur solche Links generiert, die von entsprechend unterschiedlichen IP-Adressen kommen.

61. Verschiedene Hoster nutzen: Ähnlich wie bei der Domain- und IP-Popularität sollte auch die Hoster-Popularität möglichst breit gefächert sein. Es ist also sinnvoll darauf zu achten, dass entsprechend viele unterschiedliche Hoster auf linkgebender Seite in einem Linkprofil vertreten sind.

62. Tellerrand: Linkaufbau, SEO und andere Marketingmaßnahmen verändern sich ständig. Es kann sich auszahlen, immer wieder über den Tellerrand zu schauen und zum Beispiel aktuelle Trends aus den USA (oder anderen Ländern) zu beobachten.

63. Ausgehende Links: Schreibt man Content für den eigenen Blog oder die eigene Website, dann kann es nützlich sein, thematisch relevante Artikel von anderen Blogs zu verlinken. So bekommt man unter Umständen Trackbacks, bei denen es sich um thematisch passende Backlinks handelt.

64. Freiwillige Links nachjustieren: Bei freiwilligen Links von Dritten kann es vorkommen, dass der Linktext nicht passt oder einfach unklug gewählt ist. Es ist durchaus legitim, beim Betreiber der Website nachzufragen, ob ein solcher Link mit einem anderen, passenderen Linktext nachträglich optimiert werden kann.

65. Vollständigen RSS-Feed anbieten: Das Anbieten eines vollständigen RSS-Feeds kann Gefahren mit sich bringen, vor allem dann, wenn Inhalte von Dritten 100%ig unverändert übernommen werden. Andererseits kann man mit vollständigen RSS-Feeds erreichen, dass integrierte Links auf andere Websites des eigenen Angebots übernommen werden (auch von legitimen Quellen wie z. B. qualitativ guten RSS-Verzeichnissen), was sich auszahlen kann.

66. Gemeinsame Linkquellen ermitteln: Thematisch ähnliche Websites haben oft mehrere übereinstimmende Linkquellen. Findet man diese Linkquellen, dann sollte man versuchen, selbst von dort auch einen Backlink zu bekommen.

67. Eigene Events anbieten: Als Experte auf einem Gebiet kann man auch eigene Events, Konferenzen oder Veranstaltungen machen und so eine hohe Reichweite generieren, die sich fast immer positiv auf die Anzahl neuer Backlinks auswirkt, weil darüber berichtet wird.

68. Videos produzieren: Gut gemachte und inhaltlich wertvolle Videos steigern die Reichweite. Nutzt man YouTube als Multiplikator, dann erreicht man viele weitere potenzielle Multiplikatoren. Zusätzlich bietet ein YouTube-Kanal auch immer einen Backlink (seit dem letzten Relaunch aber leider „nur“ noch nofollow). Über die gesteigerte Reichweite sind die Chancen, indirekt Links zu bekommen, höher.

69. Selber Interviews machen: Es kann sich auszahlen, auf der eigenen Website oder im eigenen Podcast selbst Interviews mit interessante Leute zu machen. Sofern das Interview gute Inhalte bietet werden solche Contents oft und gern von Dritten verlinkt.

70. Autentisch sein: Die eigene Website sollte echt, vertrauenswürdig und professionell wirken. Zusammen mit guten und nützlichen Inhalten begünstigt das die Entstehung natürlicher Verlinkungen.

71. Mythen aufdecken: In fast jedem Bereich des Lebens und des Internets gibt es Mythen, solche “Fakten” also, die von vielen für bare Münze genommen werden, trotzdem aber nicht den Tatsachen bzw. der Wahrheit entsprechen. Schafft man es, solche Mythen zu entzaubern, dann wird dieser Content höchstwahrscheinlich von vielen Personen, die im gleichen oder einem ähnlichen Bereich aktiv sind, verlinkt.

72. Freunde und Bekannte fragen: Hat man im Freundes- und Bekanntenkreis Personen, die themenrelevante Websites anbieten, kann man versuchen, dort Backlinks zu bekommen (und der nächste Kasten Bier geht dann auf die eigene Kappe).

73. Email-Signatur: Auch in der eigenen Email-Signatur sollte man einen Link zu der eigenen Website unterbringen.

74. Branchenverzeichnisse: Es gibt Branchenverzeichnisse, in denen man sein Unternehmen (meist mit lokalem Bezug) kostenlos eintragen kann. Einige dieser Branchenverzeichnisse können sich – auch heute noch – lohnen. Es kann also sinnvoll sein, hier vertreten zu sein, zumal man damit die Ergebnisse der eigenen Website in der lokalen Suche steigern kann.

75. Uni-Seiten: Vor allem als Student hat man im Zweifel des Vorteil, für die Pflege einer Uni-Seite (oder eines Teilbereichs) verantwortlich zu sein. Hier ist es empfehlenswert zu versuchen, Links für die eigene Website zu generieren, wobei man nicht zu plump vorgehen sollte und auch andere, themenrelevante Links mit aufnehmen sollte.

76. Error-404-Linkaufbau: Mit einer spektakulären und/oder einzigartigen “Seite nicht gefunden”-Seite kann man nachhaltig auf sich aufmerksam machen und so Links für die eigene Website generieren (weil andere über die „coole“ 404-Error-Seite berichten und die dazugehörige Website verlinken).

77. Expertenportale: Auf diesen Seiten kann man Content veröffentlichen, wenn man in seinem Gebiet ein Experte ist. Hier lassen sich auch Backlinks generieren.

78. Sponsored Links: Manche Websites bieten an, über eine Spende für das Angebot einen Link zu bekommen. Diese Form des Linkaufbaus kann man nutzen, sollte sich aber immer bewusst sein, dass es sich im Prinzip um gekaufte Links handelt.

79. Google+: Beim sozialen Netzwerk aus dem Hause Google kann man sowohl in privaten Profilen als auch in der Sektion „Info“ für Unternehmensseiten Links platzieren, die nicht mit nofollow entwertet werden. Auch wenn diese Links irgendwann mit nofollow gekennzeichnet werden sollten, ist ein solcher Links dennoch relativ wertvoll (siehe Wikipedia).

80. Qualität vor Quanität: Auch wenn es in vielen Fällen relativ einfach ist, Backlinks zu bekommen: Es ist besser, jede Quelle ganz genau zu bewerten! Findet man eine bessere Quelle, dann sollte man sich im Zweifel auch dafür entscheiden und die andere Quelle einfach weglassen („Geschenkt ist noch zu teuer!“).

81. Dubiose Angebote: Zeilen wie “5000 Links für 20,- Euro” oder andere bedenkliche Angebote (unter anderem bei Plattformen wie eBay) sollte man auf jeden Fall links liegen lassen. Solche Backlinks sind fast immer von sehr geringer Qualität und werden oft in nur kurzen Zeiträumen generiert (weil maschinell). Solche Links schaden mehr als dass sie nutzen.

82. Linkgeiz: Ist auf jeden Fall out und bringt ebenfalls mehr Schaden als Nutzen! Wenn man einen guten Inhalt produziert, dann sollte man seinen Lesern auf jeden Fall auch entsprechend gute weiterführende Links anbieten. So wird man ernst genommen – was sich mittel- bis langfristig auszahlt.

83. Provozieren: Gern auch mal einen Aufreger produzieren (solange der Inhalte und die Darstellungsweise an echten Fakten ausgerichtet ist und nicht auf Gerüchten oder Unwahrheiten basiert). Es ist legitim, Missstände anzuprangern oder auch das Fehlverhalten von Leuten offenzulegen. Allerdings sollte man bei gezielten Provokationen auch immer auf ein entsprechendes Echo gefasst sein.

84. Schnell sein: Wichtige Ereignisse, die z. B. quasi in Echtzeit in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook gepostet werden, kann man (wenn man auf Zack ist) extrem schnell im eigenen Blog verarbeitet. So ist man als einer der ersten Berichterstatter virtuell vor Ort und wird entsprechend von anderen als Quelle genannt.

85. Bilderserien: Nicht nur als ambitionierter Fotograf kann man mit spektakulären Fotos auf sich aufmerksam machen. Gute Bilderserien sind immer beliebt und werden gern von anderen verlinkt.

86. Nischenprojekte: Logisch, jeder will gern ein richtig großes Portal aufziehen und sich nach 5 Jahren zur Ruhe setzen. Allerdings ist es in stark umkämpften Bereichen auch härter, Links zu bekommen. Aus diesem Grund ist es manchmal sinnvoller, “kleine Brötchen” zu backen (und davon dann mehrere). In Nischen bekommt man im Zweifel leichter Links und muss vor allem teilweise nicht extrem viele Links aufbauen, um erfolgreich zu ranken.

87. Um die Ecke denken: Es gibt Fälle, da engagiert man sich sofort, bekommt aber erst später einen Link. Ein Webdesigner kann zum Beispiel mit dem Auftraggeber aushandeln, dass auf der Website mit dem neuen Design ein Link zu ihm eingebaut wird (ggfs. gegen einen Preisnachlass).

88. Webkataloge: Auch Webkataloge haben heute in manchen Fällen durchaus noch eine Daseinsberechtigung. Da es mitunter teilweise auch nach Panda und Pinguin noch recht gute Webkataloge gibt, kann ein Link sich hier im Zweifel bezahlt machen (auch in Bezug auf dem Linkmix).

89. Social Bookmark: Bei Social Bookmarks gilt im Prinzip das Gleiche wie für die Webkataloge, denn es gibt auch heute noch Portale, bei denen sich ein Link lohnen kann (auch hier wieder den Linkmix beachten).

90. Fachmagazine: Was man als Gastautor in Blogs und auf Websites machen kann, das geht natürlich auch in Fachmagazinen, die offline publiziert werden. Hier kann man sich als Experte einen Namen machen, was die Mund-zu-Mund-Propaganda fördert und so indirekt Links erzeugen kann.

91. Werbung: Über die gute alte Werbung kann man ebenfalls Links aufbauen. Das funktioniert meistens auch auf indirektem Weg, es sei denn, man kauft Links als Werbung (z. B. Banner) explizit ein (was strenggenommen allerdings Linkkauf ist, wenn ein solcher Werbe-Link nicht mit nofollow entwertet ist).

92. Newsgroups: Newsgroups spielen auch heute noch eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Mit ihnen kann man Reichweite aufbauen und so ebenfalls die Entstehung neuer Links begünstigen.

93. Black Hat: Es gibt zahlreiche Methoden, um mit vielen von Suchmaschinen ungebliebten Vorgehensweisen im Bereich Black neue Links aufzubauen (z. B. via “Xrumer”). Von den meisten Techniken in diesem Bereich ist eher abzuraten, der Einsatz ist aber natürlich nicht grundsätzlich verboten (von Google aber eben nicht gern gesehen) und steht jedem frei.

94. Google Alerts: Mit Google Alerts kann man sich automatisch darüber informieren lassen, wann neue Inhalte von Google zu festgelegten Suchbegriffen indexiert werden. Da das oft in Echtzeit passiert, kann man über diesen Weg neue Linkquellen nutzen und, sofern sie gut sind, auch entsprechend nutzen.

95. Kostenlose Produkte: Zur Markteinführung kann man neue Produkte z. B. kostenlos anbieten. So sorgt man im optimalen Fall für viele neue Links und eine gesteigerte Reichweite durch mehr Aufmerksamkeit, selbst wenn man das Produkt dann später kostenpflichtig macht.

96. Kundenservice: Bietet man schnellen und hochwertigen Kundenservice, dann bringt das Vorteile und führt zu gesteigerter Aufmersamkeit, was im Endeffekt neue Links begünstigt. Ein Beispiel ist der US-Computerhersteller DELL, der das z. B. via Twitter macht und dafür immer wieder lobend erwähnt wird (mit neuen Links).

97. Website verkaufen: Auch das ist ein Weg – verkauft man eine gut laufende und bekannte Website, dann kann man das entsprechend kommunizieren. Sofern man es schafft, die hinter der Website stehende Firma entsprechend gut in den Berichten zu platzieren, dann ist die Website am Ende zwar verkauft, aber es wurden für den Urheber (also das federführende Unternehmen) neue Links erzeugt – selbstverständlich kann man den angekündigten Verkauf auch wieder zurückziehen…

98. Dienstleister: Für den Linkaufbau kann man auch eine Agentur beauftragen, die das erledigt. In diesem Fall macht es Sinn, alle Aspekte der Kooperation vorab zu klären und am besten vertraglich festzuhalten.

99. Expired Domains: Mit Domains, die vom Inhaber nicht mehr genutzt werden, ist ebenfalls Linkaufbau möglich. Hier kann man die Domain entweder neu projektieren oder die komplette Domain auf eine andere Website umleiten. Dieser Weg ist allerdings risikobehaftet, weil er nicht immer einwandfrei funktioniert.

100. Soziale Netzwerke: Es ist sinnvoll, sich in gut frequentierten sozialen Netzen echte und aktive Profile anzulegen und aus diesen Profilen auf nach außen auf die eigene Website zu verlinken. Auch wenn diese Links oft mit nofollow „entwertet“ sind, ist davon auszugehen, dass solche Links von Google anders bewertet werden (wie zum Beispiel ein nofollow-Link aus Facebook).

101. Cool bleiben: Der letzte Tipp ist vielleicht der wichtigste von allen. Linkaufbau ist wie schon erwähnt Ausdauersport und nicht alles läuft immer nach Plan. Um die eigenen Nerven zu schonen und um das Leben auch noch genießen zu können, sollte man stets ruhig bleiben und einen kühlen Kopf bewahren – dann klappt es auch mit den Backlinks ;-)

Weitere LinkaufbauTipps und Hinweise, aber auch konstruktive Kritik und Feedback sind willkommen. Bei Bedarf bitte einfach als Kommentar posten oder mich bei Facebook oder Googleü ansprechen. Happy Linkbuilding!