10 Gründe, warum Google Plus Facebook nicht schlagen wird
Seitdem Google sein aktuelles Netzwerk Google Plus gelauncht hat streiten sich die Experten darüber, ob der Suchmaschinenriese damit ernsthaft einen Konkurrenten für Facebook darstellen könnte. Viele sind nicht der Meinung. Hier 10 Gründe, weshalb Facebook auch weiterhin die Spitzenposition behalten könnte:
Grund #1: Facebook hat fast 800 Millionen Mitglieder (Tendenz steigend)
Will man aktuellen Zahlen glauben, dann hat Google Plus aktuell bereits an die 50 Millionen Nutzer. Dies hatte Facebook in einer solch kurzen Zeit damals nicht. Das liegt aber auch daran, dass damals noch niemand bei einem solchen Netzwerk angemeldet war und heutzutage soziale Netzwerke viel weiter Verbreitet sind. Dazu später mehr.
Grund #2: Firmen sind bei Facebook integriert
Es ist ein entschiedener Faktor, dass Facebook Firmen die Möglichkeit bietet ihre Produkte zu bewerben. Und dies nicht nur mit geschalteten Werbeanzeigen, sondern auch mit einer eigenen Seite auf Facebook. Seit einiger Zeit haben Firmen diese Möglichkeit bei Google Plus ebenfalls. Da die Verantwortlichen aber so lange gebraucht haben um sich an die Werbung auf und mit Facebook zu gewöhnen, dürfte hier keine Gefahr für Facebook bestehen, seine Firmenkunden zu verlieren.
Grund #3: Der Ruf im Bezug auf soziale Netzwerke von Google ist schlecht
Bereits mehrfach hat Google versucht ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Den Fuß hat man mit Google Buzz nie richtig in die Tür bekommen (gleiches gilt für Google Wave). Viele Internetuser glauben daher nicht, dass sich mit Google Plus auf lange Sicht etwas geändert hat. Für sie ist Facebook das Maß aller Dinge und schließen daher einen Beitritt zu Googles neuem Netzwerk kategorisch aus.
Grund #4: Facebook wird es nicht wie MySpace ergehen
Viele glauben dass Google Plus nur die Spitze erreichen wird, weil es Facebook ganz schnell so ergehen wird wie MySpace. Damals war das Netzwerk auch ganz oben mit dabei, doch Facebook hat sich im Vergleich zu MySpace weiterentwickelt und konnte so die meisten Nutzer von MySpace abwerben. Zusätzlich waren die User bei MySpace mit der Nutzung oft überfordert, denn wer will sich immer darüber Gedanken machen, wer nun sein wichtigster Freund ist.
Grund #5: Facebook verbessert ständig sein Angebot für mobile Geräte
In der Vergangenheit war man als Besitzer eines Smartphones eigentlich immer bestens gerüstet. Man konnte gerade geschossene Bilder direkt über die Facebook App hochladen und auch die neue iPad App wird Facebook erneut weiteren Traffic von mobilen Geräten verschaffen. Nutzer von Google Plus können das mobile Angebot aktuell nur mit Smartphones nutzen, ein iPad App gibt es noch nicht.
Grund #6: Die Werbemöglichkeiten auf Facebook sind ausgereifter
Klar ist Google bereits schwer im Geschäft was die Werbung im Internet angeht, doch auf Google Plus sucht man Werbung aktuell noch vergeblich (daran soll sich angeblich auch so schnell nichts ändern). Das hat Facebook bereits sehr gut gelöst. Besonders die personalisierte Werbung ist für Werbepartner lukrativ. Das natürlich auch, weil Facebook viel mehr Nutzer hat und die Reichweite einer Anzeige somit viel besser ist als bei Google Plus.
Grund #7: User wollen ihre Freunde nicht immer kategorisieren
Es war ein großes Problem für User von MySpace: Welcher Freund soll auf Platz 1 stehen, welcher auf den Plätzen dahinter? Muss man die Einordnung regelmäßig überdenken und überarbeiten? Dies fiel mit Facebook weg. Hier war jeder Freund gleich. Alle konnten alles sehen, es sei denn, der Nutzer hat dies explizit ausgeschlossen. Google Plus hat sich mit seinen Circles zwar eine neue Funktion überlegt, doch die meisten Nutzer wollen diese gar nicht nutzen. Besonders, weil nicht immer so leicht zu entscheiden ist, wer schon Freund oder noch Bekannter ist.
Grund #8: Die User wollen nicht erneut umziehen
Teilweise hat es bereits Monate oder Jahre gebraucht um auch die letzten Freunde im Freundeskreis zu einem Umzug zu Facebook zu bewegen. Viel zu lange waren sie nur bei den VZ-Netzwerken oder ähnlichen angemeldet und dachten dies sei ausreichend. Als aber alle zu Facebook gewechselt hatten, wurde es dort langweilig. So ist es auch bei Google Plus. Der normale User hat inzwischen alle Kontakte auf Facebook und findet gar keinen Grund sich noch mal mit den gleichen Leuten auf Google Plus zu verbinden. Hier war Facebook einfach schneller.
Grund #9: Schuster, bleib bei deinen Leisten!
Facebook war schon immer bekannt als soziales Netzwerk. Für das und nichts anderes. Google hingegen ist vorrangig als Suchmaschine bekannt und hat sich dort mit den Jahren gegen andere Suchmaschinen wie Yahoo durchgesetzt. Vermutlich hätte sich Google nie mit sozialen Netzwerken beschäftigt, wenn diese nicht voll mit Daten wären, die auch für Google interessant sind. Facebook wurde immer vorgeworfen mit den Daten seiner Nutzer nicht so ganz sicher zu behandeln, viel schlimmer scheint jedoch, dass sich Google nur deswegen dem Markt angeschlossen haben könnte.
Grund #10: Das rasante Nutzerwachstum hat (noch) nichts zu bedeuten
Wie am Anfang bereits erwähnt, hat Google Plus bereits binnen kürzester Zeit an die 50 Millionen Mitglieder eingesammelt. Und diese Zahlen können sich relativ zügig weiter erhöhen. Doch man kann das Wachstum nicht mit dem von Facebook vergleichen. Schließlich profitiert Google von dem allgemeinen Trend zu sozialen Netzwerken. Diesen Trend hat Facebook ausgelöst. Was man an dieser Stelle zudem noch nicht sagen kann ist, ob es sich bei den Nutzerzahlen auch wirklich um aktive Nutzer handelt. Gerade in der Anfangsphase hatten sich viele User angemeldet um einfach nur einen Blick auf Google Plus zu werfen. Ob diese das Netzwerk auch zukünftig nutzen werden bleibt abzuwarten.
Schlagwörter: 10, Facebook, google, gründe, plus | 6521 Aufrufe
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Wenn Google meine Kriterien eher als FB erfüllt, nutz ich es, mir doch egal wo die Masse hinschwimmt. Deswegen nutze ich auch überwiegend VSee anstelle von Skype, ich und meine Homies genießen dadurch massenhaft Vorteile. Wenn man natürlich soziale Netzwerke nur nutzt um sich zu prostituieren (damit meine ich das plakative zur Schau stellen von sich selbst), isses natürlich sehr relevant wieviele Nutzer sich in diesem Netzwerk befinden. Das entspricht aber nicht dem ursprünglichen Zweck eines solchen Netzwerkes. Jeder Mensch hat eigene Ansprüche bzw Intentionen. Mir persönlich z.B. sagt die Google+-Benutzeroberfläche sehr zu, es hat nahezu die gleichen Funktionen wie FB, nur Kompakter UND überschaubarer. Kreise z.B. sind vergleichbar mit den Gruppen bei Facebook (ich nutze Gruppen im FB und Kreise in G+ und benötige diese auch). Die iPhone-App von G+ stürzt NICHT permanent ab, läuft flüssiger, ist überschaubarer und Ressourcen-sparender (RAM).
Ich frag mich nur die ganze Zeit für wen oder was das Thema was in diesem Artikel behandelt wird eine Relevanz hat? Konzerne?
Ich fand Google+ anfangs richtig gut, allerdings stellen sie sich selber Hürden, verallem mit dem neuem Design. Zudem hat Google+ viele User, die inaktiv sind und G+ nur einmal “ausprobieren” wollten.